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Autor Beitrag
Thema: [Video] Childish Gambino - Telegraph Ave
LaRon

Antworten: 1
Hits: 81
13.10.2014 08:33 Forum: Tracks & Videos


Definitiv eines der Highlights von "because the internet".
Thema: [Video] DLG - Weiter Umher
LaRon

Antworten: 0
Hits: 16
DLG - Weiter Umher 08.10.2014 11:48 Forum: Tracks & Videos




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Hosted by: http://www.youtube.com
Thema: DLG - Geist
LaRon

Antworten: 0
Hits: 31
DLG - Geist 08.10.2014 11:44 Forum: Upcoming Releases


Cover:


Release-Date:
28. November 2014

Label:
AreDo

Single:
Weiter Umher

Tracklist:
01. Weiter Umher
02. Du Wie Ich
03. Tischtennisplatte
04. Nie Mehr
05. AreDo
06. Forrest Gump
07. Geduld / Eile
08. Paradox
09. Zweifel
10. Gewinner - (feat. Grebush)
11. Perseiden
12. Geist

Thema: Fler - Neue Deutsche Welle 2
LaRon

Antworten: 3
Hits: 196
07.10.2014 17:15 Forum: Reviews


Der Unterhaltungswert war leider schon auch ein bisschen zu wenig.
Thema: Fler - Neue Deutsche Welle 2
LaRon

Antworten: 3
Hits: 196
Fler - Neue Deutsche Welle 2 07.10.2014 08:49 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
5. September 2014

Label:
Maskulin Music Group | Sony Music

Single:
Stabiler Deutscher

Bestellen:
amazon.de (CD)
amazon.de (Deluxe Edition)
amazon.de (MP3)
amazon.de (Premium Edition)

Wertung: (1.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Weißer Tupac
02. Hipster Hass
03. Stabiler Deutscher
04. Zurück Aus Bonnys Ranch
05. Ihr Habt Uns So Gemacht - (feat. Silla)
06. Gangster-Rap 2.0 - (feat. Silla)
07. Schutzengel
08. Businessman - (feat. Jihad)
09. Junge Mit Charakter
10. Drogen, Nutten Und Cash - (feat. Sentence)
11. Level
12. Im Auge Des Sturms - (feat. Jihad & Shizoe)
13. Im Ghetto Kennt Mich Jeder
14. Vermischt Mit Dem Beton
15. Ein Kugelsicherer Jugendlicher

Review:
Er macht es erneut – Fler schiebt wieder Welle, provoziert und versucht den inzwischen totgesagten Gangsterrap wiederzubeleben. Stets war Fler eines der Sinnbilder für deutschen Rap – man liebte oder hasste ihn – und mit den gleichen Mitteln versucht auch „Neue Deutsche Welle 2“ sein Glück.

Ein Blick auf die Tracklist reicht schon aus, um erkennen zu können, dass hier gewagte Thesen postuliert werden, die geradezu vor Provokationspotenzial strotzen. Den zwischen „Hipster Hass“ und einem Feldzug durch ganz Rap-Deutschland nimmt der „Junge Mit Charakter“ auch als „Stabiler Deutscher“ Stellung und sieht sich als „Weißer Tupac“. Inhaltlich lässt man hier an allen Ecken und Enden die Muskeln spielen, auch wenn der Fitnesswahn während der Songs in Grenzen gehalten wurde. Auf einen „Schutzengel“ kann Fler jedoch sicher verzichten, wenn ihn im Ghetto jeder kennt. Die Beats knallen jedoch immer noch stark aus den Boxen, was wohl das kräftigste Argument von „Neue Deutsche Welle 2“ ist. Raptechnisch hat man sich mehr oder weniger weiter entwickelt – indem man Abstand zu den Hash-Lines gewonnen hat – doch ansonsten hebt sich Fler nicht von der breiten Masse ab. Durchschnitt trifft es vermutlich gut. Verstärkt sollte für die Zukunft auch an den Hooks gearbeitet werden, denn beispielsweise „Level“ besitzt auf keinen Fall in irgendeiner Art und Weise Klasse.

