Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 8.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
24. Oktober 2008
Label:
Babygrande / Groove Attack
Single:
Paper Plate
Bestellen:
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HHV.de (CD)
HHV.de (LP)
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Intromental
02. Pencil - (feat. Masta Killa & RZA)
03. Alphabets
04. Groundbreaking - (feat. Justice Kareem)
05. 7 Pounds
06. 0% Finance
07. Short Race - (feat. Rock Marcy)
08. Interlude
09. Paper Plate
10. Columbian Ties - (feat. True Master)
11. Firehouse - (feat. Ka)
12. Path of Destruction
13. Cinema - (feat. Justice Kareem)
14. Intermission (Drive In Movie)
Bonustracks:
15. Life Is A Movie - (feat. RZA & Irfane Khan-Acito (of Outlines))
16. Elastic Audio
Review:
„Pro Tools“ ist der Titel des sechsten GZA Albums und stellt kein reines Solo Album dar, sondern eher eine Compilation – so will es zumindest GZA selbst. Dass das Werk auch wirklich Compilation-Charakter aufweist, zeigen die zahlreichen Gastauftritte, wobei lediglich zwei aus dem Wu-Tang Kreis stammen.
Insgesamt finden sich auf „Pro Tools“ 16 amtliche Songs, die ebenfalls ein Intro, ein Interlude und einen Bonus Live Song inkludieren. Dabei hat sich nicht viel beim Sound des Wu-Tang Genies getan – die Songs klingen größtenteils immer noch sehr atmosphärisch und GZA liefert feinste lyrische Kost auf den Beats der zahlreichen Produzenten ab. Dabei reihen sich einige interessante Namen ins Produzentenfeld mit ein. So durften Dreddy Kruger, Mathematics, True Master, Bronze Nazareth, Black Milk, Choco, Arabian Knight, RZA, Rock Marcy und Jay Waxx Garfield ihre Künste auf diesem Album beweisen. Trotz der zahlreichen Produzenten klingt der Sound von „Pro Tools“ recht homogen und passend, teilweise aber zu lasch und einschläfernd, einige Durchläufe mit Einnicken können dies nur attestieren. Aber die großen Highlights dieser Scheibe retten den GZA aus dem Sumpf der Mittelmäßigkeit und lassen „Pro Tools“ zumindest zu einem guten Album werden. Bereits der zweite Track auf dem Album zeugt von der andauernden Klasse der Wu-Tang Mitglieder – „Pencil“ mit RZA und Masta Killa zeigen auf diesem Mathematics Beat einiges an Klasse auf und können auch im Jahr 2008 ihr Können bezeugen. Das folgende „Alphabets“ von True Master ist eine entspannte Nummer, die ganz im Gegensatz zum rockenden „0% Finance“ steht, das echten „Liquid Swords“ Flavour verbreitet. Dazwischen macht sich noch ein starker und komplexer Songs namens „7 Pounds“ auf, der von Black Milk produziert wurde, das Highlight des Albums darzustellen. Selbstverständlich sind derweil die Storyteller eines GZAs nicht zu unterschätzen und „Short Race“ und insbesondere „Cinema“ machen ihrem Namen alle Ehre – atmosphärische Geschichten aus dem Wu-Tang Dunstkreis erweisen sich als sehr gute Unterhaltung und haben einen positiven Effekt auf die Gesamtwirkung des Albums.
Zu leugnen ist es nicht, dass „Pro Tools“ stellenweise lahmt, aber dennoch ist GZA absolut befähigt sein Werk unter Kontrolle zu halten und die wohltuenden Momente auszuheben – es ist eben die Wu-Tang Klasse, die ihn ausmacht und auch sein Album auf ein gutes Level hebt, das durch einen anderen Rapper wohl eher durchschnittlich ausgefallen wäre.
Anspieltipps:
Pencil - (feat. Masta Killa & RZA)
7 Pounds
Short Race - (feat. Rock Marcy)
Path of Destruction
Cinema - (feat. Justice Kareem)
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