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Autor Beitrag
Thema: B.O.N.E. Enterpri$e - Faces Of Death
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.376
B.O.N.E. Enterpri$e - Faces Of Death 26.08.2010 16:59 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
1993

Label:
Stoney Burke Records

Bestellen:
amazon.de

Wertung: (3 Mics von 5)


Tracklist:
01. Flow Motion
02. Everyday Thang
03. Intro
04. Def Dick
05. Sons Of Assassins
06. Hell Sent
07. #1 Assassin
08. We Be Fiendin'
09. Bless Da 40 Oz.
10. Ganksta Attitude

Review:
Ihr wolltet schon immer einmal wissen, was ruhmreiche und bekannte Rapkünster eigentlich alles vor ihrem kommerziellen Durchbruch getrieben haben? Ihr schreckt auch nicht vor einem Album zurück, dessen Frontcover selbst Master P niemals freiwillig für eine seiner Platten aussuchen würde? Dann könnte euch eventuell gefallen, was ich in folgender Review zu erzählen habe...

Bevor man sich mit „Creepin' On Ah Come Up“ und „E. 1999 Eternal“ in der Westcoast Hall of Fame verewigten konnte und zu internationaler Größe heranwuchs, mussten auch Bone Thugs-N-Harmony im Rapgeschäft erst einmal ganz unten anfangen. Der Erfolg lies allerdings nicht besonders lange auf sich warten. Krayzie, Layzie, Bizzy und Wish, damals noch unter dem Namen B.O.N.E. Enterpri$e unterwegs, haben mit ihrem Debutalbum „Faces Of Death“ bei Rapper Eazy-E einen derart guten Eindruck hinterlassen, dass er sie gleich auf seinem Label Ruthless Records verpflichtete.

Und Eazys Begeisterung hat durchaus seine Gründe. „Faces Of Death“ zeigt die Gruppe in ihrer Rohform, stellenweise schnelle und/oder melodische Raps, Instrumentals mit einem Touch von Westcoast – stiltechnisch (Raps sowie Musik) unterscheiden sich B.O.N.E. Enterpri$e nicht allzu stark von den späteren Bone Thugs-N-Harmony. Schön zu sehen, dass man sich für die folgenden Platten nicht verbiegen musste. Nur von dem jamaikanischen Akzent (zu hören auf „Flow Motion“ oder dem hörenswerten Sex-Song „Def Dick“), mit dem vereinzelt gerappt wird, hat man sich getrennt.

Neben den soeben erwähnten sexuell ausgelegten Lyrics, dienen das Gangsta/Hood Leben („Everyday Thang“), Drogenkonsum und die klassischen Thug-Nummern größtenteils als Gesprächsstoff. Bezüglich letztgenanntem Thema möchte ich an dieser Stelle die „Sons Of Assassins“ besonders hervorheben. Die charakteristischen okkulten und spirituellen Textinhalte, welche fester Bestandteil späterer Releases werden sollten, werden in ihrer Deutlichkeit zum ersten Mal mit „Hell Sent“ angeschnitten. Die vier Hauptdarsteller haben ihre Seele an den Teufel verkauft, dummerweise hält der Leibhaftige nichts von Reklamationen. Ein guter Grund um in der Hölle aufzuräumen und dem Bösen den gar auszumachen:

„So satan called his posse full of demons and witches
We met up at the Abyss ready to slaughter the bitches
Yo, but wouldn't you know satan went out like a sucka
So I left a message in blood – to be continued motherfucker“


„I kicked the gates into hell and started a roit in satan's castle
I'm sick of this war now check it something has got to give
We stormed to the back, and we took demons as hostages“


Eine Nummer die ohne Probleme in der gleichen Liga späterer Hits spielt, und zugleich den besten Track der LP darstellt. Natürlich ist auf „Faces Of Death“ nicht alles Gold was glänzt, dennoch handelt es sich um eine äußerst solide Underground-Scheibe, die mit Sicherheit den ein oder anderen Kracher bereithält. Ich kann euch Bones erstes Werk also ruhigen Gewissens als gut gemeinten Geheimtipp empfehlen. Und besser als Vieles was nach „E. 1999 Eternal“ erschien, ist „Faces Of Death“ allemal.

Anspieltipps:
Flow Motion
Sons Of Assassins
Hell Sent
Thema: Bone Thugs-N-Harmony - East 1999 Eternal
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.499
Bone Thugs-N-Harmony - East 1999 Eternal 26.08.2010 12:31 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
25. Juli 1995

Label:
Ruthless Records

Single:
Crossroad

Bestellen:
amazon.de

Wertung: (5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Da Introduction
02. East 1999
03. Eternal
04. Crept And We Came
05. Down '71 (The Getaway)
06. Mr. Bill Collector
07. Budsmokers Only
08. Crossroad
09. Me Killa
10. Land Of The Heartless
11. No Shorts, No Losses
12. 1st Of Tha Month
13. Buddah Lovaz
14. Die Die Die
15. Mr. Ouija 2
16. Mo' Murda
17. Shotz To Tha Double Glock
18. Tha Crossroads (D.J. U-Neek's Mo Thug Remix) (Bonus Track)

Review:
Den 25. Juli, das Releasedatum des ersten Longplayers der Bone Thugs-N-Harmony über Ruthless Records, konnte Labelchef Eazy-E nicht mehr miterleben. Zu früh verstarb er an seiner schweren Erkrankung, das rund vier Monate nach seinem Tod erschienene „East 1999 Eternal“ widmeten Layzie, Wish, Krayzie und Bizzy zum Dank ihrem Entdecker und Förderer. Und dies können sie auch mit ruhigen Gewissen tun, denn das Werk welches die Bone Thugs zusammen mit Produzent DJ U-Neek hier auf die Beine gestellt haben gilt als eine der besten Rapplatten aller Zeiten.

