Esoteric - Egoclapper

Cagri
Cover:


Release-Date:
26. Oktober 2007

Label:
Fly Casual Creative / Groove Attack

Wertung: (3 Mics von 5)


Tracklist:
01. Egoclapper
02. Watch The Pro
03. Warlords - (feat. Celph Titled, Trademarc, & Karma)
04. Mind On Fire
05. Tranquilizer
06. Typhoons In Japan
07. Street Stigma - (feat. Rack Lo)
08. Incredible Hulk Rap - (feat. Termanology)
09. Ego Empire
10. Zombie Combat
11. Really Gly
12. Boston Garden Rap -(feat. Raydar Ellis & Jawn P)
13. Eso's Father Finds The Chosen Ones
14. Frank Miller Tank Killer
15. First Of A New Breed
16. Spidey Jail Break

Review:
Nach „Too Much Posse“ folgt das zweite Werk auf Esoterics neu gegründetem Label Fly Casual Creative. „Egoclapper“ heißt das gute Stück und lässt dem MC des Bostoner Duos 7L&Esoteric wieder einmal die freie Hand. Exakt 2 Songs stammen von 7L und der restliche Teil wurde größtenteils von Esoteric selbst produziert. Der Sound bleibt von der Boom Bap Kompatibilität gleich funktionell und beschert ein raues und mit vielen Samples angereichertes Album, das sicherlich einige Male an ähnliche Collagen von MF Doom erinnert. Weitere Produktionen stammen von The 45 King, DC The Mind Alien und Raydar Ellis, die ihre Sache ganz gut machen und mit Eso zusammen ein recht homogenes Soundbild erstellen.

Inhaltlich bewegt sich Battle-Rapper Esoteric wieder einmal auf MC-Zerstörungs-Kurs und lässt mit Karma, Celph Titled und Trademarc den „Warlord“ raushängen. Gemeinsam mit Termanology geht’s grün und deftig zur Sache, denn der „Incredible Hulk Rap“ stampft mit treibender Kraft in die Gehörgänge des Hörers. Mit dem Interlude „Tranquilizer“ sind es die drei Höhepunkte dieses Albums, die besonders hervorstechen. Der restliche Anteil der Platte schwingt zwischen Durchschnittsmaterial in den Gehörgängen und wagt sich kaum über den Fluss der Durchschnittlichkeit zu springen.

Samples aus alten Filmen, rauschende Boom Bap Beats und ein roh, solider Flow von Esoteric machen die Platte zu einem soliden Werk, das sich in das Mittelfeld der recht unterschiedlich ausfallenden Esoteric Platten einreiht. Mit 7L sicherlich besser, aber als Solo-Künstler ist Estoeric sicherlich auch eine ernst zunehmende Nummer.