Predator
Cover:

Release-Date:
24. Oktober 2008
Label:
Urban / Universal
Single:
Gib dem Affen Zucker
Wertung: (4 Mics von 5)




Tracklist:
1. Super Seiajin - (feat. DJ Craft)
2. 8 Bit Untergrund
3. Gib dem Affen Zucker
4. Kann es sein
5. Nerdhymne
6. Schlag die Faust - (feat. Casper)
7. Affen an die Macht
8. Schläferstündchen
9. 2030
10. Aschenbecher
11. Mein Blut - (feat. Bina)
12. Bevor ich aufschlage
13. Schädelficken - (feat. Biztram)
14. Spür die Wut
15. Wir bleiben immer Anti - (feat. Biztram)
16. Spring!
17. Ein bizchen mehr - (feat. DJ Craft)
Deluxe Edition Bonus Tracks:
18. Wir werden nie erwachsen - (feat. Frauenarzt)
19. 1 Leben lang
20. Der Angsthasentwist - (feat. Jonarama)
21. 7 Sünden - (feat. Basstard)
Review:
Ein wahrhaftes „!Donnerwetter!“ lieferte Prinz Porno aka Prinz Pi, wie er sich heutzutage nennt, mit seinem letzten Album ab. Um den nächsten Schritt zu ermöglichen, muss eine Revolution folgen, die nicht nur den Charakter und das musikalische Bild verändert, sondern auch den Themenfokus neu kalibriert, um sich der neuen Aufgabe zu stellen. Es ist Zeit für den „Neopunk“.
Der neongrüne Affe ist das Sinnbild der Rebellion gegen den Kapitalismus, gegen die Dekadenz der heutigen Gesellschaft und auch der Veränderung des Künstlers Prinz Pi. Ähnlich wie Kollegah es schon vormachte, zieht auch Pi nach und versimpelt seine Musik im Vergleich zu früheren Werken. Die Reimstrukturen und auch die thematischen Aspekte wurden vereinfacht, um der Masse einen Gefallen zu tun, aber trotzdessen bleibt die Interpretationsfähigkeit vieler Textstellen und Stücke soweit offen, dass es Pi gelungen ist, sich gegen das Korsett der Simplizität zu wehren und keine, um es übertrieben auszudrücken und weitestgehend den Vergleich zu früher suchen, dümmlichen Texte zu fabrizieren. Glücklicherweise bleibt dem Pi Hörer dieser Fall erspart und man kann sich der soundtechnischen Neukonzentrierung hingeben, die sich auf minimalistische Elektrosounds fokussiert oder einfach nur via klassischem Hip Hop mit vielen Elektro Zusätzen dargeboten wird, der auf voller Länge von Biztram erschaffen wurde.
Thematisch konkreter läuft das Ganze folgendermaßen ab - Prinz Pi, der „Super Seiajin“ lebt im Jahre „2030“ in seinem „8bit Untergrund“ und versucht weiterhin seine Anti-Haltung zu wahren („Wir bleiben immer Anti“), den „Affen an die Macht“ zu verhelfen und „1 Leben lang“ die Gegner die Wut der wahren Rebellion spüren („Spür die Wut“) zu lassen. Dabei wabbern die Bässe geschmeidig zu den harten Synthesizern, die Biztram auf weiten Teilen der Platte auspackt. „Neopunk“ ist ein Album an das man sich gewöhnen muss, an die Texte, an den neuen Pi, an den Sound und auch an den Vibe. Danach wird man bei wiederholtem Konsum feststellen, dass „Neopunk“ einer dieser sogenannten Grower ist, die bei jedem Hörgang besser und besser werden.
„Neopunk“ hat sicherlich noch einen langen Weg vor sich, denn es ist eigenständig und intelligent wie jedes Pi Werk. Da zurzeit relativ viele Künstler, die ihren eigenen Standpunkt vertreten auf die Elektroschiene, die von der Insel rüberschwappte, aufspringen, dürfte der Sound auch nicht das letzte Mal angewandt werden. Bis hierhin aber und das ist nur eine aktuelle Momentaufnahme, ist Pi ein Album gelungen, das sich rein textlich nicht mit seinen vorangegangen Werken messen möchte, aber auch der restliche Vergleich wäre schwer nachvollziehbar und daher kurz und knapp gesagt überflüssig.

