R.O.D. - Abschaum der Menschheit

Cagri
Cover:


Release-Date:
9. Juni 2007

Label:
Eigenvertrieb

Wertung: (0.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Intro
02. Folterabend
03. Ich bin dein Henker
04. Traumpaar des Todes - (feat. Messy Stench)
05. Keine Gnade
06. Dämontage - (feat. MDL)
07. Blutrausch - (feat. Messy Stench)
08. Hole and a Heartbeat - (feat. Scott La Rock, Messy Stench)
09. Auf Hass programmiert
10. Nackt, Zerhackt und Angekackt - (feat. Schwartz, Akkkzt)
11. Muschifilet RMX - (feat. MDL)
12. Kranke Gedanken
13. Abschaum der Menschheit
14. Madenkolonie
15. Friss Scheisse - (feat. Splattervotzzze)
16. Rape Rap
17. Sextacy - (feat. Le Cock Sportif, Messy Stench, Scott LaRock)
18. Menschenfeind RMX
19. Spermatanz - (feat. MAMÖ, WMM23)
20. Tödliche Kombination - (feat. Messy Stench, Bonah, Frauenarzt, Manny Marc, Otto von Schirach, Schwartz, Insano, Sucht, Myles Conner, Splattervotzzze, Infarkt, Totengräber)
21. Zum fressen gern - (feat. Psyk Master)
22. Gang Bang Sodomy (Bonustrack) - (feat. Pussy Grinder, Lexi LaVey, Scott LaRock)


Review:
Immer wieder gibt es Releases, die es schaffen manchen Kritikern übel aufzustoßen. Dass es sich aber nicht immer um schlechte Musik handeln muss, sondern um den ekelhaften Inhalt, der geboten wird, ist selten der Fall. Zwar gibt es , wie gesagt selten, diese Veröffentlichungen, aber es gibt sie und, wenn sie musikalisch vertretbar wären, wäre es sicherlich nicht das Problem, da man dann nur noch über den Inhalt streiten müsste. Aber, wenn nun beides, also die musikalische und inhaltliche Seite absolut nicht zu vertreten sind – was dann? Eines dieser Releases ist R.O.D.s neue Scheibe, die sich „Abschaum der Menschheit“ nennt, geworden.

Ob man nun „Keine Gnade“ an einem „Folterabend“ gegenüber anderen Menschen zeigt und sie schnetzelt als wär man Hauptberuflich Metzger oder „Kranke Gedanken“ hat, die „Auf Hass Programmiert“ sind – R.O.D.s Inhalte auf seinem Album „Abschaum der Menschheit“ dürften einigen Hörern den Appetit verderben. Weitere Inhalte werden mit den Tracktiteln deutlich, denn „Nackt, Zerhackt & Angekackt“, „Blutrausch“, „Friss Scheisse“ und „Spermatanz“ sprechen eine eindeutige Sprache. Dass das ganze dann noch in Kombination mit schlechten Reimen, schlechten Raps und schlechten Beats steht, setzt der ganzen Sache noch einen oben drauf. Zwar bin ich absolut kein Gegner von offensiven Texten, wie sie hier vorliegen, aber das, was R.O.D. hier veranstaltet ist kein Rap mehr. Die Producer Wicked Mista Madness und Rapist of Death stehen R.O.D. wie schon angesprochen in Nichts nach und lassen sehr merkwürdige Klänge aus ihren Reglern fließen. Da die Features, wie Frauenarzt, Manny Marc, Bonah, Messy Stench, Schwartz, Scott la Rock, Splattervotzzze, Psyk Master, Insano, Mamö, Wmm23 aber das Niveau leicht heben, kann man sich glücklich schätzen, dass man etwas positives an der Scheibe gefunden hat.

Ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, Maliks „Gerecht Gerächt“ zu unterbieten, aber anscheinend muss eine gewisse Balance im Rapgame herrschen, damit beispielsweise Herr Banjos Release ausgeglichen wird – R.O.D. schafft es. Wer kein Problem mit den Inhalten hat, könnte sich ruhig trauen in den Longplayer rein zuhören, aber man sollte definitiv mit keinen Erwartungen an die Scheibe rangehen. Nuff said.
Sharkdevil
R.O.D. IST Rapist of Death du dummer Vollaffe.
Hör weiter Bushido du Hip-Hop Opfer. smile
Cagri
Ist schon ewig her die Rezension, ich kann mich an keine Sekunde der Scheibe erinnern. großes Grinsen