MGK - Half Naked & Almost Famous

LaRon
Cover:


Release-Date:
20. März 2012

Label:
Bad Boy Records | Interscope Records

Single:
Wild Boy – (feat. Waka Flocka Flame)
Half Naked & Almost Famous

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Wertung: (3 von 5 Mics)


Tracklist:
01. Warning Shot – (feat. Cassie)
02. Wild Boy – (feat. Waka Flocka Flame)
03. See My Tears
04. Half Naked & Almost Famous
05. EST 4 Life – (feat. Dubo & DJ Xplosive)

Review:
Mit seiner „Half Naked & Almost Famous EP“ liefert der aus Cleveland stammende Machine Gun Kelly, kurz MGK, den Appetizer zur langersehnten Debüt LP „Lace Up“ ab. Nachdem er auf seinem Cover abermals mit nacktem Oberkörper postiert und neben seiner Affiliation zu Diddy zu einem der Freshmen des Jahres in der XXL gewählt wurde, könnte der EP-Titel kaum passender sein.

Doch was darf man erwarten? Natürlich feuert man wieder Warnschüsse ab („Warning Shots“), wozu Cassie in der Hookline trällert und die musikalische Untermalung mit äußerst dezenten, gut platzierten Dubstep-Elementen aufwartet, während MGK wie ein Tornado mit dem Flow eines Maschinengewehrs über die jeweiligen Instrumentals wütet. Dabei darf selbstverständlich nicht der Representer für das eigene Umfeld fehlen und so wird folglich die Parole „EST 4 Life“ zusammen mit Kumpel Dubo glorifiziert. Viel tiefgängiger hingegen tritt „See My Tears“ auf. Ein Chor verleiht dem introspektiven Track zudem noch mehr Atmosphäre, obwohl das Instrumental von J.U.S.T.I.C.E. League bereits genügend Platz zum Nachdenken bereit hält. Vollkommen überflüssig ist hingegen der Gastauftritt von Waka Flocka Flame auf „Wild Boy“, wodurch der Gesamteindruck geschmälert wird. Der Titelsong ist derweilen als gute Party-Hymne geglückt und dokumentiert den Lebensstil des Mannes aus Cleveland, dessen ansprechender Beat mit einem Voice-Sample aus „Young Blood“ von The Naked And Famous ausgestattet ist. Für die Produktion war neben Alex Kickdrum und Slim Gudz auch MGK persönlich verantwortlich, welcher neben Diddy auch als Executive Producer fungierte.

Insgesamt präsentiert „Half Naked & Almost Famous“ gute Ansätze, vergleicht man es jedoch mit dem „Lace Up“ Mixtape aus dem Jahr 2010, dann wird man erkennen, dass hier eigentlich noch viel mehr Luft nach oben wäre. Nichtsdestotrotz bietet uns MGK einen guten Snack für Zwischendurch an, welcher vorerst den Hunger auf das Album stillen sollte.

Anspieltipps:
See My Tears
Keci
Bin sehr gespannt auf das Album! Er hat auf jeden Fall einiges drauf. Hoffe nur, dass er mit seinem Album nicht so enttäuscht wie YelaWolf.