Waren das Undergroundalbum „Faces Of Death“ und vor allem die EP „Creepin' On Ah Come Up“ schon gute Platten, so setzen Bone Thugs-N-Harmony dieses mal die Messlatte noch ein ordentliches Stück höher. Und dabei ist es nicht einmal so einfach zu erklären, was „East 1999 Eternal“ eigentlich so besonders macht. Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich ohne lange zu überlegen die Instrumentals als Hauptgrund benennen. Die Leistung der Bone Thugs am Mikrophon will ich allerdings keinesfalls schmälern! Was hier Rap- und Flowtechnisch abgeliefert wird ist wirklich absolut genial. Aber es sind diese oft düsteren, meist langsamen, irgendwie mystisch und verträumt wirkenden Westcoast/G Funk Beats die einfach einzigartig sind und ich in dieser Form nie zuvor gehört habe. Dazu kommt, dass die Platte wie aus einem Guss klingt, sich dieser musikalische Einklang und die besondere Atmosphäre also komplett durch das ganze Album zieht.

Besondere Tracks hier herauszuheben fällt mir trotz der ständig hohen Qualität dieser Scheibe dennoch nicht schwer. So ist es das erste Drittel welches die besten Songs beinhaltet: „Da Introduction“, das melancholische „Eternal“, die harte und finstere Gangsta-Story „Down '71“ und das musikalisch ruhigere, aber textlich nicht minder harte „Mr. Bill Collector“. Doch auch die restlichen Songs wissen absolut zu überzeugen, so auch der wohl wichtigste Bone Thugs-N-Harmony Titel „Crossroad“, der Widmung Eazy-Es.

Dass man solch eine Scheibe nur einmal im Leben veröffentlicht ist das einzige Manko an der ganzen Geschichte. „East 1999 Eternal“ war das letzte wirklich gute Album der Bone Thugs-N-Harmony. Danach konnte man in keinster weise mehr an die Erfolge dieser LP anknüpfen. Ist dies der Preis, den man für solch ein Meisterwerk zahlen muss? Falls ja, dann bleibt nur zu sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat!

Anspieltipps:
East 1999
Down '71 (The Getaway)
Mr. Bill Collector
Crossroad
1st Of The Month
Thema: Three 6 Mafia - Chapter 2: World Domination
Big Dee

Antworten: 3
Hits: 1.757
25.08.2010 22:39 Forum: Reviews


Zitat:
Original von Free
ps: wie kommt es, dass du wieder reviews für uns schreibst dirk? smile


Ich bin irgendwie wieder auf die Seite gestoßen und da ist mir eingefallen, dass mir mal gesagt wurde, dass ich hier meine Reviews posten kann wenn ich will großes Grinsen
Falls von euch gewünscht, kann ich hier auch wieder regelmäßig Reviews posten
Thema: Three 6 Mafia - Chapter 2: World Domination
Big Dee

Antworten: 3
Hits: 1.757
Three 6 Mafia - Chapter 2: World Domination 23.08.2010 16:56 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
4. November 1997

Label:
Relativity

Bestellen:
amazon.de

Wertung: (3.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. We Are Waiting
02. Studio Time
03. Will Blast
04. Hit A Muthafucka
05. Are U Ready 4 Us - (feat. The Dayton Family)
06. Prophet Posse - (feat. Prophet Posse)
07. Motivated
08. I Ain't Cha Friend
09. Watcha Do
10. Spill My Blood
11. Who Got Dem 9's - (feat. Project Pat)
12. Gunclaps
13. 3-6 In The Morning
14. Tear Da Club Up '97
15. Late Nite Tip
16. Body Parts 2 - (feat. Prophet Posse)
17. Flashes
18. Neighborhood Hoe
19. N 2 Deep
20. Anyone Out There
21. Land Of The Lost - (feat. Project Pat)
22. Weed Is Got Me High

Review:
Mitte bis Ende der Neunziger Jahre könnte man die Southern Rap Szene nicht gerade als Nabel der Hip-Hop-Welt bezeichnen. Deshalb sind es nicht gerade bescheidene Töne, welche das Sextett aus Memphis mit dem Titel ihrem mittlerweile dritten Studioalbums „Chapter 2: World Domination“ spuckt. Wie die Weltherrschaft der Three 6 Mafia nun eigentlich aussieht? Dunkle Gangsta-Storys gehört in dem guten „3-6 In Da Morning“, ein kurzer Zwischenstopp bei der „Neighborhood Hoe“, harte Crunk-Kracher wie „Hit A Muthafucka“, die wahnsinnigen „Flashes“, welche die Protagonisten immer wieder in ihren Gedanken überkommen, und zu guter Letzt noch selbsterklärende Titel im Sinne von „Gunclaps“ und „Who Got Dem 9's“. Das alles zermahlende „Body Parts 2“ mit versammelter Prophet Posse setzt dem Spektakel in Sachen Härte dann noch die Krone auf – brachiale Gewalt, Sex, Drogen und das harte Straßenleben prägen wie auf dem Vorgänger „The End“ die Textinhalte.

