Predator
Cover:

Release-Date:
6. Dezember 2011
Label:
Def Jam | Universal Music
Single:
Make My - (feat. Big K.R.I.T.)
Tip The Scale
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
Wertung: (4.5 Mics von 5)





Tracklist:
01. The Un
02. Sleep
03. Make My - (feat. Big K.R.I.T.)
04. One Time - (feat. Phonte & Dice Raw)
05. Kool On - (feat. P.O.R.N.)
06. The Other Side
00. Stomp - (feat. P.O.R.N.)
08. Lighthouse
09. I Remember
10. Tip The Scale
11. Redford (For Yia Yia & Pappou)
12. Possibility
13. Will To Power
14. Finality
Review:
The Roots hatten sich im letzten Jahr in sehr kurzer Zeit für ein Konzept-Album der besonderen Art geeinigt, das sie mit dem Titel „undun“ entsprechend ihrer Geschichte benannten. Denn auf diesem Konzept-Album wird die Geschichte des fiktiven Redford Stephens erzählt – und zwar rückwärts, von seinem Tod bis zu seiner Geburt. Der Drummer „?uestlove“ konnte vorab schon verraten: „It’s basically a tale about someone who makes one decision that completely undoes their entire life. And we tell the story backwards, so when you hear the record it starts at the very end of this character’s life”.
Worauf sich der Hörer letzten Endes einstellen muss? Auf ein einheitlich klingendes Werk, das musikalisch und sehr inhaltsstark ist. Denn es wird auch im Jahr 2011 viel mit Sängern und Songwritern zusammengearbeitet, wie es beim Vorgänger „How I Got Over“ bereits der Fall war. Bei diesem Album war größtenteils Sufjan Stevens für diese Rolle vorgesehen, der mit seinem Song „Redford“ jenen Gedankenanstoß bei The Roots auslöste, um „undun“ auf die Beine zu stellen. Keine schlechte Idee mag man meinen, jedoch hat man sich bei der Ausarbeitung des Konzepts mehr auf eine grobe Geschichte geeinigt, die leider nur wenige, weit auseinander liegende Kapitel zum Vorschein gebracht hat. Dies ist aber eigentlich nur ein mickrig kleiner Kritikpunkt dieser sonst wundervollen Zusammenarbeit.
Musikalisch bleibt man, hingegen der inhaltlichen Dichte, bei einer vereinfachten Ausführung der gekonnten Skills. Pianos, Streicher, ein wenig Gitarreneinsatz und natürlich der Einsatz von der gesamten Band für den restlichen Beats sind Gang und Gebe auf diesem Werk, das sich produktionstechnisch auf sehr hohem Level abspielt. Während die Story nicht minder spannend ist, ist sie ab der zehnten Anspielstation auch vorbei und man belässt die letzten vier Stücke als reine Instrumentale, die insgesamt knapp fünf Minuten verschlingen und eher ungewohnt wirken, wobei dies nicht unbedingt auf die Qualität zu münzen ist.
Um auf den Inhalt zurückzukommen, muss man betonen, dass Black Thought und seine Kollegen ein starkes Stück Lyrik auf die Beats gepackt haben, das für nicht-Muttersprachler ein ganz schwerer Brocken ist. Neben zahlreichen Metaphern und Querverweisen von Black Thought finden sich jedoch auch starke Auftritte von Big K.R.I.T. und Phonte, die dem Album einen weiteren, abwechslungsreichen Hip Hop Anstrich geben. Dieser ist zwar nicht unbedingt weiter nötig, denn „undun“ ist ein sehr, sehr starkes Stück Hip Hop, aber trotzdem sind die Gäste definitiv eine Erwähnung wert, wenngleich sie die Stärke dieses Albums weiter unterstreichen können. Die Erwartungen, die im Vorfeld von der Band geschürt wurden, konnten mit „undun“ definitiv erfüllt werden, wobei dieses Album bei weitem keine leichte Kost ist.
Anspieltipps:
Make My - (feat. Big K.R.I.T.)
One Time - (feat. Phonte & Dice Raw)
I Remember

