 Joe Budden - Padded Room
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06.04.2009 03:22 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
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Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
6. März 2009
Label:
Amalgam Digital | RGS Entertainment | Intergroove
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Wertung von Keci: (4.5 Mics von 5)
    
Wertung von Predator: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Now I Lay
02. The Future - (feat. The Game)
03. If I Gotta Go
04. Don't Make Me
05. Blood On The Wall
06. In My Sleep
07. Exxxes
08. I Couldn't Help It
09. Adrenaline
10. Happy Holidays - (feat. Emanny)
11. Do Tell
12. Angel In My Life
13. Pray For Me
Bonustrack:
14. Family Reunion - (feat. Fabolous, Ransom & Hitchcock) (Remix)
Review von Keci:
Diverse Labelprobleme, Mixtape- und Streetalbum-Veröffentlichungen kürten die vergangenen Jahre von Joe Budden. Doch nun endlich steht mit "Padded Room" das zweite offizielle Album von Joe Budden an, welches in eine ganz andere Richtung als der Vorgänger geht, wie es letzten Mixtapes bereits andeuteten.
Budden verzichtet auf "Padded Room" nämlich so gut wie ganz auf clubbige Nummern, die ihn einst bekannt machten. Den ein oder anderen Titel, der das Album einheizen lässt, so wie die Eröffnungssongs "Now I Lay" oder "The Future" mit The Game oder den rockigen Streetbanger "Adrenaline" bekommt man dennoch zu hören, der Hauptfokus bei "Padded Room" liegt jedoch ganz woanders. Wie schon bei den letzten Mixtapes bilden sich die Höhepunkte ganz klar in den ruhigen Momenten, die Joe Budden nicht nur gut, sondern großartig umzusetzen weiß. Glücklicherweise werden mit großartigen Beats von The Klasixs und co. atmosphärreiche und erschreckend ruhige Soundteppiche geboten, die sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen, sondern perfekt auf Joe Budden abgestimmt sind und ihm und seinen komplexen Geschichten und Lyrics somit freien Lauf lassen. Ob er nun über die unerklärlichen Erlebnisse in seinem Kopf in Form eines Traums auf "In My Sleep" erzählt, ob er auf "Exxxes" seine eigenen Beziehungsprobleme und Depressionen in Form einer Erzählung über eine Frau behandelt oder ob er Songelemente wie Hooks mal komplett außer Acht lässt, um seine Stories noch fesselnder und authentischer zu machen wie auf "I Couldn't Help It", auf dem er über Themen wie Schwangerschaft, Abtreibung oder Betrug spricht, oder auf "Pray For Me", dem absoluten Highlight des Albums, auf dem er bereits kurz vor dem Sterben ist und eine Konversation mit Gott inszeniert, der noch nicht bereit ist, ihn in den Himmel aufzunehmen und deshalb zurück auf die Erde schickt, um ein besserer Mensch zu werden. Ganz großes Kino!
Mit "Padded Room" präsentiert Joe Budden ein außerordentlich anspruchsvolles Album, das von vorne bis hinten passt und besonders innovative Songkonzepte und -Strukturen bietet. Die atmosphärreichen Produktionen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Album und lassen Joe Budden textlich, raptechnisch und vom Ausdruck her einfach nur glänzen. Allerdings sollte man "Padded Room" etwas Zeit geben und sich auch wirklich damit befassen, denn das ist auf keinen Fall ein einfaches Album zum Nebenbeihören, sondern um einiges mehr!
Review von Predator:
Das langewartete und heiß ersehnte zweite Werk von Joe Budden steht mit „Padded Room“ offiziell in den Regalen, wird von Amalgam Digital vertrieben und durch die vorangegangen Mixtapes schürte Joe Budden bereits vorab hohe Erwartungen.
Mit 14 Songs und 64+ Minuten ist die Spiellänge ziemlich ordentlich und die vielen Produzenten lassen zumindest in Sachen Produktionen eine abwechslungsreiche Scheibe erahnen. Bereits im ersten Durchlauf kann man diese Abwechslung auch bestätigen, leider muss man aber auch qualitative Unterschiede feststellen, die von ziemlich mager bis fast schon sehr gut reichen. Die Diskrepanz auf Seiten der Produktionen reichen dann sogar bis ans Mikrofon ran, wo Joe Budden insgesamt eine recht ordentliche Leistung abliefert, aber auch zu viele Songs auf das Album gepackt hat, die rein vom Talent und dem Können her, nicht seiner Leistung entsprechen. Da wären auf der guten bzw. positiven Seite die Produktionen aus dem Hause Blastah Beats, auf denen Joe Budden auch wirklich zu glänzen weiß – „Now I Lay“ als kraftvoller Opener, das auf E-Gitarren Sample basierende „Don’t Make Me“ sowie das Pianostück „Do Tell“ und der Konzeptsong „Angel In My Life“. Des Weiteren zählen zu den guten Songs „Blood On The Wall“, „In My Sleep“, „Exxxes“, „Happy Holidays“ und der Kracher „Pray For Me“. Der letzte Song beschreibt aus Buddens Sicht einen Konflikt mit Gott, der ihn noch nicht in den Himmel nehmen will, obwohl dieser kurz vor dem Tod steht. Zurückgesandt auf die Erde erzeugt dieser Song eine sehr dichte und innige Atmosphäre. Lyrisch gesehen ist Budden hier eindeutig over the top und zeigt seine Klasse.
Auf der anderen Seite stehen nun aber auch einige Songs, die durch das positive Raster fallen und immer wieder den Hörer in Versuchung geraten lassen die Skip-Taste zu drücken. Da wären das absolut langweilige „The Future“ mit The Game als Gastbeitrag, das rockige „Adrenaline“, das komplett aus dem Rahmen fällt und das kaum berührende „If I Gotta Go“.
Letzen Endes überwiegen die positiven Seiten dieses Albums, aber trotzdessen wird man mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Hier entscheidet die persönliche Meinung, ob das Album gut oder doch nur ordentlich ist. Für meinen Teil fällt die stringente Ausführung der qualitativen Songs, die einen auch wirklich mitreißen, wie es „Pray For Me“ beispielsweise sehr gut geschafft hat, unter den Tisch. Es fehlen auch wirklich gute Produktionen, denn die Instrumentalisierung auf „Padded Room“ ist stellenweise ziemlich dürftig und könnte einen Schlag bekannter Produzenten verdienen. Somit ist „Padded Room“ enttäuschenderweise nur ein ordentliches Album eines verkannten Talents, das mal wieder an den Produktionen scheitert.
Anspieltipps von Keci:
In My Sleep
Exxxes
I Couldn't Help It
Pray For Me
Anspieltipps von Predator:
Now I Lay
In My Sleep
Happy Holidays - (feat. Emanny)
Pray For Me
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06.04.2009 09:52 |
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Keci [m]
Leiter & Chefredakteur
    

