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MoTrip im Interview
Vega
Es war eine schwere Geburt, doch nach langer Wartezeit erblickte MoTrips Debüt-Album "Embryo" am 2. März 2012 unter Aufsicht von Urban / Universal Music endlich das Licht der Welt. Herangewachsen ist die erste Zeugung des 23-Jährigen Aacheners in den Berliner Numarek Studios, wo Trip von Paul NZA und Marek Pompetzki mit Beats versorgt wurde.

Links:
Review zu "Embryo"
motrip.de
facebook.com/OfficialMoTrip
twitter.com/officialmotrip
Videos:
"Kennen"
"Albtraum"
"Gorilla" (feat. El Moussaoui)
"King"

Interview

MoTrip, dein Debut-Album „Embryo“ wird mit einer Werbeanzeige promotet, die sich um zwei Embryos dreht, die sich über das „Leben nach der Geburt“ unterhalten. Einer der Embryos ist sehr pessimistisch, der andere sehr optimistisch. Der optimistische Embryo ist sehr gespannt auf das Leben nach der Geburt und hofft, dass es dann erst so richtig losgeht. Könnte man sagen, dass du den optimistischen Embryo widerspiegelst und dass das „Leben nach der Geburt“ eine Metapher für das Leben nach Veröffentlichung deines Debut-Albums ist?

Genau das ist die Message dahinter, deswegen auch diese Werbeanzeige. Und das ist auch der Grund dafür, warum das „Intro“ am Ende des Albums steht. Ich stelle mich ein bisschen im Positiven dar und alle, die mir das mit dem Album nicht zutrauen und immer skeptisch sind, meine Feinde, die sind dann der andere Embryo.


In einem Interview mit 16bars.de hast du mal gesagt: „Ich will kein Anhänger mehr von anderen Künstlern sein. Das haben mir die Leute oft genug vorgeworfen.“ Ist das der Grund, warum große Namen wie etwa Samy, Savas oder Sido, mit denen du ja vorher schon gearbeitet hast, nicht auf deinem Album sind?

Nein, das ist absolut nicht der Grund. Mein erstes Album hätte ich gerne noch mit solchen Features ausgestattet. Was für ein ultimatives Album wäre das dann geworden? Außerdem hätte ich einfach gerne noch den Tribut zurückgezollt und den Respekt zurückgegeben, der mir gegeben wurde, als ich mit auf die ganzen Alben durfte. Ich weiß, dass mein Album zum Beispiel für Savas vielleicht nicht so einen Stellenwert hat wie sein Album in meinen Augen, aber ich freue mich immer noch extrem darüber, dass ich auf seinen Tapes sein durfte. Ich hätte die also alle sehr gerne drauf gehabt, das hat nichts damit zu tun, dass ich mir dachte, dass ich jetzt genug Features habe oder dass ich lang genug ein Anhängsel war. Das wäre ja das Mindeste gewesen. Es hat dann letztendlich aus koordinatorischen Gründen einfach nicht funktioniert.


Wobei ich mir gerade auch gedacht hätte, dass Universal Music dann versuchen würde, die großen Namen alle an Land zu ziehen…

Aber da wurde mir genug Freiheit gegeben.


MoTrip Dass du trotz Major-Deal viel Freiraum bei der Arbeit an „Embryo“ hattest, betonst du ja oft. Aber gab es auch irgendwo mal größere Meinungsverschiedenheiten oder lief wirklich alles komplett stressfrei ab?

Es gibt ja wahrscheinlich keine Beziehung völlig ohne Aneinanderreihungen, aber insgesamt war es echt unglaublich stressfrei. Ich hatte noch nie so eine entspannte Zeit. Das Label hatte selbst kein Problem damit, als ich noch einen Song vom Album schmeißen wollte, weil er ein bisschen zu radikal und böse war. Ich hab den Song zwar dann trotzdem noch ein bisschen im Intro eingeflochten, aber der Song hat es nicht mehr drauf geschafft, obwohl er eigentlich zur Story gehört. Er war mir aber einfach zu hart und falsch von der Aussage her. Deshalb werde ich den Song noch mal anders angehen und dann später raushauen. Aber jedenfalls war es meine Idee, dass der Song runter musste. Keiner hat gesagt: „Der Song muss runter!“ oder „Der und der müssen jetzt noch gefeatured werden“. Ganz im Gegenteil. Mein Label hat mich um ein hundertprozentiges MoTrip-Album gebeten. Und dass meine Crew, sprich JokA, Silla, mein Bruder und RAF mit drauf sind, ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Selbst das Marsimoto-Feature nicht, denn Marsi ist auch sehr cool mit uns. Und so hat sich das auch mein Label gewünscht. Ich hätte halt gerne noch Samy, Savas, Sido und Fler alle draufgepackt.


Wobei das ja sicher auch ganz gut ist auf seinem Solo-Debut nicht allzu viele Features zu haben.

Sehe ich auch so. Jede scheiß Sache hat auch was Gutes.


In der aktuellen Juice-Ausgabe sagt du, dass du es Azad am meisten zu verdanken hast, dass du so viel Wert auf Skills in deinen Straßenraps legst.