Release-Date:
24. Oktober 2008
Label:
Urban / Universal
Single:
Gib dem Affen Zucker
Wertung: (4 Mics von 5)




Tracklist:
1. Super Seiajin - (feat. DJ Craft)
2. 8 Bit Untergrund
3. Gib dem Affen Zucker
4. Kann es sein
5. Nerdhymne
6. Schlag die Faust - (feat. Casper)
7. Affen an die Macht
8. Schläferstündchen
9. 2030
10. Aschenbecher
11. Mein Blut - (feat. Bina)
12. Bevor ich aufschlage
13. Schädelficken - (feat. Biztram)
14. Spür die Wut
15. Wir bleiben immer Anti - (feat. Biztram)
16. Spring!
17. Ein bizchen mehr - (feat. DJ Craft)
Deluxe Edition Bonus Tracks:
18. Wir werden nie erwachsen - (feat. Frauenarzt)
19. 1 Leben lang
20. Der Angsthasentwist - (feat. Jonarama)
21. 7 Sünden - (feat. Basstard)
Review:
Ein wahrhaftes „!Donnerwetter!“ lieferte Prinz Porno aka Prinz Pi, wie er sich heutzutage nennt, mit seinem letzten Album ab. Um den nächsten Schritt zu ermöglichen, muss eine Revolution folgen, die nicht nur den Charakter und das musikalische Bild verändert, sondern auch den Themenfokus neu kalibriert, um sich der neuen Aufgabe zu stellen. Es ist Zeit für den „Neopunk“.
Der neongrüne Affe ist das Sinnbild der Rebellion gegen den Kapitalismus, gegen die Dekadenz der heutigen Gesellschaft und auch der Veränderung des Künstlers Prinz Pi. Ähnlich wie Kollegah es schon vormachte, zieht auch Pi nach und versimpelt seine Musik im Vergleich zu früheren Werken. Die Reimstrukturen und auch die thematischen Aspekte wurden vereinfacht, um der Masse einen Gefallen zu tun, aber trotzdessen bleibt die Interpretationsfähigkeit vieler Textstellen und Stücke soweit offen, dass es Pi gelungen ist, sich gegen das Korsett der Simplizität zu wehren und keine, um es übertrieben auszudrücken und weitestgehend den Vergleich zu früher suchen, dümmlichen Texte zu fabrizieren. Glücklicherweise bleibt dem Pi Hörer dieser Fall erspart und man kann sich der soundtechnischen Neukonzentrierung hingeben, die sich auf minimalistische Elektrosounds fokussiert oder einfach nur via klassischem Hip Hop mit vielen Elektro Zusätzen dargeboten wird, der auf voller Länge von Biztram erschaffen wurde.
Thematisch konkreter läuft das Ganze folgendermaßen ab - Prinz Pi, der „Super Seiajin“ lebt im Jahre „2030“ in seinem „8bit Untergrund“ und versucht weiterhin seine Anti-Haltung zu wahren („Wir bleiben immer Anti“), den „Affen an die Macht“ zu verhelfen und „1 Leben lang“ die Gegner die Wut der wahren Rebellion spüren („Spür die Wut“) zu lassen. Dabei wabbern die Bässe geschmeidig zu den harten Synthesizern, die Biztram auf weiten Teilen der Platte auspackt. „Neopunk“ ist ein Album an das man sich gewöhnen muss, an die Texte, an den neuen Pi, an den Sound und auch an den Vibe. Danach wird man bei wiederholtem Konsum feststellen, dass „Neopunk“ einer dieser sogenannten Grower ist, die bei jedem Hörgang besser und besser werden.
„Neopunk“ hat sicherlich noch einen langen Weg vor sich, denn es ist eigenständig und intelligent wie jedes Pi Werk. Da zurzeit relativ viele Künstler, die ihren eigenen Standpunkt vertreten auf die Elektroschiene, die von der Insel rüberschwappte, aufspringen, dürfte der Sound auch nicht das letzte Mal angewandt werden. Bis hierhin aber und das ist nur eine aktuelle Momentaufnahme, ist Pi ein Album gelungen, das sich rein textlich nicht mit seinen vorangegangen Werken messen möchte, aber auch der restliche Vergleich wäre schwer nachvollziehbar und daher kurz und knapp gesagt überflüssig.