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Nur 3 Mics?
Also nach meinem Geschmack ist das das bisher beste US Album in diesem Jahr, mit Abstand. Ich finde die Produktionen durchwegs mehr als gut und sehr atmosphärenreich.
Und mit lyrischen Bomben wie "Pray For Me" oder "I Couldn't Help It", wo Budden einfach mal auf die Hooks Scheiß und die Geschichten auf genialier Weise runterrappt, beweist er, dass er generell einer der besten MCs ist. Auch Songs wie "In My Sleep" und "Exxxes" sind einfach richtige Bomben.
Kann kaum nachvollziehen, wie jemand dieses Album langweilig finden kann oder ähnliches. Meiner Meinung nach passt hier einfach alles. Von meiner Seite aus 4.5 Mics!
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06.04.2009 10:21 |
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texaco [m]
nordish by nature
   

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ne normale review? ^^
dachte du daniel und cagri machen battle of the ear ^^
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06.04.2009 10:40 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

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| Zitat: |
Original von Keci
Nur 3 Mics?
Also nach meinem Geschmack ist das das bisher beste US Album in diesem Jahr, mit Abstand. Ich finde die Produktionen durchwegs mehr als gut und sehr atmosphärenreich.
Und mit lyrischen Bomben wie "Pray For Me" oder "I Couldn't Help It", wo Budden einfach mal auf die Hooks Scheiß und die Geschichten auf genialier Weise runterrappt, beweist er, dass er generell einer der besten MCs ist. Auch Songs wie "In My Sleep" und "Exxxes" sind einfach richtige Bomben.
Kann kaum nachvollziehen, wie jemand dieses Album langweilig finden kann oder ähnliches. Meiner Meinung nach passt hier einfach alles. Von meiner Seite aus 4.5 Mics!
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Schreib ne zweite Review, poste sie und änder das Teil in eine Battle of the Ear.
Fand den großen Teil der Produktionen ziemlich lahm.
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06.04.2009 10:46 |
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Keci [m]
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Hab auch grad Lust drauf.
Kommt vielleicht nachher gleich was
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06.04.2009 11:45 |
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Keci [m]
Leiter & Chefredakteur
    

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Ist nun ein Battle Of The Ear
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06.04.2009 12:17 |
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SnoopFrog [m]
Ghetto Fame
  

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4,5 und atmosphärreiche Produktionen? hab ich was verpasst?
Predis Wertung war schon nur mit gutem Willen vertretbar,,,
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06.04.2009 12:21 |
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Keci [m]
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| Zitat: |
Original von SnoopFrog
4,5 und atmosphärreiche Produktionen? hab ich was verpasst?
Predis Wertung war schon nur mit gutem Willen vertretbar,,, |
anscheinend schon
Das Album begleitet mich schon seit der Veröffentlichung und wird einfach kein Stück langweilig oder ähnliches.
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06.04.2009 23:00 |
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Frank_the_Tank [m]
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Ich stimm Keci zu und geb auch verdieente 4,5 Mics.
Das was Budden da abliefert hätte doch nach der Zeit nicht mal im Traum einer von ihm erwartet.
Also ich find Future auch auf keinen Fall langweilig..
Und das Sample auf Don't make me ist ja auch mal die übelste Bombe.
Und zum Abschluss Pray for me, Bis jetzt auf jeden Fall einer der besten Songs in dem Jahr und das Album auf jeden Fall eines der Besten wenn nicht sogar das Beste aus den USA bis jetzt.
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