Ich habe ihm auf jeden Fall auch etwas zu verdanken, aber ich kenne ihn halt gar nicht persönlich. Ich habe ihn einmal getroffen, ich weiß nicht, ob er sich noch daran erinnert. Azad war für mich jedenfalls der Innenbegriff von Straße, er war einer der ersten Kanacken-Rapper, die ich kannte und er hat dabei trotzdem über Rap gerappt. Deswegen war ich Jahre lang dankbar dafür, dass er diese Musik gemacht hat und dafür gestanden hat.


Dann hast du ja bestimmt auch richtig Bock in Zukunft mal was mit ihm zu machen oder? Meinst du, da passiert was in nächster Zeit?

Bock habe ich auf jeden Fall. Wir stehen zwar noch nicht wirklich in Kontakt, aber ich kenne coolerweise sein Management. Vor kurzem habe ich da den Kontakt gesucht und bin auf sehr positives Feedback gestoßen. Mir wurde, glaube ich, ausgerichtet, dass Azad auch Bock hat. Aber wir zwei haben selbst noch nicht darüber gesprochen.


Klingt gut. Dann lass uns als nächstes genauer über die einzelnen Tracks von „Embryo“ sprechen. Ich durfte ja gerade das ganze Album hören und bin gespannt, was du zu den einzelnen Songs zu sagen hast. – Der Opener ist „Kennen“. Vor kurzem wurde auch das Video zum Track veröffentlicht, das in Beirut gedreht wurde. Warum Beirut und nicht Aachen? Denn am Anfang sagst du ja auch: „Das geht von Aachen in die Welt“…

Ich bin ja in Beirut geboren und ich hatte einfach Lust drauf. Wir haben darüber geredet, was wir machen können und ich hab das mit Beirut vorgeschlagen. Das fanden alle anderen dann auch cool. Ich konnte dann ja sogar meine Familie besuchen, die ja auch im Video zu sehen ist. Die haben sich auch alle gefreut, dass ich da war. Aber viel mehr Gründe gibt es für den Drehort eigentlich gar nicht. Ich wollte einfach mal meine Heimat zeigen. „Das geht von Aachen in die Welt“… und geht dann eben auch bis Beirut.


Was ich auch wirklich gut finde ist, wie viel Hip-Hop-Kultur in dem Video steckt: Breakdance, Graffiti. Wem ist das Graffiti-Portrait von dir im Video anzurechnen?

Coolen Libanesen aus Beirut, die ich vorher nicht kannte.


Im Song an sich sprichst du dir ja selbst „pure Arroganz“ zu, aber ansonsten bist du ja ein sehr bescheidener Mensch. Das sagst du ja auch oft von dir selbst. Könnte man sagen, dass die Arroganz in dir geweckt wird, sobald du vor das Mikrophon trittst?

Das kann man wirklich so sagen. Sogar wenn ich dann am Mikrophon stehe und was Arrogantes sage, dann ist das nie böse gemeint. Ich habe von Grund auf wirklich mit keinem Probleme. Wenn man in seinem Job als Rapper dann auf der Bühne steht, dann bist du einfach diese Figur, die die Leute sehen und darüber musst du dir immer bewusst sein. Nur weil ich wirklich von mir sagen kann, dass ich nett bin und ein gutes Herz habe, heißt das ja nicht, dass ich mich unterbuttern lassen muss. In der Rap-Szene kann man das so leicht auch nicht machen. Nebenbei ist das mit der puren Arroganz auch so eine Sache, vielleicht wäre „Ignoranz“ besser gewesen, denn es ist mir einfach scheißegal, was die anderen sagen. Es ist mir vollkommen egal, ob die sagen: „Ey, die erste Single hätte ich aber anders erwartet. Das Album heißt „Embryo“ und dann kommt so ein Auf-die-Fresse-Song?“ Das habe ich auch erst im letzten Jahr oder halben Jahr gelernt, einfach mein Ding zu machen. Ich habe so viel und so lange an mir gezweifelt. Deswegen pure Arroganz, was das angeht.


„Kennen“ geht als Auf-die-Fresse-Song ja schon mehr in die Richtung der meisten Songs, die man vorher von dir kannte, aber auf dem Album sind ja auch extrem andere Sachen. Dass du dann so einen, ich sag mal, klassischen MoTrip-Song voranstellst sorgt natürlich dafür, dass man auf dem Album dann an vielen Stellen überrascht wird.

Das stimmt. Ich gehe auch davon aus, dass viele Leute an manchen Stellen ein wenig überrascht sein werden. Deswegen würde ich sagen: Stellt euch darauf ein! Ich mach halt einfach mein Ding und ich hoffe, dass man sich damit arrangieren kann, denn alles andere wäre auch verstellt. Ich will mich jetzt nicht auf eine Art von Song beschränken, um die Leute nicht zu überraschen.


Überraschung ist ja auch besser als Langeweile. Ich habe sehr gehofft, dass es ein sehr abwechslungsreiches Album wird und genau das ist es ja auch geworden. - Du hast ja vor einiger Zeit mal gesagt, dass „Kennen“ dein Lieblingssong sei. Würdest du das immer noch sagen?