Natürlich dürfen auch dieses mal nicht die finsteren, teilweise schaurig klingenden Produktionen von Juicy J und DJ Paul nicht fehlen. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass sich eine nicht unbeachtliche Anzahl an eher ruhigen Instrumentals eingeschlichen hat. Der düstere Grundton bleibt dennoch auf Albumlänge beibehalten. Eine Änderung die der Atmosphäre und Abwechslung spürbar gut tut, wenn auch gleich Songs im Stil von „Are U Ready 4 Us“ das Aushängeschild bleiben. Einige wenige nicht ganz so gelungene Nummern wie „Prophet Posse“ bleiben uns dennoch nicht erspart.

Mit einem Blick auf die Songtitel dürfte dem eingefleischten Fan auffallen, dass mit „N 2 Deep“ und dem musikalisch todtraurigen „Late Nite Tip“ auch zwei Tracks vertreten sind, welche bereits auf älteren Platten veröffentlicht wurden. Nicht ganz so verhält es sich mit dem '97er Remake des Crunk-Klassikers „Tear Da Club Up“, jenem Song der in den Staaten verboten wurde, da einige Personen den Titel zu wörtlich genommen haben, dem man ein neues Soundgewand verpasst hat, welches absolut zu überzeugen weiß.

Diejenigen unter euch die mit den neueren Three 6 Mafia Songs nichts anfangen können, aber auf Southern Rap Mitte der Neunziger stehen sollten zugreifen. Denn mit „Chapter 2: World Domination“ schnappten sich Three 6 Mafia nicht nur ihre erste Goldauszeichnung: Es war auch zugleich das Ende ihres bis dato musikalischen Stils.

Anspieltipps:
Are U Ready 4 Us
Who Got Dem 9's
3-6 In The Morning
Tear Da Club Up '97
Late Nite Tip
Thema: Insane Clown Posse - Hell's Pit
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.161
Insane Clown Posse - Hell's Pit 22.08.2010 22:04 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
31. August 2004

Label:
Psychopathic Records

Single:
Real Underground Baby

Bestellen:
amazon.de

Wertung: (4 Mics von 5)


Tracklist:
01. Intro
02. Walk Into The Darkness
03. Suicide Hotline
04. C.P.K.'s
05. Truly Alone
06. Everyday I Die
07. The Night Of The .44
08. The Witch
09. Bowling Balls
10. 24
11. Burning Up
12. Sedatives
13. In My Room
14. Basehead Attack
15. Angels Falling
16. Manic Depressive
17. Real Underground Baby

Review:
Nach über zehn Jahren ist es schließlich soweit: Mit dem zweiten Teil des sechsten und dem somit finalen Konzeptalbum - auch genannt Jokers Card - „Hell's Pit“ findet die Dark Carnival-Saga ihr Ende. Das Gegenstück, der Himmel, „Shangri-La“ erschien bereits im Jahre 2002, aber ließ viele der Fans ratlos zurück. Insbesondere der Stilwechsel kam bei einem nicht unbedingt kleinen Teil der Anhänger nicht besonders gut an. Zu hell und freundlich klangen die Produktionen, die kranken Texte sowie der ICP-typische Humor waren so gut wie gar nicht vorhanden. Jetzt geht es um alles oder nichts. Ob das große Finale wirklich zur „Hell's Pit“ der Insane Clown Posse wird?

Nach dem düsteren und wahrhaft dämonischen „Intro“ hält das Album aber erst einmal was es verspricht. Passender als „Walk Into The Darkness“ könnte der Trip in die Tiefen der Hölle wirklich nicht verlaufen:

„In the name of the witch I cut the head off a mule
I gutted it out, put it on and then I wore it to school
That ain't the only thing I wore, I wore a clip and some rounds
A fuckin' killa with this mule head and I'm clippin' 'em down“.


Der Irrsinn sowie die morbiden Lyrics sind der ICP zweifellos nicht abhanden gekommen. Violent J und Shaggy 2 Dope sterben auf den 17 Tracks gefühlte 1000 Tode, bezüglich der Boshaftigkeit kann „Hell's Pit“ locker mit der brutalen „Riddle Box“ LP mithalten. Die makabere und nicht ganz erst gemeinte „Suicide Hotline“ oder „In My Room“, Violent Js Liebesbeziehung mit dem Geist einer Verstorbenen, für die er wirklich alles tun würde (muss), sind da nur einige Beispiele. Doch auch als Crooked Precha Killas („C.P.K.'s) machen ICP eine gute Figur um kurze Zeit später Zeugen der „Basehead Attack“ zu werden – Horden von Zombies wandeln auf der Erde, klar wer da eingreifen muss... Ihren Humor hat das Detroit-Duo trotz der Apokalypse dennoch nicht verloren:

„Hammered it across his cranium, he fell over dead
But no blood, only dust, he's a fuckin' basehead
Here come another one jumpin' out of a tree
But I ain't even have to move, he missed by like 20 feet“.


