Predator
Cover:

Release-Date:
18. Juni 2010
Label:
Shady/Aftermath | Interscope Records | Universal Music
Single:
Not Afraid
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
HHV.de (CD)
Wertung: (4 Mics von 5)




Tracklist:
01. Cold Wind Blows
02. Talkin' 2 Myself - (feat. Kobe)
03. On Fire
04. Won’t Back Down - (feat. Pink)
05. W.T.P.
06. Going Through Changes
07. Not Afraid
08. Seduction
09. No Love - (feat. Lil Wayne)
10. Space Bound
11. Cinderella Man
12. 25 To Life
13. So Bad
14. Almost Famous
15. Love the Way You Lie - (feat. Rihanna)
16. You're Never Over
Review:
Mit "Relapse" hat sich Eminem vor gut einem Jahr eindrucksvoll zurückgemeldet und ein Album auf die Beine gestellt, das so in seiner Form wohl keiner erwartet hätte. Eine volle Platte mit 20 Tracks, die sich von seiner fortlaufenden Diskografie sehr stark unterschieden hat – der Akzent und die zuteilen bösen Texte erinnerten sehr stark an sein Alter Ego Slim Shady, das er auf den letzten Alben immer weniger durchblitzen lies. Mit "Recovery" erholt sich Eminem nun komplett von Slim Shady und schlägt einen völlig anderen Weg der musikalischen Aufarbeitung seiner Erlebnisse ein.
"Recovery" ist ein Album, das von seinen Texten und seiner Tiefsinnigkeit lebt. Waren es zuvor noch oftmals die Beats, die Ems Alben ausgemacht haben, wird dieses Mal auf simple Beats gesetzt, um die Texte noch weiter in den Vordergrund zu rücken. Das konnte man beispielsweise auch sehr gut an der Single "Not Afraid" sehen, die einen deutlichen Vorgeschmack auf das Album geben konnte. Viele gesungene Hooks, Texte, die einen tiefen Einblick in die Gemütslage Eminems geben und ein Stimmungsmix aus guten sowie auch schlechten Zeiten erzeugen einen sehr verletzlich wirkenden Eminem, der sich zuvor sonst sehr unnahbar gezeigt hatte. Da passt auch Eminems Rat im Booklet sehr gut ins Gesamtbild, dort heißt es: "This album is dedicated 2 anyone who’s in a dark place tryin‘ 2 get out. Keep your head up…it does get better!".
Der Tod seines besten Freundes Proof (R.I.P.) bleibt nicht nur die vage Grundlage dieses Albums, sondern er spricht das Thema sehr direkt an und zeigt sehr deutlich auf "Going Through Changes" den bereits angesprochenen Stimmungswechsel. "I sit alone in my home theatre, watchin' the same damn DVD, of the first tour, the last tour, he was still alive and it hurt sore, fast forward, sleepin' pills'll make me feel alright.” Dabei verzichtet Eminem keinesfalls auf abwechslungsreiche Instrumentals, um einen entsprechend tiefgängigen Vibe aufzubauen. Während die Gitarren bei "Space Bound" und "25 To Life" soweit allein erklingen, trifft die Klampfe auf "So Bad" das Saxophon und bewegt somit den Tieftonbereich auf rühmliche Weise. Weiterhin spazieren Strings auf den Tönen des "Not Afraid" Chors und werden dabei auf ihren letzten Metern von den Tasten des Keyboards gestützt. Jedoch soll das keinen falschen Eindruck des Albums erwecken – natürlich ist der größte Teil ein tiefsinniges Spektakel, das hier Eminem in seiner verletzlichen und dennoch reifen Art zündet. Trotz dessen spittet Eminem auch einige harte Zeilen, die noch mehr Abwechslung ins Spiel bringen. Mit "Cold Wind Blows" zerschlägt er jeglichen Hass gegenüber seines Comebacks, hackt beiläufig noch ein wenig auf Nick Cannon und seiner Geliebten Mariah Carey rum, zündet zahlreiche Punches, Wordplays und fährt mit einer unglaublichen Ladung Reimen auf, die den Hörer des Albums doch eine sehr lange Zeit lang beschäftigen könnten.
"Recovery" ist ein Eminem Album geworden, das man sich nach "Relapse" so auf keinen Fall hätte vorstellen können. Innerhalb kürzester Zeit veröffentlicht Eminem mit "Relapse" und "Recovery" zwei absolut unterschiedliche Alben, die von ihrem Unterhaltungswert aber auf höchstem Niveau spielen und sicherlich nicht nach einer Woche Hörvergnügen aus dem jeweiligen Abspielgerät fliegen werden. Deswegen und weil Eminem wieder einmal ein sehr starkes Auftreten an den Tag legt, ist dieses Album mehr als gut, nämlich sehr gut.
Anspieltipps:
Talkin' 2 Myself - (feat. Kobe)
Going Through Changes
Space Bound
25 To Life

