Keyshia Cole - Calling All Hearts

LaRon
Cover:


Release-Date:
21. Dezember 2010

Label:
Geffen Records | Universal Music

Single:
I Ain't Thru - (feat. Nicki Minaj)

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Wertung: (3 Mics von 5)


Tracklist:
01. I Ain't Thru - (feat. Nicki Minaj)
02. Long Way Down
03. Tired Of Doing Me - (feat. Tank)
04. If I Fall In Love Again - (feat. Faith Evans)
05. So Impossible
06. Sometimes
07. Take Me Away
08. What You Do To Me
09. Last Hangover - (feat. Timbaland)
10. Thank You - (feat. Dr. Yvonne Cole)
11. Better Me

Review:
Die letzten beiden Jahre waren sehr turbulent für Keyshia Cole. Seit ihrem letzten Release ist einiges passiert im Leben der aus Oakland stammenden Sängerin, welche unter anderem Mutter wurde und mit Basketballspieler Daniel „Booby“ Gibson ihr Glück fand. „Calling All Hearts“ summiert nun all das, die Veränderungen sowie die neue Liebe, und beherbergt eine Keyshia Cole, die sich nun anschickt das vierte Mal Platin einzusacken.

Nach der ersten Single „I Ain’t Thru“, welche Cole etwas blass erscheinen lässt und dank fehlender Chemie mit Nicki Minaj zu den Schwachstellen des Albums zu zählen ist, konnte die nachfolgende Single „Long Way Down“ schon eher überzeugen. Auf einem geringfügigen Anteil elektronischer Komponenten aus dem Hause J.U.S.T.I.C.E. League erzählt Keyshia Cole davon, dass sie es satt sei, sich auf Betrüger und Player einzulassen, und zeigt hier mit viel Gefühl mit welch schöner Stimme sie gesegnet ist. Zieht man die Konsequenzen daraus, landet man folglich beim Duett mit Tank und „Tired Of Doing Me“. Eine orchestrale Produktion mit einem kräftigen Piano Pattern schmücken die Thematik um die stetige Einsamkeit aus, als weiteres Highlight wäre zudem „So Impossible“ zu zählen, welches mit melodischem, eingängigen Klavier bestückt ist und Cole’s Stimme in ein perfektes Licht rückt, während sie erklärt, dass es einfach unmöglich sei, diese Liebe aufrecht zu erhalten, verbunden mit all dem Ärger und den Schmerzen, die sie verursacht. Ihr ganzes Herz schüttet so auf „What You Do To Me“ aus, einer tollen Ballade, dessen Instrumental diesen 80er Flavour besitzt und mit wundervollen Streichern aufläuft. Die musikalische Palette beinhaltet die typischen RnB Bausteine, seien es nun dramatische Klavierklänge („If I Fall In Love Again“), sanfte Streicher mit weichen Snaps, welche eine kräftige Ballade formen („Sometimes“), oder düstere Elemente aus Timbaland’s Reglern, die den letzten Rausch untermalen und damit die letzte gescheiterte Liebe verarbeiten („Last Hangover“), insgesamt wirkt jedoch alles nicht besonders genug um sich vom Rest der Szene abheben zu können. Zum einen könnte man den Schritt zu innovativeren Themen wagen, zum anderen sind die Produktionen zu durchschnittlich und stellenweise zu uncharismatisch, um dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben.

Leicht überdurchschnittlich – mehr aber auch nicht. „Calling All Hearts“ besitzt durchaus seine Vorzüge, der große Knall blieb jedoch aus. Keyshia Cole zeigt zu selten was mit ihrer großartigen Stimme alles möglich wäre, paart sie mit durchschnittlichen Instrumentals und schafft es so nicht, nachhaltig den Hörer zu fesseln. Für Zwischendurch mit Sicherheit ein nettes Werk, auf Dauer jedoch nicht zwingen genug um den Finger Richtung Repeat-Taste zu bewegen.

Anspieltipps:
Tired Of Doing Me - (feat. Tank)
So Impossible
Sometimes
Keci
Werde vielleicht in einige Tracks reinhören. Ansonsten hat mich Keyshia Cole noch nie sonderlich interessiert ..
LaRon
Zitat:
Original von Keci
Werde vielleicht in einige Tracks reinhören. Ansonsten hat mich Keyshia Cole noch nie sonderlich interessiert ..


Liegt vermutlich daran dass sie bislang kein durchgängig gutes Album veröffentlicht hat Augenzwinkern Die Anspieltipps reichen völlig aus, Keci.
Keci
Zitat:
Original von LaRon
Zitat:
Original von Keci
Werde vielleicht in einige Tracks reinhören. Ansonsten hat mich Keyshia Cole noch nie sonderlich interessiert ..


Liegt vermutlich daran dass sie bislang kein durchgängig gutes Album veröffentlicht hat Augenzwinkern Die Anspieltipps reichen völlig aus, Keci.


Danke dir. smile Bin generell etwas enttäuscht von den Female-R'n'B-Alben momentan. Keri Hilson ist ja auch fast zum Kotzen. (Review kommt gleich)
LaRon
Zitat:
Original von Keci
Zitat:
Original von LaRon
Zitat:
Original von Keci
Werde vielleicht in einige Tracks reinhören. Ansonsten hat mich Keyshia Cole noch nie sonderlich interessiert ..


Liegt vermutlich daran dass sie bislang kein durchgängig gutes Album veröffentlicht hat Augenzwinkern Die Anspieltipps reichen völlig aus, Keci.


Danke dir. smile Bin generell etwas enttäuscht von den Female-R'n'B-Alben momentan. Keri Hilson ist ja auch fast zum Kotzen. (Review kommt gleich)


Damit hab ich gerechnet großes Grinsen