Nicht nur die Thematik der Songs, sondern auch die Musik passt äußerst gut zu dem blutigen Schauspiel. Für die Produktionen, düstere Beats, welche anhand der Aufmachung größtenteils an die ICP-Platten Mitte der Neunziger erinnern, zeigen sich Esham, Fritz The Cat, die Insane Clown Posse selbst und Mike Puwal verantwortlich. Die Rock- und Metalelemente, welche auf den letzten Veröffentlichungen deutlicher denn je zu spüren waren, gibt es dieses Mal nur auf vereinzelten Tracks zu hören. Auch dieses Mal steht der Insane Clown Posse jener Stil gut zu Gesicht, wie das böse „Everyday I Die“ beweist. Ein Song der nicht zuletzt wegen der fetzigen Hookline zu den besten Nummern gehört, welche die Clowns jemals aufgenommen haben. Nur die beiden letzten Stationen der Höllenreise hätte man bedenkenlos streichen oder qualitativ besser ersetzen sollen. Vor allem das zwölfeinhalb Minutenlange und mehr als gewöhnungsbedürftige „Real Underground Baby“ kann absolut nicht überzeugen. Wieso dann ausgerechnet dieser Song als Single ausgekoppelt wird ist mit ein Rätsel. Alternativen gibt es doch genug.

In der Zusammenfassung ist die letzte Joker Card trotz kleiner Schönheitsfehler dnenoch ein großer Gewinner. Ein starker Horrorfilm mit extrem schwarzen Humor auf CD gepresst. Denjenigen denen der Stilwechsel von „The Wraith: Shangri-La“ nicht passte, sollte „Hell's Pit“ wieder zusagen.

Anspieltipps:
Walk Into The Darkness
Suicide Hotline
Everyday I Die
Basehead Attack
Angels Falling
Thema: Cypress Hill - IV
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.947
Cypress Hill - IV 17.01.2009 22:45 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
6. Oktober 1998

Label:
Ruffhouse Records / Columbia Records / SonyBMG

Bestellen:
Amazon.de

Wertung: (2 Mics von 5)


Tracklist:
1. Looking Through The Eye Of A Pig
2. Checkmate
3. From The Window Of My Room
4. Prelude To A Come Up (feat. MC Eiht)
5. Riot Starter
6. Audio X (feat. Barron Ricks)
7. Steel Magnolia (feat. Barron Ricks)
8. I Remember That Freak Bitch (From The Club) (feat. Barron Ricks)
9. (Goin' All Out) Nothin' To Lose
10. Tequila Sunrise (feat. B Smooth)
11. Dead Men Tell No Tales
12. Feature Presentation (feat. Barron Ricks & Chace Infinite)
13. Dr. Greenthumb
14. 16 Men Till There's No Men Left
15. High Times
16. Clash Of The Titans/Dust
17. Lightning Strikes
18. Case Closed

Review:
„IV“ – schlicht und einfach nur „IV“ nennt sich der Nachfolger zu dem 1995 erschienenen „III (Temples Of Boom)“ Album der drei Kalifornier. Die Ausgangslage ist mehr als klar: Diesmal muss eine bessere Platte her – der Vorgänger „Temples Of Boom“ war zwar nicht schlecht, aber alles andere als durchgehend überzeugend. Zu allem Überfluss kommt auch noch die Tatsache hinzu, dass die Fehde mit Rapper Ice Cube trotz zweier guten Disstracks als verloren betrachtet werden kann.

Und der Start in die mittlerweile bereits vierte Cypress Hill Scheibe verläuft auch nicht gerade nach Maß: Zu gesichtslos und trist klingt die Anti-Gesetzeshüter-Nummer „Looking Through The Eye Of A Pig“. Doch die Entschädigung folgt mit dem astreinen „Checkmate“ im unmittelbaren Anschluss – ein ziemlich schneller Battletrack mit düsterem Beat auf dem Sen Dog und B-Real ihre Fähigkeiten perfekt ausspielen können. Überhaupt fällt nach kurzer Zeit auf, dass die Beats auf „IV“ recht dunkel gehalten sind, dazu gesellen sich diese dumpfen Basslines, die einst dem „Black Sunday“ Album zu seinem Status als Klassiker verhalfen. Vereinzelt haben Muggs und Co. auch Latin-Rhythmen, wie zum Beispiel in „Tequila Sunrise“, zu bieten.

Das ist alles schön und gut, doch irgendwie will diese Mischung nicht wirklich zünden – egal wie überzeugend sie sich auf dem Blatt Papier liest. So kämpfe ich mich stellenweise mehr oder weniger durch die Scheibe: Der „Riot Starter“ verpufft aufgrund der miserablen Hookline, das „Prelude To A Come Up“ kommt trotz eines starken MC Eiht nicht über das Mittelmaß hinaus, die Erkenntnis „Dead Men Tell No Tales“ bleibt ebenso wie die „Feature Presentation“ blass und schwunglos. Positive Ausreißer nach oben wie „From The Window Of My Room“ und das mit E-Gitarren versehene „Lighning Strikes“ finden sich auf „IV“ einfach zu selten um die Platte langfristig interessant zu machen: Ein langweiliges, wenn auch nicht ganz schlechtes Album. Das ist jedoch einfach zu wenig. Derzeit geht es bergab für die Mannen vom Cypress Hill. Noch hält sich der Schaden in grenzen. Noch...

