Jon Hope - Work In Progress

LaRon
Cover:


Release-Date:
9. Mai 2012

Label:
DJ Booth & Surefire Recording Studios

Single:
Rhode Less Traveled

Bestellen:
Bandcamp

Wertung: (3.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. A Rapper’s Conflict
02. Sara’s Song (The Proclamation)
03. Flames - (feat. Jeff Nolan)
04. Charge It To The Game
05. Cashews
06. The Bottle (Still Drinkin’) – (feat. Rittz & LJC)
07. The Rhode
08. Rhode Less Traveled
09. No Lights – (feat. Khalil)
10. Planet Satyrn
11. Time To Waste
12. Stars – (feat. Wynnel Wilson)
13. Thing Beautiful – (feat. Taktix & Candace)
14. Double Dutch – (feat. Erica Singer)
15. 99 Cent
16. Cassava Leaf – (feat. Deron Byngo Outland & Alysia Ross)

Review:
Die Szene in Rhode Island mag durchaus klein und überschaubar sein, die Veröffentlichung von guter Musik mag dies wohl kaum beeinflussen. Vor allem Jon Hope hat dies zu seinem Ziel erklärt und versucht hochklassiges Material den Hörern für lau anzubieten. Unterstützung bekommt er dabei unter anderem von Alysia Ross, Jeff Nolan, LJC, Rittz und Khalil, während an den Reglern auch Taktix, Blaze P., Zulu und Xaviles geschraubt haben.

Mit Zeilen über das Leben, seine Passion, den alltäglichen Struggle sowie Hip Hop begleitet Jon Hope’s Stimme den Hörer auf „Work In Progress“. Dabei berichtet man von nichts anderem als der Wahrheit und versucht stets die Geschichten mit einem positiven Vibe vorzutragen. Dies beginnt bei „A Rapper’s Conflict“, hält die gesamte Spieldauer über an und endet letztendlich erst auf „Cassava Leaf“. Dabei driftet man musikalisch auch stellenweise ab und platziert etwas alternative Klänge („Planet Satyrn“) neben dem sonst so vertrauten Umfeld, doch die oberste Priorität, die Message, wird keinesfalls vernachlässigt. Zumeist wurde das Soundbild jedoch sehr smooth angelegt, welches größtenteils von LJC angefertigt wurde. Stimmige Vocal Samples („Sara’s Song (The Proclamation)“), wunderbar einprägsame Piano Pattern („The Bottle (Still Drinkin‘)“) oder treibenden Drumlines sind charismatisch für „Work In Progress“, dessen Instrumentalisierungen sehr harmonisch fungieren und zusätzlich noch genügend Platz für lyrisch sehr hochwertigen Content bieten. So lässt Jon Hope auf „Charge It To The Game“ seine eigenen Anforderungen und Ziele reflektieren und zeigt sich auf „Double Dutch“ von seiner persönlichsten Seiten, indem er erklärt wie sehr er seinen Vater vermisst.

Letzten Endes durchläuft man die 16 Anspielstationen ohne größere Makel oder Schwachstellen zu entdecken. Die harmonische Abstimmung zwischen Instrumentals, Themen und Flows verschafft der Platte eine sehr angenehme Atmosphäre, welche dem Hörgenuss zu Gute kommt. Alles in allem stellt Jon Hope’s neustes Werk „Work In Progress“ eine runde Platte dar, die gerne öfters im Player laufen darf.

Anspieltipps:
Sara’s Song (The Proclamation)
Charge It To The Game
The Bottle (Still Drinkin’) – (feat. Rittz & LJC)
Planet Satyrn