An Fler scheiden sich nach wie vor die Geister. Auch „Neue Deutsche Welle 2“ versteht es auszuteilen und zu provozieren, womit die Platte auch schon im Großen und Ganzen getroffen wird. Der Mund wird weit aufgerissen, mit wirklich innovativen Punchlines kann man allerdings kaum punkten, da Fler als Rapper einfach zu limitiert ist. Dabei setzt er jedoch das Mittel der Provokation gekonnt ein, weshalb er nach wie vor ein Thema ist und im Gespräch bleibt. Ein kluger Schachzug also, qualitativ hochwertig sieht jedoch anders aus.

Anspieltipps:
Stabiler Deutscher
Junge Mit Charakter
Thema: Dels - Petals Have Fallen
LaRon

Antworten: 0
Hits: 34
Dels - Petals Have Fallen 06.10.2014 08:35 Forum: Upcoming Releases


Cover:


Release-Date:
4. November 2014

Label:
Big Dada

Tracklist:
01. Limbo
02. Fall Apart
03. House of Commons
04. Pulls - (feat. Kerry Leatham)
05. You Live In My Head - (feat. Elan Tamara)
06. Burning Beaches - (feat. Rosie Lowe)
07. Pack Of Wolves
08. RGB
09. Bird Milk - (feat. BILA)
10. Lost For Words
11. Petals Have Fallen - (feat. Tirzah)

Thema: Jaymes Young - Habits Of My Heart EP
LaRon

Antworten: 0
Hits: 130
Jaymes Young - Habits Of My Heart EP 30.09.2014 10:18 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
30. September 2014

Label:
Atlantic Records

Single:
Habits Of My Heart

Bestellen:
amazon.de (MP3)
Stream (soundcloud)

Wertung: (4 Mics von 5)


Tracklist:
01. Habits Of My Heart
02. I'll Be Good
03. What Should I Do
04. Come Back For Me
05. Moondust (Stripped)

Review:
Im vergangenen Jahr geisterte wochenlang mit Jaymes Young ein Name durch die Bloggosphäre, hinter dem sich ein unglaublich interessanter Künstler verbarg. Mit „Dark Star“ lag ein Werk vor, welches Einflüsse aus sämtlichen Genres mit Gesang verband und mit einer Eingängigkeit bestach, die noch immer verfolgt. Irgendetwas zwischen Electro Pop, Indie, modernem R&B oder Soul soll es sein. Egal – Atlantic Records hat zugeschnappt.

Das führt uns auch direkt zur vorliegenden EP. Zu „Habits Of My Heart“, gleichzeitig Titeltrack der Scheibe, gibt es seit geraumer Zeit unzählige Remixes, die hier vertretene Nummer funktioniert aber vermeintlich am besten. Die Gründe sind wie bei etlichen seiner anderen Songs sehr simpel. Zum einen verfügt Young über eine anschmiegsame, beruhigende Stimme, die das Hören extrem angenehm gestaltet, zum anderen schafft er es dennoch genügend Emotionen, wenn nötig, hinzuzupacken. Desweiterem kommen nach diverse Details im Sound dazu, die von der zuvor bereits angesprochenen Eingängigkeit ergänzt werden. Einprägsam und mit sehr viel Ohrwurm-Potenzial ist fast jeder Song ausgestattet. „What Should I Do“ beispielsweise gestaltet sich als flotter Pop-R&B-Mix, der starke Parallelen zu Mike Posner vorweist, „Come Back For Me“ hingegen besticht mit düsterer Atmosphäre und Weltraum-Synthies, währenddessen ein Schlussstrich gezogen wird.

Nach knapp 20 intensiven Minuten und fünf Anspielstationen ist man durch. Was innerhalb dieser kurzen Spielzeit geboten wird, zeigt unter anderem das breite Spektrum von Youngs Soundpalette. Neben ruhigen Nummer wie dem abschließenden „Moondust (Stripped)“ besitzt „Habits Of My Heart“ genügend Pepp, weshalb sich diese EP zu einer kurzweiligen Angelegenheit gestaltet. Sofern Jaymes Young unbeirrt von Plattenverkäufen und Images weiter an seinen Prinzipien festhält, könnte er zum nächsten aufgehenden Stern avancieren – und somit hoffentlich nicht als „Dark Star“ im Nirgendwo verglühen.