Release-Date:
18. Juni 2010
Label:
Shady/Aftermath | Interscope Records | Universal Music
Single:
Not Afraid
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
HHV.de (CD)
Wertung: (4 Mics von 5)




Tracklist:
01. Cold Wind Blows
02. Talkin' 2 Myself - (feat. Kobe)
03. On Fire
04. Won’t Back Down - (feat. Pink)
05. W.T.P.
06. Going Through Changes
07. Not Afraid
08. Seduction
09. No Love - (feat. Lil Wayne)
10. Space Bound
11. Cinderella Man
12. 25 To Life
13. So Bad
14. Almost Famous
15. Love the Way You Lie - (feat. Rihanna)
16. You're Never Over
Review:
Mit "Relapse" hat sich Eminem vor gut einem Jahr eindrucksvoll zurückgemeldet und ein Album auf die Beine gestellt, das so in seiner Form wohl keiner erwartet hätte. Eine volle Platte mit 20 Tracks, die sich von seiner fortlaufenden Diskografie sehr stark unterschieden hat – der Akzent und die zuteilen bösen Texte erinnerten sehr stark an sein Alter Ego Slim Shady, das er auf den letzten Alben immer weniger durchblitzen lies. Mit "Recovery" erholt sich Eminem nun komplett von Slim Shady und schlägt einen völlig anderen Weg der musikalischen Aufarbeitung seiner Erlebnisse ein.
"Recovery" ist ein Album, das von seinen Texten und seiner Tiefsinnigkeit lebt. Waren es zuvor noch oftmals die Beats, die Ems Alben ausgemacht haben, wird dieses Mal auf simple Beats gesetzt, um die Texte noch weiter in den Vordergrund zu rücken. Das konnte man beispielsweise auch sehr gut an der Single "Not Afraid" sehen, die einen deutlichen Vorgeschmack auf das Album geben konnte. Viele gesungene Hooks, Texte, die einen tiefen Einblick in die Gemütslage Eminems geben und ein Stimmungsmix aus guten sowie auch schlechten Zeiten erzeugen einen sehr verletzlich wirkenden Eminem, der sich zuvor sonst sehr unnahbar gezeigt hatte. Da passt auch Eminems Rat im Booklet sehr gut ins Gesamtbild, dort heißt es: "This album is dedicated 2 anyone who’s in a dark place tryin‘ 2 get out. Keep your head up…it does get better!".
Der Tod seines besten Freundes Proof (R.I.P.) bleibt nicht nur die vage Grundlage dieses Albums, sondern er spricht das Thema sehr direkt an und zeigt sehr deutlich auf "Going Through Changes" den bereits angesprochenen Stimmungswechsel. "I sit alone in my home theatre, watchin' the same damn DVD, of the first tour, the last tour, he was still alive and it hurt sore, fast forward, sleepin' pills'll make me feel alright.” Dabei verzichtet Eminem keinesfalls auf abwechslungsreiche Instrumentals, um einen entsprechend tiefgängigen Vibe aufzubauen. Während die Gitarren bei "Space Bound" und "25 To Life" soweit allein erklingen, trifft die Klampfe auf "So Bad" das Saxophon und bewegt somit den Tieftonbereich auf rühmliche Weise. Weiterhin spazieren Strings auf den Tönen des "Not Afraid" Chors und werden dabei auf ihren letzten Metern von den Tasten des Keyboards gestützt. Jedoch soll das keinen falschen Eindruck des Albums erwecken – natürlich ist der größte Teil ein tiefsinniges Spektakel, das hier Eminem in seiner verletzlichen und dennoch reifen Art zündet. Trotz dessen spittet Eminem auch einige harte Zeilen, die noch mehr Abwechslung ins Spiel bringen. Mit "Cold Wind Blows" zerschlägt er jeglichen Hass gegenüber seines Comebacks, hackt beiläufig noch ein wenig auf Nick Cannon und seiner Geliebten Mariah Carey rum, zündet zahlreiche Punches, Wordplays und fährt mit einer unglaublichen Ladung Reimen auf, die den Hörer des Albums doch eine sehr lange Zeit lang beschäftigen könnten.
"Recovery" ist ein Eminem Album geworden, das man sich nach "Relapse" so auf keinen Fall hätte vorstellen können. Innerhalb kürzester Zeit veröffentlicht Eminem mit "Relapse" und "Recovery" zwei absolut unterschiedliche Alben, die von ihrem Unterhaltungswert aber auf höchstem Niveau spielen und sicherlich nicht nach einer Woche Hörvergnügen aus dem jeweiligen Abspielgerät fliegen werden. Deswegen und weil Eminem wieder einmal ein sehr starkes Auftreten an den Tag legt, ist dieses Album mehr als gut, nämlich sehr gut.
Anspieltipps:
Talkin' 2 Myself - (feat. Kobe)
Going Through Changes
Space Bound
25 To Life