LaRon
Cover:

Release-Date:
07. April 2009
Label:
Halflife Records | Sony BMG
Single:
Trouble
Anybody Listening
Bestellen:
Amazon.de
Wertung: (4.5 Mics von 5)





Tracklist:
01. Self Explanatory
02. Get Out The Way
03. Choose Your Own Adventure 1
04. Up All Night
05. Quit While You’re Ahead - (feat. Choclair, Maestro & Moka Only)
06. Inspiration
07. CYOA 2
08. Anybody Listening
09. They Call This (Hip Hop) - (feat. Royce Da 5'9'' & B.o.B)
10. Oh… Canada
11. CYOA 3
12. One Track Mind - (feat. Joel Plaskett)
13. Trouble
14. Use to Be - (feat. Mic Boyd)
15. Still Got it
16. Things Are Looking Up - (feat. Chad Hatcher)
17. CYOA 4
18. Where Are You - (feat. Saukrates)
19. Breaking Up
20. Loonie - (feat. D-Sisive, Shad, DL Incognito & Buck 65)
21. CYOA 5
22. CYOA 6
Review:
Wenn es um Classified geht, dann hat man es wohl mit einem der angesagtesten MC’s aus Kanada zu tun. Und nicht nur das, denn auch an den Beats legt der seit dem Jahre 1995 aktive Rapper Hand an. Trotz eines Vertrages bei Sony Music und seinem inzwischen 13. Solo Album ist der werte Herr aus Enfield (nahe Halifax, Nova Scotia) hierzulande immer noch im Untergrund anzusiedeln. So viel zu seiner Person, weitere Details über seine Biographie erfährt man während dem Hören der CD, da der Albumtitel „Self Explanatory“ für sich spricht.
Man könnte meinen auf einem 13. Album könnten so langsam die Themen ausgehen, doch nicht in diesem Fall. 22 Tracks sorgen für die geballte Power an Abwechslung und Themenvielfalt. Die erste Single „Anybody Listening“ geht ordentlich nach vorne mit dem Genesis-Sample „No Reply At All“ und zieht über das soziale Gewissen her, wobei „Up All Night“ den Albumtitel exakt niederspiegelt, vom Erwachsen werden erzählt und durch einen smoothen Beat sowie dem seidenen Gesang passend untermalt wird. Beim Zusammentreffen von drei Vorzeige-MC’s der kanadischen Szene wird den anderen Rappern das Fürchten gelehrt, denn der Godfather Of Canada Maestro Fresh Wes, Choclair und Moka Only versammelten sich auf „Quit While You’re Ahead“ zusammen mit Class in der Booth. In Gänsehautfeeling gerät der Hörer auf „Inspiration“, welches den Verlust eines bei einem Autounfall verstorben Kollegen wiedergibt, was Classified letztendlich dazu motiviert seinen Beat zu veredeln. Das mit gepitchtem Voice Sample hinterlegte „Breaking Up“ erzählt von Classified’s Jugendliebe, währenddessen zusammen mit Saukrates auf „Where Are You“ über die Fehler des gesellschaftlichen Systems hergezogen wird.
Die Huldigung des kanadischen Dollars findet auf “Loonie” statt, mit einigen weiteren Hochkarätern aus dem Ahornblattland in Person von Shad, D-Sisive, DL Incognito und Buck 65 im Gepäck. B.o.B. trällert die Hook für „They Call This (Hip Hop)“, während die 80’s angepriesen werden, allerdings mit dem faden Beigeschmack eines etwas schwächelndem Royce Da 5‘9‘‘. Doch bei weitem war das noch nicht das ganze Repertoire von Classified, ein weiterer Höhepunkte stellt der vom Nationalpatriotismus handelnde Song „Oh Canada“ dar, womit er quasi eine zweite Nationalhymne geschaffen hat. Nicht zu vergessen ist auch „Trouble“, mit einem sicher über den Beat spuckenden Class. Die „Choose Your Own Adventure“ Serie zieht sich über insgesamt sechs Anspielstationen und versetzt den Hörer in eine Geschichte über deren Fortgang er selbst bestimmen kann. Am Ende jeder Situation kann der Hörer zwischen zwei Möglichkeiten auswählen und zum jeweiligen Track skippen und sein persönliches Hörerlebnis genießen.
Classified zeigt hier, dass man auch Gesangsgäste auf ein Album packen kann ohne den Auto-Tune Effekt benutzen zu müssen. Gute Unterhaltung wird auf den 22 Anspielstationen geboten, lyrische Vielfalt, ein abwechslungsreicher von Classified selbst gestrickter Beatteppich sowie passend ausgewählte Gastauftritte, die für ein unvergessliches Hörerlebnis sorgen. Gepunktet wird durch Classified’s Ehrlichkeit, der nicht nur mit dem Finger auf andere zeigt, sondern sich auch selbst an der Nase packt, berührenden Geschichten abliefert, welche wunderbar in Songs verpackt wurden und über die komplette Distanz zu unterhalten wissen. Ein weiterer großer Wurf in seiner Karriere, welches sich vor den Vergleichen mit den Vorgängeralben nicht fürchten muss. Bleibt nur zu hoffen, die inzwischen sehr hohe Qualitätsgüte auch beim nächsten Werk serviert zu bekommen.
Anspieltipps:
Up All Night
Quit While You're Ahead - (feat. Choclair, Maestro & Moka Only)
Inspiration
Breaking Up
Release-Date:
07. April 2009
Label:
Halflife Records | Sony BMG
Single:
Trouble
Anybody Listening
Bestellen:
Amazon.de
Wertung: (4.5 Mics von 5)