Anspieltipps:
Checkmate
From The Window Of My Room
Lightning Strikes
Thema: Twiztid - The Green Book
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.193
Twiztid - The Green Book 16.01.2009 17:58 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
1. Juli 2003

Label:
Psychopathic Records

Bestellen:
Amazon.de

Wertung: (3 Mics von 5)


Tracklist:
1. The Green Book
2. On The Other End
3. White Trash With Tat-2's
4. Afraid Of Me
5. Wondering Why
6. Call Me
7. I'm The Only 1 - (feat. Shaggy 2 Dope)
8. Speculationz - (feat. E-40)
9. World Is Hell - (feat. Esham)
10. Nikateen
11. U Don't Wanna B Like Me
12. Serial Killa - (feat. Tech N9ne)
13. Marsh Lagoon - (feat. Violent J)
14. Bobby's Dad
15. Hydro - (feat. Layzie Bone)
16. Frankenstein - (feat. Colton Grundy)
17. Everybody Diez - (feat. Anybody Killa & Bushwick Bill)
18. Fat Kidz
19. Hom-Sha-Bom
20. Darkness

Review:
Twiztid boten bisher keine konstante Qualität in ihrer Bandgeschichte. Dem sehr gelungenen „Mostasteless“ stand eine enttäuschende „Freek Show“ gegenüber. Mit „The Green Book“ folgt nicht ganz drei Jahre später der dritte Longplayer (in der Zwischenzeit erschien unter anderem die „Mirror Mirror EP“) der Psychopathen Monoxide Child und Jamie Madrox. Jenes grüne Buch soll nun alles richten und Twiztid auf die Erfolgsspur zurückbringen. Allein die Gästeliste hinterlässt einen guten Eindruck: Unter anderem Layzie Bone, Blaze Ya Dead Homie (hier als Colton Grundy unterwegs) und zu meiner Überraschung sogar Texas-Rappionier Bushwick Bill von den Geto Boys!

Glücklicherweise bleibt es nicht nur bei der interessanten Tracklist; die Produktionen, sowie Twiztid selbst wissen zu überzeugen. Von dem „Emo-Rap“ und den stellenweise sehr düsteren Beats der „Freek Show“ hat man sich weitgehend entfernt, wenngleich in den Texten – wie gewohnt – sich sehr selten so etwas wie Freude breit macht: Horrorcore eben. Die Instrumentals klingen ebenfalls längst nicht mehr so abstrakt und eigenwillig wie es noch bei der letzten LP der Fall war. Dennoch bleiben sich Twiztid treu – denn auch „The Green Book“ hat einen einzigartigen und speziellen Sound. Diese oftmals langsamen, schweren, dumpfen und schleppenden Beats, welche nicht selten mit harten Gitarrenriffs („Bobby’s Dad“ oder „On The Other End“ um nur einige zu nennen) unterlegt sind, suchen ihres Gleichen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase wissen Tracks wie „Serial Killa“ (mit Tech N9ne in Topform) oder das rockige „White Trash Wit Tat-2’s“ absolut zu gefallen. Im Kontrast dazu stehen das von Mike E. Clark produzierte „Wondering Why?“, „Speculationz“ (unterhaltsamer E-40 Part) „U Don’t Wanna B Like Me“ und „Hom-Sha-Bom“ – drei Songs welche mit dicken Synthesizer-Basslines aufwarten. Die Kollaboration mit Esham, „The World Is Hell“, kann wie das Beziehungsdrama „I’m The Only 1“ als gelungen betrachtet werden, auch wenn letzterer Song nicht zuletzt dank eines guten Shaggy 2 Dope und der ungewöhnlich freundlichen Produktion den besten Track der Platte darstellt. Leider kommen der Ausflug an die „Marsh Lagoon“, „Frankenstein“, „Darkness“ oder der Kiffersong „Hydro“ jedoch nicht über das graue Mittelmaß hinaus. Was zuletzt auch der Hauptgrund dafür ist, dass ich „The Green Book“ eine höhere Wertung verweigere.

Dennoch kann ich euch das dritte Album des Detroit-Duos auf alle Fälle empfehlen. Nicht so gut wie „Mostasteless“, jedoch sehr weit von der schwachen „Freek Show“ entfernt. Um es kurz zu machen: Eine total zufriedenstellende Scheibe!

