Hasan Salaam - Children of God

Cagri
Cover:


Release-Date:
5. September 2008

Label:
5th Column Media

Wertung: (3.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Conception
02. Best Time to Pray
03. Insomniac Pt. I (Nightfall) - (feat. DJ GI Joe)
04. Histoty of Violence - (feat. Badsportt)
05. Angel Dust - (feat. Lord Jamar)
06. Deliver My Soul - (feat. Majesty & Maya Azucena)
07. Cultue Shock
08. The Uprock - (feat. Masta Ace)
09. The Downrock - (feat. Rugged N Raw, Badsportt & Smarty Pants)
10. 15 Minutes
11. The Reign (Wudu)
12. Suga
13. Children of God
14. How to Make a Ni**er
15. Someplace
16. Blessed - (feat. Sos, Aja & Elijah)
17. Kingdom of Heaven

Review:
Als Teil der Reavers veröffentlicht Hasan Salaam, MC aus New Jersey, sein zweites Solo-Werk namens „Children of God“. 17 Anspielstationen sind es laut Tracklist, die Hasan uns hier vorlegt und somit eine ordentliche Spiellaufzeit von knapp 55 Minuten erreicht. Also in weniger als einer Stunde gelangt er relativ abwechslungsreich und interessant zu einigen Themen, die zwischen Religion, Politik und der Weltanschauung Salaams liegen. Lyrisch bleibt das ganze Unterfangen recht kompromisslos im sehr guten Bereich – thematisch ähnlich und vergleichbar ist er auf „Children of God“ mit Immortal Technique – wobei der größte Kritikpunkt sowieso nicht am MC haften bleibt, sondern an den ausgewählten Instrumentalen. Trotz der technisch etwas defizitären Haltung Salaams sind es vor allem die Beats, die recht eigenwillig, schwer verdaulich wirken und somit einiges an Zeit brauchen, um sich an sie zu gewöhnen.

Der Fokus bleibt aber definitiv bei den Texten, die selten so religiös gewirkt haben wie bei Hasan Salaam. Natürlich lassen die ganzen muslimischen Predigten und Cuts den Hörer sofort verstehen welcher Religion Hasan Salaam angehört. Vom Islam stark beeinflusst wird der Moment des „Culture Shock“ nachempfunden, die „History of Violence“ dargestellt und die „Best Time To Pray“ auserkoren. Als friedlicher Moslem sieht er jeden Erdenbewohner als „Children of God“, was in den Medien besonders missverständlich ausgelegt wird, da der Terror-Sündenbock selbstverständlich der Islam ist.

Ähnlich wie bei vielen Canibus Alben sticht auch hier die textliche Vielfalt und Stärke besonders hervor, wird jedoch nicht tatkräftig genug von den Instrumentalen unterstützt, was „Children of God“ im ersten Moment als schwer verdauliches Werk verkommen lässt. Der zweite Blick kann über dies hinweg sehen und die lyrische Kraft Hasan Salaams erkennen.
SnoopFrog
Mit der Wertung stimm ich überein, die "schwerverdaulichkeit" der Beats find ich aber gut. Alternative wäre 0815-BOomBap gewesen, so baut er halt etwas Eigenes ein, zumal das oft auch in eine düstere Richtung driftet was ich gut finde
Cagri
Zitat:
Original von SnoopFrog
Mit der Wertung stimm ich überein, die "schwerverdaulichkeit" der Beats find ich aber gut. Alternative wäre 0815-BOomBap gewesen, so baut er halt etwas Eigenes ein, zumal das oft auch in eine düstere Richtung driftet was ich gut finde


Jetzt doch? großes Grinsen
SnoopFrog
ja, hab beim ersten mal nur recht oberflächlich drübergehört... sind jetz aber auch keine bärenstarken 3,5