Anspieltipps:
Habits Of My Heart
Come Back For Me
Thema: Dilated Peoples - Directors Of Photography
LaRon

Antworten: 0
Hits: 134
Dilated Peoples - Directors Of Photography 30.09.2014 10:16 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
12. August 2014

Label:
Rhymesayers Entertainment

Single:
Show Me The Way - (feat. Aloe Blacc)

Bestellen:
amazon.de (CD)
amazon.de (MP3)
amazon.de (Vinyl LP)

Wertung: (4 Mics von 5)


Tracklist:
01. Intro
02. Directors
03. Cut My Teeth
04. Defari Interlude
05. The Dark Room - (feat. Vince Staples)
06. Good As Gone
07. Show Me The Way - (feat. Aloe Blacc)
08. Figure It Out (Melvins Theme)
09. Let Your Thoughts Fly Away
10. Century Of The Self - (feat. Catero)
11. @mrevidence Interlude
12. The Reversal
13. Opinions May Vary - (feat. Gangrene)
14. Trouble
15. L.A. River Drive - (feat. Sick Jacken)
16. The Bigger Picture - (feat. Krondon)

Review:
Man könnte die dreiköpfige Kombo der Dilated Peoples als unentdeckte Talente bezeichnen. Irgendwie trifft es sogar zu, andererseits auch nicht. Vor zehn Jahren holte man für „This Way“ Kanye West mit ins Boot. Wo dieser heutzutage steht, weiß jeder. Nur zwei Jahre und ein Album später entschied sich das Trio vorerst Solo weiterzumachen. Der große Durchbruch gelang trotz qualitativ hochwertiger Musik keinem so wirklich.

Nun kehren die Dilated Peoples mit einer neuen Scheibe zurück, die unter der Fahne von Rhymesayers Entertainment, einem Qualitätssiegel für hochwertigen Rap, veröffentlicht wird. Dabei demonstriert der neuste Wurf die individuelle Stärke eines jeden Gruppenmitglieds, die wie sie selbst sagten, von der verbesserten Chemie in der Band enorm profitierten. Und die Veteranen liefern ein stichhaltiges Argument gegen das Vergessen der klassischen Schiene ab. Bereits auf der ersten Single „Good As Gone“ besinnt man sich auf die Wurzeln, kollaboriert mit dem legendären DJ Premier, und erzählt wie anstrengend es ist, in der heutigen Zeit durchzuhalten. Blicke in die Vergangenheit gewährt „Cut My Teeth“, das sich auch mit den Anfängen der Kombo beschäftigt. Gemeinsam mit Aloe Blacc ergründet „Show Me The Way“ das Leben in Los Angeles samt seinem Glamour, „Century Of The Self“ verkörpert hingegen die Kehrseite. Hier wird die profitorientierte Ausrichtung der menschlichen Natur von heute kritisiert. Hauptsächlich die Backpacker werden sich bei diesem Sound die Finger wund schlecken. Man besetzt das Klangbild oft mit einem dunklen Grundton, kombiniert mit hämmernden Klavier-Klängen, mal souligen Hooks, aber auch markanten Voice-Samples. Allseits erprobte Nasen wie The Alchemist oder 9th Wonder sorgen somit für ein starkes Gerüst.

Das neue Album zeigt exemplarisch, wie es die Band geschafft hat ihrem typischen Sound und Style gegenüber treu zu bleiben, während sie ihrem umfangreichen musikalischen Repertoire weitere künstlerische Kniffe hinzufügen. Dabei fällt „Directors Of Photography“ im Vergleich zu den Vorgängern noch eine Ecke persönlicher aus, wobei der Unterhaltungswert nach wie vor vorhanden ist.

Anspieltipps:
Cut My Teeth
Good As Gone
Show Me The Way – (feat. Aloe Blacc)
Let Your Thoughts Fly Away
Thema: Jeezy - Seen It All: The Autobiography
LaRon

Antworten: 0
Hits: 166
Jeezy - Seen It All: The Autobiography 25.09.2014 10:42 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
2. September 2014

Label:
CTE World

Single:
Beautiful - (feat. Rick Ross & Game)

Bestellen:
amazon.de (CD)
amazon.de (Deluxe Edition CD)
amazon.de (Deluxe Edition MP3)
amazon.de (MP3)