Anspieltipps:
White Trash With Tat-2's
I'm The Only 1
Serial Killa
Thema: Sicx & Brotha Lynch Hung - Nigga Deep
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.241
Sicx & Brotha Lynch Hung - Nigga Deep 16.01.2009 17:30 Forum: Reviews


Cover:
[

Release-Date:
15. September 1998

Label:
Siccmade Muzicc

Bestellen:
Amazon.de

Wertung: (4 Mics von 5)


Tracklist:
01. 'N All Dat Shit
02. Ruff & Rugged
03. Devils & Gunsmoke
04. Fuck Everybody (Insert)
05. One Nigga Dead
06. Iz He Gone (Insert)
07. Raw Edge Bullshit
08. Nigga Deep
09. For The Funk Of It
10. Mr. No Print - (feat. Swartzaniggaz)
11. Creek Mobb's Loadin' 'Em Up
12. Fair Warning
13. Crawl Thru The Hood
14. Where Da Chronic Grows

Review:
Die Namen Brotha Lynch Hung und Sicx sollten jedem, der sich mit Westcoast Rap auseinander setzt ein Begriff sein. Spätestens mit Lynchs legendärer „Season Of Da Siccness“-Scheibe erreichten die beiden einen gewissen Bekanntheitsgrad. Über die Zeit vor dem Durchbruch ist meist recht wenig bekannt, umso erfreulicher ist die Tatsache, dass über Siccmade Muzicc im Jahre 1998 das Album „Nigga Deep“ erschien, welches ausschließlich alte Aufnahmen der beiden Brüder beinhaltet.

Dass die Tracks aufbereitet sowie überarbeitet wurden ist so gut wie unüberhörbar, dennoch hat „Nigga Deep“ auf keinem einzigen Song auch nur einen Teil seiner Atmosphäre eingebüßt. Die Produktionen reichen von den Anfängen des Westcoast Rap („Ruff & Rugged“) bis hin zu düsteren und unheilvollen G Funk Instrumentals wie in „Where Da Chronic Grows“ und „One Nigga Dead“. Die Beats vermitteln in etwa das gleiche Feeling wie die der Werke zu Lynchs Glanzzeiten: Diese gewisse Prise an Oldschool, welche nur allzu typisch für die Black Market Platten Mitte der Neunziger war, ist auf „Nigga Deep“ stets vorhanden. Somit kann die Musikuntermalung, von einigen kleinen Abstrichen einmal abgesehen, als äußerst gelungen betrachtet werden. Besonders herausheben will ich neben den eben bereits angesprochenen Tracks „Raw Edge Bullshit“, sowie Lynchs Solotrack „Devils & Gunsmoke“, dessen entspannte Produktion im krassen Kontrast zum Textinhalt steht: „A nigga with a mind so bad. Close my eyes, and all I see is little bloody babies in a glad bag“. - Gangsta Rap der härtesten Sorte, welcher auf jedem der zehn Songs (abzüglich der vier Skits) geboten wird. Wie eben bereits angedeutet sind Sicx und Brotha Lynch nicht auf jedem der beiden Songs gemeinsam vertreten, dem aufmerksamen Hörer dürfte auch recht schnell auffallen, dass Sicx einen größeren Anteil der „Studiozeit“ für sich beanspruchen kann, was aufgrund der nahezu gleichwertigen Fähigkeiten der beiden Rapper allerdings nicht weiter ins Gewicht fällt.

Als Gesamtpaket betrachtet ist „Nigga Deep“ ein richtig gutes Album, welches nicht nur für Fans uneingeschränkt zu empfehlen ist. Besonders diejenigen, die von dem neuen Siccmade Sound die Nase voll haben und den alten Lynch vermissen, sind hier gut bedient.

Anspieltipps:
Ruff & Rugged
Devils & Gunsmoke
One Nigga Dead
Raw Edge Bullshit
Where Da Chronic Grows
Thema: Lil' Wayne: "rapping no more" / Tanzstunden bei Chris Brown
Big Dee

Antworten: 8
Hits: 1.045
16.01.2009 17:19 Forum: News


Sehr gut. Soll er eine andere Musikrichtung mit seinem Autotune-Mist verseuchen
Thema: Bishop Lamont mit Album gegen Snoop Dogg und Ice Cube
Big Dee

Antworten: 10
Hits: 916
13.01.2009 20:44 Forum: News


Crooked hat nichts hinter sich. Der Mann hat zwar sehr viel Talent, aber bis jetzt doch noch nichts Großes gerissen. Und von diesem Bishop Lamont will ich erst gar nicht reden
Thema: Flo Rida: Weitere Infos zu "R.O.O.T.S."
Big Dee

Antworten: 12
Hits: 832
12.01.2009 20:08 Forum: News


Single ist sehr cool. Bin auf das Album gespannt
Thema: Snoop Doggy Dogg - Tha Doggfather
Big Dee

Antworten: 1
Hits: 1.430
Snoop Doggy Dogg - Tha Doggfather 11.01.2009 13:07 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
12. November 1996

Label:
Death Row Records

Bestellen:
Amazon.de

Wertung: (4.5 Mics von 5)


Tracklist:
01. Intro
02. Doggfather
03. Ride 4 Me
04. Up Jump Tha Boogie - (feat. Kurupt, Charlie Wilson & Teena Marie)
05. Freestyle Conversation
06. When I Grow Up
07. Snoop Bounce - (feat. Charlie Wilson)
08. Gold Rush - (feat. Kurupt & L.B.C. Crew)
09. (Tear 'Em Off) Me & My Doggz
10. You Thought - (feat. Too Short & Soopafly)
11. Vapors
12. Groupie - (feat. Tha Dogg Pound, Nate Dogg, Warren G & Charlie Wilson)
13. 2001
14. Sixx Minutes
15. (O.J.) Wake Up - (feat. Tray Deee)
16. Snoop's Upside Ya Head
17. Blueberry - (feat. Tha Dogg Pound, L.B.C. Crew, Prince Ital & Techniec)
18. Traffic Jam
19. Doggyland
20. Downtown Assassins - (feat. Daz Dillinger & Tray Deee)
21. Outro