Tracklist:
01. Self Explanatory
02. Get Out The Way
03. Choose Your Own Adventure 1
04. Up All Night
05. Quit While You’re Ahead - (feat. Choclair, Maestro & Moka Only)
06. Inspiration
07. CYOA 2
08. Anybody Listening
09. They Call This (Hip Hop) - (feat. Royce Da 5'9'' & B.o.B)
10. Oh… Canada
11. CYOA 3
12. One Track Mind - (feat. Joel Plaskett)
13. Trouble
14. Use to Be - (feat. Mic Boyd)
15. Still Got it
16. Things Are Looking Up - (feat. Chad Hatcher)
17. CYOA 4
18. Where Are You - (feat. Saukrates)
19. Breaking Up
20. Loonie - (feat. D-Sisive, Shad, DL Incognito & Buck 65)
21. CYOA 5
22. CYOA 6
Review:
Wenn es um Classified geht, dann hat man es wohl mit einem der angesagtesten MC’s aus Kanada zu tun. Und nicht nur das, denn auch an den Beats legt der seit dem Jahre 1995 aktive Rapper Hand an. Trotz eines Vertrages bei Sony Music und seinem inzwischen 13. Solo Album ist der werte Herr aus Enfield (nahe Halifax, Nova Scotia) hierzulande immer noch im Untergrund anzusiedeln. So viel zu seiner Person, weitere Details über seine Biographie erfährt man während dem Hören der CD, da der Albumtitel „Self Explanatory“ für sich spricht.
Man könnte meinen auf einem 13. Album könnten so langsam die Themen ausgehen, doch nicht in diesem Fall. 22 Tracks sorgen für die geballte Power an Abwechslung und Themenvielfalt. Die erste Single „Anybody Listening“ geht ordentlich nach vorne mit dem Genesis-Sample „No Reply At All“ und zieht über das soziale Gewissen her, wobei „Up All Night“ den Albumtitel exakt niederspiegelt, vom Erwachsen werden erzählt und durch einen smoothen Beat sowie dem seidenen Gesang passend untermalt wird. Beim Zusammentreffen von drei Vorzeige-MC’s der kanadischen Szene wird den anderen Rappern das Fürchten gelehrt, denn der Godfather Of Canada Maestro Fresh Wes, Choclair und Moka Only versammelten sich auf „Quit While You’re Ahead“ zusammen mit Class in der Booth. In Gänsehautfeeling gerät der Hörer auf „Inspiration“, welches den Verlust eines bei einem Autounfall verstorben Kollegen wiedergibt, was Classified letztendlich dazu motiviert seinen Beat zu veredeln. Das mit gepitchtem Voice Sample hinterlegte „Breaking Up“ erzählt von Classified’s Jugendliebe, währenddessen zusammen mit Saukrates auf „Where Are You“ über die Fehler des gesellschaftlichen Systems hergezogen wird.
“I’ve dropped twelve albums with at least twelve songs in the past twelve years do the math right there that’s one hundred forty four on a one a month average and that don’t even count what I’ve produced for other rappers”
Die Huldigung des kanadischen Dollars findet auf “Loonie” statt, mit einigen weiteren Hochkarätern aus dem Ahornblattland in Person von Shad, D-Sisive, DL Incognito und Buck 65 im Gepäck. B.o.B. trällert die Hook für „They Call This (Hip Hop)“, während die 80’s angepriesen werden, allerdings mit dem faden Beigeschmack eines etwas schwächelndem Royce Da 5‘9‘‘. Doch bei weitem war das noch nicht das ganze Repertoire von Classified, ein weiterer Höhepunkte stellt der vom Nationalpatriotismus handelnde Song „Oh Canada“ dar, womit er quasi eine zweite Nationalhymne geschaffen hat. Nicht zu vergessen ist auch „Trouble“, mit einem sicher über den Beat spuckenden Class. Die „Choose Your Own Adventure“ Serie zieht sich über insgesamt sechs Anspielstationen und versetzt den Hörer in eine Geschichte über deren Fortgang er selbst bestimmen kann. Am Ende jeder Situation kann der Hörer zwischen zwei Möglichkeiten auswählen und zum jeweiligen Track skippen und sein persönliches Hörerlebnis genießen.
Classified zeigt hier, dass man auch Gesangsgäste auf ein Album packen kann ohne den Auto-Tune Effekt benutzen zu müssen. Gute Unterhaltung wird auf den 22 Anspielstationen geboten, lyrische Vielfalt, ein abwechslungsreicher von Classified selbst gestrickter Beatteppich sowie passend ausgewählte Gastauftritte, die für ein unvergessliches Hörerlebnis sorgen. Gepunktet wird durch Classified’s Ehrlichkeit, der nicht nur mit dem Finger auf andere zeigt, sondern sich auch selbst an der Nase packt, berührenden Geschichten abliefert, welche wunderbar in Songs verpackt wurden und über die komplette Distanz zu unterhalten wissen. Ein weiterer großer Wurf in seiner Karriere, welches sich vor den Vergleichen mit den Vorgängeralben nicht fürchten muss. Bleibt nur zu hoffen, die inzwischen sehr hohe Qualitätsgüte auch beim nächsten Werk serviert zu bekommen.
Anspieltipps:
Up All Night
Quit While You're Ahead - (feat. Choclair, Maestro & Moka Only)
Inspiration
Breaking Up