 Kero One - Early Believers
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26.06.2009 15:54 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 8.429
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
5. Juni 2009
Label:
Plug Label / Groove Attack
Bestellen:
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HHV.de (CD)
HHV.de (Vinyl)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Welcome To The Bay
02. When the Sunshine Comes - (feat. Ben Westbeech)
03. Keep Pushin'
04. Let's Just Be Friends - (feat. Tuomo)
05. Bossa Soundcheck
06. Love and Happiness - (feat. Tuomo)
07. Stay on the Grind - (feat. Ohmega Watts)
08. A Song for Sabrina
09. This Life Ain't Mine
10. I Never Thought That We
11. Goodbye Forever - (feat. Ben Westbeech)
12. On and On
Review:
Kero One hatte mit seinem bisherigen Material stets mehr Erfolg im Land der aufgehenden Sonne als in Amerika oder Europa – die wirklich runden und kantenlosen Raps sind mit organischen Instrumentalen ja immer sehr beliebt bei den Japanern. Mit „Early Believers“ versucht er einen weiteren Schritt in die Türen seiner Heimat und Europas zu tätigen, denn gebürtig stammt er aus San Francisco, das er auch gebührend mit seinem Opener „Welcome To The Bay“ ehrt.
Vergleichsweise oft wurde Kero One schon mit Rappern, die in Japan ebenfalls Erfolge feiern, zusammengebracht – da wären Q-Tip, Kanye West und Common. Vom Stilmix her kommt es sogar hin, aber Kero One hat auf seinem Album eine sehr glattgebügelte Auffassung von Rap, die er vertritt. Leichte Jazz, Soul und Bossanova Einflüsse stehen den organischen Beatgerüsten gegenüber, die Kero One auch relativ ordentlich beflowt und als Ergebnis sein Werk „Early Believers“ präsentiert. Großartig viel passiert dabei aber auch nicht, denn so richtig aus gewohnten Mustern rausreißen, will sich der Bay-Rapper nicht. Da passt es natürlich auch, dass er nicht nur leichtfüßig vor sich hinrappt, sondern auch die Beats selber produziert, um sie sich auf den Leib zu schneidern – „When The Sunshine Comes“ klingt wirklich nicht schlecht, für den Sommer ist es sicherlich gut zu gebrauchen, aber Kero One klingt einerseits zu monoton und andererseits ist die gesamte Konstruktion viel zu profan. Das zieht sich dann größtenteils über das gesamte Album, jedoch sind die Gäste eine nette Abwechslung und die Instrumentalisierung ist eben besser als die Vorstellung am Mic.
„Early Believers“ ist so ein typisch überdurchschnittliches Album, das ohne Ecken und Kanten auskommt, für den Sommer am Strand oder auf Grillpartys gehört werden kann, ohne Befürchtungen haben zu müssen, dass die CD nach 2 Minuten wieder aus dem Player geschmissen wird und eben für Leute gemacht ist, die ein Faible für die drei anfangs genannten MCs haben.
Anspieltipps:
Welcome To The Bay
Stay on the Grind - (feat. Ohmega Watts)
A Song for Sabrina
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28.06.2009 15:22 |
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Keci [m]
Leiter & Chefredakteur
    

Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 32.947
Herkunft: Wien
Fav. Artist: Twista, R. Kelly, Joe, Lloyd, Raheem DeVaughn, MJ
Fav. Crew: Do Or Die, The Isley Brothers
Fav. Producer: Traxster, Toxic, Timbaland, Neptunes, Nicolay, Tim & Bob
Fav. CD: Twista - Adrenaline Rush, R. Kelly - R.
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