Review:
Snoop Doggy Doggs zweites Album „Tha Doggfather“ ist sicher einer der Spitzenanwärter in der Rubrik verkannte Klassiker. Dies ist vermutlich der Preis den man zahlen muss, wenn man eines der besten Alben der Rapgeschichte veröffentlich hat. Doch von Ärger und Schwierigkeiten hatte man in dieser Zeit sowieso schon genug: Snoop Doggy Dogg stand unter Mordverdacht, wurde jedoch freigesprochen, sein Freund und Vertrauter 2Pac starb und mit Dr. Dre hatte man sich zerstritten – dies alles trug wohl dazu bei, dass „Tha Doggfather“ erst drei Jahre nach seinem vorherigen Album erschien.

Doch widmen wir uns nun einmal der Platte. Abgesehen davon, dass Doggy Dogg daran scheitert an sein Debut „Doggystyle“ heranzureichen wird hier dennoch exzellenter Rap der US-Westküste serviert. Das eher schwache „Sixx Minutes“ hätte man sich zwar sparen können, doch ansonsten gibt es absolut nichts zu meckern: Auf „2001“ rappt Doggy Dogg wie ein junger Gott, „Snoop’s Upside Ya Head“ besticht durch die dicke Synthesizerline und die lockere, einfach coole Pimp-Nummer „You Thought“ mit Soopafly und Shorty The Pimp, sowie das dunkle „Blueberry“ sind einfach spitze! Von dem G Funk Sound hat man sich entfernt, (bis auf „Groupie“ und „(O.J.) Wake Up“) doch „Tha Doggfather“ ist Westcoast Rap pur. In dieser CD steckt der neunziger Jahre Flavor, den die Westküste in all den Jahren danach vermisst hat.

Ein weiteres gelungenes Kapitel in der Geschichte Death Row Records und leider eines der letzten großen Alben dieses Labels. Die Höchstwertung verpasst Snoops zweite Platte nur haarscharf. Also wagt ruhigen Gewissens den Schritt ins „Doggyland“, denn der „Snoop Bounce“ den der „Doggfather“ drauf hat, hat es definitiv in sich!

Anspieltipps:
Doggfather
Groupie
2001
(O. J.) Wake Up
Blueberry
Thema: Young Droop - Killa Valley: Moment Of Impakt
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 1.298
Young Droop - Killa Valley: Moment Of Impakt 09.01.2009 13:39 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
10. Juli 2001

Label:
Killa Valley Records

Wertung: (3.5 Mics von 5)


Tracklist:
1. Under Pressure
2. My Own Thang - (feat. P-Dise & Dubble J)
3. Moment Of Impakt - (feat. Black C)
4. Final Konflikt
5. Fuck Dem - (feat. Hollow Tip)
6. Real Shit - (feat. Spice 1, Kaoz The Assassin, Dubble J, Woodie, Bukshot, Ballin' A$$ Dame, Hurrikaine J, Never, P-Dise & Stone Kold)
7. Damn
8. Had 2 Gat Ya 2001 - (feat. Brotha Lynch Hung)
9. Whut They Talk - (feat. Inferno & P-Dise)
10. Present Darkness
11. Under Pressure (Remix) - (feat. Tech N9ne)
12. Quick Lick
13. Haunted By A Dream - (feat. First Degree The D.E.)
14. Darkness - (feat. Inferno)

Review:
Young Droop, die flinke Zunge aus Killa Valley meldet sich im Jahre 2001 mit seinem zweiten Solowerk zurück. Während auf seinem Debut „1990-Hate“ die für sonst Brotha Lynch Hung typischen Siccmade Sounds den Ton angaben, orientiert sich Young Droop diesmal stärker an den klassischen Northern Cali Klängen.

Um eins vorweg zu nehmen: Heraus kommt ein Album, das sich sehen lassen kann. Aber soweit schön und gut, Droop hätte sich mit diesem Machwerk einen Platz in der Westcoast Hall Of Fame sichern können, wären da nicht einige wenige Produktionen, die ihm einen Strich durch die Rechnung machen. Tracks wie „My Own Thang“, „Under Pressure“, auch der Remix mit Tech N9ne oder das Remake des 1993-Lynch-Klassikers „Had 2 Gat Ya“ wissen voll und ganz zu überzeugen und präsentieren Young Droop von seiner besten Seite. Nicht zu vergessen „Real Shit“, das neben dem gigantischen Staraufgebot (zehn Gastrapper!) mit diesem bösen und zermalmenden Titelmelodie der Halloween-Filme ausgestattet ist. Ich weiß wirklich nicht was mich hier mehr fasziniert: Dieses geniale Instrumental oder die Horde von wütenden MCs die über den Beat rasen. So ist es beinahe eine Schande, dass sich zwischen vielen grandiosen Nummern einige Tracks eingeschlichen haben, die das Album unnötig bremsen, was vor allem gegen Ende der Scheibe der Fall ist („Quik Lik“ oder „Haunted By A Dream“ zum Beispiel).

Bei 14 Tracks fällt der ein oder andere Ausfall dementsprechend ins Gewicht. Nichtsdestotrotz übewiegen auch mit einigen Steinen im Weg die guten Momente auf dieser CD.