Release-Date:
6. Dezember 2011
Label:
Def Jam | Universal Music
Single:
Make My - (feat. Big K.R.I.T.)
Tip The Scale
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
Wertung: (4.5 Mics von 5)





Tracklist:
01. The Un
02. Sleep
03. Make My - (feat. Big K.R.I.T.)
04. One Time - (feat. Phonte & Dice Raw)
05. Kool On - (feat. P.O.R.N.)
06. The Other Side
00. Stomp - (feat. P.O.R.N.)
08. Lighthouse
09. I Remember
10. Tip The Scale
11. Redford (For Yia Yia & Pappou)
12. Possibility
13. Will To Power
14. Finality
Review:
The Roots hatten sich im letzten Jahr in sehr kurzer Zeit für ein Konzept-Album der besonderen Art geeinigt, das sie mit dem Titel „undun“ entsprechend ihrer Geschichte benannten. Denn auf diesem Konzept-Album wird die Geschichte des fiktiven Redford Stephens erzählt – und zwar rückwärts, von seinem Tod bis zu seiner Geburt. Der Drummer „?uestlove“ konnte vorab schon verraten: „It’s basically a tale about someone who makes one decision that completely undoes their entire life. And we tell the story backwards, so when you hear the record it starts at the very end of this character’s life”.
Worauf sich der Hörer letzten Endes einstellen muss? Auf ein einheitlich klingendes Werk, das musikalisch und sehr inhaltsstark ist. Denn es wird auch im Jahr 2011 viel mit Sängern und Songwritern zusammengearbeitet, wie es beim Vorgänger „How I Got Over“ bereits der Fall war. Bei diesem Album war größtenteils Sufjan Stevens für diese Rolle vorgesehen, der mit seinem Song „Redford“ jenen Gedankenanstoß bei The Roots auslöste, um „undun“ auf die Beine zu stellen. Keine schlechte Idee mag man meinen, jedoch hat man sich bei der Ausarbeitung des Konzepts mehr auf eine grobe Geschichte geeinigt, die leider nur wenige, weit auseinander liegende Kapitel zum Vorschein gebracht hat. Dies ist aber eigentlich nur ein mickrig kleiner Kritikpunkt dieser sonst wundervollen Zusammenarbeit.
Musikalisch bleibt man, hingegen der inhaltlichen Dichte, bei einer vereinfachten Ausführung der gekonnten Skills. Pianos, Streicher, ein wenig Gitarreneinsatz und natürlich der Einsatz von der gesamten Band für den restlichen Beats sind Gang und Gebe auf diesem Werk, das sich produktionstechnisch auf sehr hohem Level abspielt. Während die Story nicht minder spannend ist, ist sie ab der zehnten Anspielstation auch vorbei und man belässt die letzten vier Stücke als reine Instrumentale, die insgesamt knapp fünf Minuten verschlingen und eher ungewohnt wirken, wobei dies nicht unbedingt auf die Qualität zu münzen ist.
Um auf den Inhalt zurückzukommen, muss man betonen, dass Black Thought und seine Kollegen ein starkes Stück Lyrik auf die Beats gepackt haben, das für nicht-Muttersprachler ein ganz schwerer Brocken ist. Neben zahlreichen Metaphern und Querverweisen von Black Thought finden sich jedoch auch starke Auftritte von Big K.R.I.T. und Phonte, die dem Album einen weiteren, abwechslungsreichen Hip Hop Anstrich geben. Dieser ist zwar nicht unbedingt weiter nötig, denn „undun“ ist ein sehr, sehr starkes Stück Hip Hop, aber trotzdem sind die Gäste definitiv eine Erwähnung wert, wenngleich sie die Stärke dieses Albums weiter unterstreichen können. Die Erwartungen, die im Vorfeld von der Band geschürt wurden, konnten mit „undun“ definitiv erfüllt werden, wobei dieses Album bei weitem keine leichte Kost ist.
Anspieltipps:
Make My - (feat. Big K.R.I.T.)
One Time - (feat. Phonte & Dice Raw)
I Remember