Wertung: (3.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. 1/4 Block
02. What You Say
03. Black Eskimo
04. Enough
05. Holy Ghost
06. Me OK
07. 4 Zones
08. Been Getting Money – (feat. Akon)
09. Fuck The World – (feat. August Alsina)
10. Seen It All - (feat. Jay-Z)
11. Win Is A Win
12. Beautiful - (feat. Rick Ross & Game)
13. Beez Like - (feat. Lil Boosie)
14. No Tears - (feat. Future)
15. How I Did It (Perfection)
16. Shady Life – (feat. Kelly Rowland) (Bonus Track)
17. Addicted – (feat. T.I. & YG) (Bonus Track)

Review:
Mit dem siebten Album im Gepäck und der Aussage „Seen It All“ rückt der „Snowman“ kein bisschen von seinem Pfad ab. Stets auf Realness bedacht, konnte Jeezy jederzeit detailliert von den Handlungen auf der Straße ein Bild zeichnen. Er hat eben schon alles hautnah miterleben dürfen. Und der „Trap Star“ vergangener Tage ist auch aktuell wieder einer – oder vielleicht auch immer noch.

Monströser Trap dröhnt aus den Boxen – von Anfang bis Ende. Dabei werden dezent poppige Ausläufer eingestreut, diese bleiben jedoch eher unauffällig. Geladen hat man sich hierfür klangvolle Namen, die von Jay-Z höchstpersönlich über den Bruder im Geiste Rick Ross bis hin zu Future oder Akon reichen. Zugegeben, die Kollaboration mit letzterem ist sowas von 2005 und aufgewärmt, trotzdem holt man die Vergangenheit durchgängig ins Boot. Gesehen hat er ja bereits alles. Wie auch immer, hier wird scharf geschossen und in protziger Boss-Manier, ganz egal ob während „Beautiful“ oder auf „Me OK“, klar gestellt, wer der Chef im Ring ist. Bei ersterem wird der Materialismus sogar noch melodisch untermalt, beim letztgenannten hingegen nur noch arrogant und aggressiv auf den Putz gehauen. Für das Soundbild zeichneten sich unter anderem Childish Major, Drumma Boy, Mike WiLL Made It und Black Metaphor verantwortlich.

Bevor wir uns allerdings das absolute Highlight vorknüpfen, muss selbstverständlich auch noch das gemeinsame Werk mit Jay-Z analysiert werden. Auf dem Titelsong „Seen It All“ kommen einprägsame Kicks und Hi-Hats zum Einsatz. Kombiniert wird das Ganze mit einem Sample, welches japanisches Flair besitzt, inhaltlich serviert das Duo gewohnte Kost und resümiert die Platte binnen 3:27 Minuten. Hier wird weder das Rad neu erfunden noch Neuland in irgendeiner Form betreten, sondern in klassischer Schuster-Manier bei den Leisten geblieben. „Holy Ghost“ schlägt hier fast schon als einziger Track in eine andere Kerbe. Es türmt sich zu einer ruhigen Nummer auf, die nüchtern und sachlich mit ehemaligen Weggefährten abrechnet. Zeitgleich strotzt „Holy Ghost“ noch vor einer Eingängigkeit, die den Hörer innerhalb weniger Sekunden um den Finger wickelt. Gerne mehr davon!

Am Ende hinterlässt „Seen It All“ doch ein wenig gemischte Gefühle. Einerseits findet man den einen oder anderen Banger vor, andererseits zieht sich die Platte und besitzt deshalb auch Lückenfüller. Nichtsdestotrotz bekommt man guten Trap serviert mit einem Jeezy am Mikrofon, der einiges besser macht als die Konkurrenz auf diesem Schlachtfeld, und zusätzlich seine charismatischen Adlibs, seine authentischen Geschichten und seine eigene Art nicht zwecks steigernden Absatzzahlen zurücklässt, sondern stets seinen Stiefel durchzieht.

Anspieltipps:
¼ Block
Holy Ghost
Seen It All – (feat. Jay-Z)
How I Did It (Perfection)
Thema: kaynBock - Astronaut
LaRon

Antworten: 0
Hits: 156
kaynBock - Astronaut 23.09.2014 12:03 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
13. Juni 2014

Label:
Record Jet

Single:
Kaputt

Bestellen:
amazon.de (CD)
amazon.de (MP3)

Wertung: (3.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Tote Planeten
02. Alte Kinder
03. Helm - (feat. Alessio)
04. Zaungast - (feat. Teesy)
05. Steine
06. Kälteschlaf
07. Fremdstehen
08. Videospiele
09. Astronaut
10. Kaputt
11. Abschiedsfeier - (feat. Alessio)
12. Heimatplanet

Review:
Auch auf das Debüt-Album von kaynBock mussten die Fans lange warten. Geduldig musste man sein, nachdem „Trümmertetris“, allen voran jedoch die „Perfektes Wetter“-EP gemeinsam mit Kollegen Montez, die Vorfreude ins Unermessliche ansteigen ließ. Montez vermisst man auf „Astronaut“, stattdessen sind Alession und Teesy die Gefährten Richtung All.