Anspieltipps:
Real Shit
Had 2 Gat Ya 2001
Under Pressure (Remix)
Thema: AMG - Bitch Betta Have My Money
Big Dee

Antworten: 0
Hits: 2.452
AMG - Bitch Betta Have My Money 08.01.2009 14:32 Forum: Reviews


Cover:


Release-Date:
1992

Label:
Select Records

Bestellen:
Amazon.de

Wertung: (4 Mics von 5)


Tracklist:
01. The Verticle Joyride
02. Word 2 Tha D
03. I Wanna Be Yo Ho
04. When She Calls
05. Once A Dawg (Janine 2)
06. Jiggable Pie
07. P-Funk
08. Mai Sista Izza Bitch - (feat. Boss)
09. La Queeda
10. Verticle Interlude
11. Bitch Betta' Have My Money
12. Lick 'Em Low Lover
13. Sylk's Cellular
14. Nu Exasize
15. Backseat Queenz
16. Givva Dogga Bone
17. Yo Momma Told Me...
18. Trunk O' Funk
19. Tha Booty Up
20. My Ho, My Kids
21. D. Control
22. I Wanna Be Yo Ho (Remix)

Review:
Herzlich Willkommen in der Rubrik „Vergessene Klassiker des Rapgeschichte“. Wir schreiben das Jahr 1992, der Rap der US-Westküste kam langsam aber sicher ins Rollen. Nachdem N.W.A mit den Scheiben „Straight Outta Compton“ und „Niggaz 4 Life“ beachtliche Erfolge feiern konnten, standen dem Gangsta Rap die Tore sperrangelweit offen. Natürlich ließen sich die Rapper rund um LA und der Bay Area nicht lange bitten und folgten dem Beispiel der Niggaz With Attitude. So auch AMG, wie Ice Cube und Co. ebenfalls aus Compton stammend, der mit seinem zweiten Album „Bitch Betta Have My Money“ zumindest für die Westcoastfraktion nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

Vergesst Too $hort, vergesst MC Rens legendäres „She Swallowed It“ - sie alle wirken neben AMG beinahe brav und anständig. Geschichten über Frauen, welche von AMG grundsätzlich zu Sexobjekten degradiert werden, bilden den Großteil der Textinhalte des selbsternannten Teenage Pimps. Wer die 2 Live Crew wegen dieser Sicht der Dinge schon nicht leiden konnte, wird AMG ebenfalls nichts abgewinnen können. Doch dabei sind es gerade die Lyrics, welche „Bitch Betta Have My Money“ so interessant machen. Denn unser Hauptdarsteller lässt es richtig schön skrupellos („I like hoes with no clothes, big fat butts and a face full of nutt“) und mit viel Humor („short dick brothers don't get too mad, I call you son you call me dad“) angehen. Während in „I Wanna Be Yo Ho“ noch als Held der Frauenwelt unterwegs („can I kiss your lips, the once inbetween your hips. I'll make ya cum till ya dumb“) wird in dem großartigen „Once A Dawg“ der nach Oralverkehr süchtigen Janine ein Besuch abgestattet, jedoch mit nicht unbedingt erwartetem Ende. Doch hört selbst... Natürlich nicht unerwähnt bleiben soll mit dem Titeltrack der wohl bekannteste AMG-Song. Doch auch das Duett mit Boss („Mai Sista Izza Bitch“), AMGs Gesangversuche in „Yo Momma Told Me...“, „Word 2 Tha D“ und die Erkenntnis „D. Control“ zählen zu den Anspieltipps und Highlights der Scheibe.

Die Musik (unter anderem DJ Quik als Produzent) zu der übergroßen Orgie ist ziemlich lässig und locker ausgefallen. Schöne Oldschool-Westcoast Beats, so wie sie zu Beginn der Neunziger üblich waren. Einzig und allein die Tatsache, dass sich die Produktionen teilweise ein wenig zu sehr ähneln möchte ich den ansonsten so überzeugenden Verantwortlichen ankreiden. Denn aus diesem Grund ist „Bitch Betta Have My Money“ nicht unbedingt einfach zu bewerten. Andererseits ist die Scheibe auch der Beleg dafür, dass Klassiker nicht immer makellos und die 5-Mics-Wertung einheimsen müssen um diesen Status tragen zu dürfen. Denn wer nach Ablauf der 22 Tracks nicht auch findet, dass AMG so ziemlich die coolste Sau auf diesem Planeten ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen...

Anspieltipps:
Word 2 Tha D
I Wanna Be Yo Ho
Once A Dawg (Janine 2)
Mai Sista Izza Bitch
Yo Momma Told Me...
Thema: Grave Plott - The Plott Thickens
Big Dee

Antworten: 1
Hits: 2.005
11.10.2008 16:50 Forum: Reviews


Review ist gut geschrieben. Mit der Wertung stimme ich überein

Die Platte ist wie gesagt cool, aber man hätte mehr draus machen können. Stellenweise sind die Lyrics auch eher nervend und stumpfsinnig, obwohl ich ansonsten jemand bin der gewalttätige Texte durchaus bevorzugt. großes Grinsen The Plott Thickens, Snap und Street Life sind die stärksten Tracks
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