Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 8.112
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
20. November 2009
Label:
Twentyone Entertainment
Bestellen:
Distributionz (CD)
Wertung: (2 Mics von 5)
 
Tracklist:
01. Intro - Unser Sound
02. Berlin
03. Der Sinn
04. Wir waren schon immer da
05. EZG
06. Streetuniversety
07. Was wäre wenn?
08. Schriftstück
09. Nicht alleine
10. Hu Ha
11. Clubkiller
12. Einsicht
13. 100.000 Zeilen
14. Wird schon
15. RAP ist cool
16. Outro - Unser Sound
Review:
APBS ist ein Akronym für Adler Partei Berlin Schöneberg und stellt eine Rap-Crew, eben aus Berlin Schöneberg, dar. Die Herrschaften konnten sich einen Vertrag beim Berliner Produzenten Woroc und seinem Label Twenty One Entertainment sichern und präsentieren ein 16 Tracks starkes Album, dessen Vertrieb Distributionz übernimmt.
Die Crew, bestehend aus Doem, Stix, Ric Van Thirty, Sahin, Denno, Awen, Oxul und Jedope ist eine typische Beliner Rap-Crew, die einfache Geschichten von der Straße und über die Straße erzählt. Soweit nichts Neues könnte man meinen und nein, jetzt kommt nicht die bekannte Wendung bei dieser Ausführung – hier ist wirklich nichts Neues zu entdecken. Die Herren am Mikrofon bringen Standard-Flows über, altbacken wirkende Synthesizer Beats und erzählen dabei halt Geschichten von der Straße. Wirklich aufmerksamkeitserregend ist das Ganze dann auch nicht, denn so richtig unterhaltsames oder interessantes Material wurde hier nicht zusammengepackt und auf CD gebannt. Schlicht und einfach durchschnitt, wenn nicht sogar etwas uninteressanter. Die Pflicht deutschen Rap aus dem Dreck zu ziehen, sollte man wirklich nur erfüllen, wenn man ihn interessanter machen möchte und nicht, wenn man Crew Nummer XYZ ist, die das gleiche macht wie schon Crews, bestenfalls gar aus der gleichen Stadt, zuvor.
Viel muss man zu „Unser Sound“ nicht wirklich schreiben. Wenn man deutschen Rap auf Durchzug hören möchte, dann kann man sich dieses Album anhören, denn von den 16 Tracks bleibt nach dem Durchlauf der Scheibe kein einziger Track hängen. Dabei kann man das Straßenrap doch so unterhaltsam und interessant gestalten, da fragt man sich, wo die Jungs seit Jahren leben, wenn sie solche Standardkost veröffentlichen.
Anspieltipps:
Was wäre wenn?
Einsicht
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