Das Ziel „Astronaut“ zu werden, hat kaynBock jedenfalls verfehlt. Die Bilder werden stimmig gesetzt, doch statt weiterhin im perfekten Wetter zu tanzen, fühlt es sich nun so an, als würde man im heimischen Wohnzimmer auf der Couch sitzen und die Vergangenheit in der Glotze nochmal Revue passieren lassen. Sachlich und nüchtern werden die Geschichten vorgetragen – der Schreihals ist erwachsen geworden – leider. Die monotone Stimmlage ist eines der größten Probleme von „Astronaut“, vor allem dann, wenn man sich vor Augen hält, was vergangene Releases bereithielten. Der Sound versucht zudem die Weltraum-Atmosphäre gekonnt einzufangen, was nicht komplett glücken mag, dennoch Vorzeigestücke besitzt. „Alte Kinder“ beschreibt das aktuelle Lebensgefühl und wartet mit Ohrwurm-Hook auf, „Helm“ setzt mit seiner metaphorischen Art dem Ganzen die Krone auf, dessen Beat allerdings im zugehörigen Video den Song besser ergänzt. Wie vorhin bereits gewünscht, gewohnt dreckig geht nur „Kaputt“ zu Werke. Die Blicke Richtung Vergangenheit verfolgen uns die komplette Spielzeit, kaputte Freundschaften sieht man nun aus einer anderen Perspektive, reparabel wohl kaum noch. Fesselnde Momente wie sie zeitweise während „Zaungast“ oder „Fremdstehen“ zu hören sind, sind viel zu rar gesät.

Ein Schluck mehr Schnaps hätte der Platte mit Sicherheit nicht geschadet, denn mit angezogener Handbremse erreicht man „Tote Planeten“ nicht. Als ideal kann man „Astronaut“ nicht bezeichnen, als Fan vergangener Tage klingt das vorliegende Werk zu reif und strukturiert, als Fan von bodenständiger Rapmusik mit hohem Identifikationspotenzial muss man trotzdem eine Empfehlung aussprechen. Ob „Astronaut“ letztendlich zündet, muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Anspieltipps:
Alte Kinder
Zaungast – (feat. Teesy)
Fremdstehen
Kaputt
Thema: Sierra Kidd - Nirgendwer
LaRon

Antworten: 0
Hits: 136
Sierra Kidd - Nirgendwer 23.09.2014 11:34 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
4. Juli 2014

Label:
Indipendenza

Single:
Whatsapp

Bestellen:
amazon.de (CD)
amazon.de (MP3)

Wertung: (2.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Sierra
02. Whatsapp
03. Nirgendwer
04. Knicklicht
05. Amors Headshot
06. Ich sah ihn noch - (feat. Prinz Pi)
07. Welle
08. 20.000 Rosen
09. Splittermeer
10. Strom - (feat. RAF Camora)
11. XO
12. Signal
13. Mobilee
14. Gift
15. 540 km
16. Kidd

Review:
Der Hype ist groß, die Erwartungen sind es ebenso. Viele sehen in Sierra Kidd den nächsten Cro, obwohl ihre Musik vollkommen unterschiedlich ist, zumindest was die Grundstimmung angeht. "Nirgendwer" ist das Debüt des aufstrebenden Newcomers und der Nachfolger zur EP "Kopfvilla", von der es die Songs "Signal" und "XO" auf die Platte geschafft haben.

Und so startet der Ostfriese mit einigen Erfolgsgaranten in das Abenteuer Debüt-Album. Stets am Puls der Zeit orientiert – aufgrund seines Alters vermutlich sogar am Puls seiner Zeit – beschäftigt sich „Nirgendwer“ oft mit der Jugendlichkeit. „Whatsapp“ verdeutlicht dies sehr detailliert und stimmig. Das Themenspektrum hat mit der Liebe einen zentralen Schauplatz, was zeigt, was Sierra Kidd am meisten beschäftigt. Dafür schämen muss er sich definitiv nicht, auch nicht für seinen Flow. Bereits in diesem jungen Alter besitzt er ein Gespür für Melodien, Rhythmen und Stimmungen, an der Emotionalität gilt es jedoch noch zu arbeiten. Ebenso an Ausdrucksweisen, die noch nicht reif genug klingen, talentfrei zu sein kann man Sierra Kidd jedoch nicht vorwerfen. Aber es fehlt eben an einer weiteren Tonlage, denn Monotonie kann nicht gebilligt werden. Statt andauernd zu trauern wünscht man sich nach der halben Spielzeit auch mal einen Wutausbruch, rebellischere Vorträge und einen Lichtblick, aber es bleibt alles grau. Fast schon symbolisch agiert dabei „Knicklicht“, was fast schon sinnbildlich das Album wiedergibt. Kitsch, Flows, Bilder und Eingängigkeit mit Grautönen kombiniert beschreibt Sierras Welt zwischen „Gift“, dem „Splittermeer“ und „20.000 Rosen“ sehr treffend.

Letztendlich begeht der Jungspund die ähnlichen Fehler wie sein Labelboss. Das gelungene Fundament, bestehend aus einer dichten, emotionalen, verletzlichen Atmosphäre mit dunklen Farben, wird zu sehr mit kitschigen Vorträgen und Vergleichen bestückt, was vermutlich bei den Teenies auf Anklang stoßen wird, einen Hörgenuss auf Dauer jedoch schier unmöglich macht. Der immer wieder eingeschobene Gesang tröstet allerdings auch nicht über die monotone Stimmungs- und Gemütslage hinweg.

Anspieltipps:
Whatsapp
Knicklicht
Ich sah ihn noch - (feat. Prinz Pi)
Signal
Thema: Professor Green - Growing Up In Public
LaRon

Antworten: 0
Hits: 44
Professor Green - Growing Up In Public 23.09.2014 10:46 Forum: Upcoming Releases


Cover:


Release-Date:
22. September 2014

Label:
Virgin Records

Single:
Lullaby - (feat. Tori Kelly)

Tracklist:
01. I Need Church
02. Dead Man's Shoes - (feat. James Craise)
03. Lullaby - (feat. Tori Kelly)
04. Little Secrets - (feat. Mr Probz)
05. Name in Lights - (feat. Rizzle Kicks)
06. Fast Life
07. Can't Dance Without You - (feat. Whinnie Williams)
08. Not Your Man - (feat. Thabo)
09. In the Shadow of the Sun
10. Growing Up in Public

Thema: Lecrae - Anomaly
LaRon

Antworten: 0
Hits: 27
Lecrae - Anomaly 23.09.2014 10:39 Forum: Upcoming Releases


Cover:


Release-Date:
9. September 2014

Label:
Reach Records

Single:
All I Need Is You

Tracklist:
01. Outsiders
02. Welcome to America
03. Say I Won't - (feat. Andy Mineo)
04. Nuthin'
05. Fear
06. Anomaly
07. Timepiece
08. Dirty Water
09. Wish
10. Runners
11. All I Need Is You
12. Give In - (feat. Crystal Nicole)
13. Good, Bad, Ugly
14. Broken - (feat. Kari Jobe)
15. Messengers - (feat. For King & Country)

Thema: Jaymes Young - Habits Of My Heart EP
LaRon

Antworten: 0
Hits: 25
Jaymes Young - Habits Of My Heart EP 23.09.2014 10:17 Forum: Upcoming Releases


Cover:


Release-Date:
30. September 2014

Label:
Atlantic Records

Single:
Habits Of My Heart

Tracklist:
01. Habits Of My Heart
02. I'll Be Good
03. What Should I Do
04. Come Back For Me
05. Moondust (Stripped)

Thema: turan - Persistence Of Memory EP
LaRon

Antworten: 0
Hits: 25
turan - Persistence Of Memory EP 23.09.2014 10:12 Forum: Upcoming Releases


Cover:


Release-Date:
15. August 2014

Label:
T.R.I.B.E.

Single:
Departed

Tracklist:
01. Dream
02. Departed
03. Running
04. Alive
05. Memory

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