Als ich das gesagt hatte, da war ich gerade extreeeem geflasht von dem Song. Ich hatte ihn neu und dachte: „Oh mein Gott, geil!“ Inzwischen habe ich echt sehr verschiedene Favoriten auf meinem Album. Je nachdem, wer vor mir sitzt, habe ich auch verschiedene Favoriten und das ist ja auch das Coole an der Abwechslung. Entweder du hast ein Album, das komplett einen roten Faden hat, bei dem jeder Song austauschbar mit dem anderen ist und wo es gar nicht auffallen würde, wenn ein Song fehlt. Oder du hast versucht, soweit es geht, die ganze Farbpalette abzudecken, natürlich solange du die Farben auch magst. Es ist also nichts Erzwungenes auf dem Album, nichts nach dem Motto: „Ich brauche jetzt noch einen Clubsong“. Alles, was ich wollte, ist drauf. Und da bin ich auch beim Stichwort: „Alles Was Ich Wollte“ zum Beispiel ist komplett anders, aber gehört auch zu meinen Favoriten. Und „Schreiben, Schreiben“ oder „Feder im Wind“ können auch nichts, was „Kennen“ nicht kann und umgekehrt. Ich feiere wie gesagt vieles sehr und da bin ich auch sehr froh drüber, weil ich viele Sachen von mir immer sehr kritisch sehe. Aber jetzt bin ich wirklich sehr stolz auf mein Album.


Nach „Kennen“ kommt dann „King“…

Da denkt man dann noch mehr: „Ah okay, das Album wird so etwas“ [lacht].


Ganz genau. Der Song ist textlich auf jeden Fall auch eher ein klassischer Auf-die-Fresse-Song. Wobei er ja beatmäßig dann schon was Anderes ist mit den Dubstep-Elementen, die das Album ja an ein paar Stellen prägen. Aber auch wenn Dubstep gerade ein großer Trend ist, wirkt es nicht gezwungen trendorientiert muss ich sagen.

Ja, das haben wir aber auch echt nicht deswegen gemacht, das kann ich dir ganz offen und ehrlich sagen. Da wird momentan viel mehr reininterpretiert, als es wirklich ist. Wir haben einfach nur einen coolen Bass ausgesucht, Paul NZA hat einfach ein Händchen für sowas. Und glaub mir, keiner von uns hört momentan Dubstep und ist voll auf dem Film oder würde sagen: „Jo, wir brauchen jetzt unbedingt einen Dubstep-Bass, weil es in ist“. Wirklich nicht. Da hätten wir ganz andere Sachen aufs Album packen können. Die Jungs haben jede Möglichkeit. Wir hätten jeden Ami-Song kopieren können. Aber warum? Wir machen unser eigenes Ding. Ich find Dubstep ist auch immer so tragisch und böse. Bei so netten Songs kannst du das auch nicht wirklich komplett auf Albumlänge durchziehen, das ist ja auch anstrengend.


MoTrip Nach „King“ werden die Dubstep-Elemente eh erst mal eingepackt und die Gitarren raus geholt: „Feder im Wind“ ist der erste deepere Track, auf dem du ja auch die Hook singst, die mich auch ein bisschen überrascht hat. Ich hab am Anfang überlegt, ob du das überhaupt bist, der da gerade singt. Hast du das mit dem Singen selbst einfach ausprobiert oder hat dir jemand mal den Tipp gegeben, dass du das mit dem Gesang mal auf die Weise versuchen solltest?

Die Hook habe ich ganz klar schon in meinen Deal mit reingebracht. Und das ist das, was ich liebe. Ey, auf „Alptraum“ sollte das auch Gesang sein, nur ist das den Leuten wohl nicht so krass aufgefallen. [lacht] Damit habe ich ja auch angeteast, dass es wohl in die Richtung gehen kann. Auch bei „Ein Bruder Bleibt“ oder bei „Vergessen Wie Man Lacht“ [Anm. d. Rdk.: Features für El Moussaoui bzw. Lonyen] war das so.


Ja, aber das sind mehr so halb gesungene Hooks, finde ich. Bei „Feder im Wind“ wirkt es in der Hook so, als würdest du wirklich allein für das Singen vor das Mikrophon treten, weißt du was ich meine?

Stimmt, das ist auf jeden Fall der weiteste Schritt nach außen, den ich auf meinem Album wage, was das Singen angeht. Alle anderen sind wirklich in einem sichereren Rahmen, aber bei „Feder im Wind“ hätte das auch ein richtiger Sänger singen können. Ich hätte ich das auch niemals so gemacht, wenn ich finden würde, dass ich da meinen Job nicht gut gemacht hätte. Da wäre ich mir auch nicht zu schade dafür, das dann lieber jemand anderen machen zu lassen.


Nach „Feder im Wind“ kommt dann „Schreiben, Schreiben“. Das ist der Track, bei dem der Beat von einer gesamten Live-Band eingespielt wurde.

Ich erzähle dir eine kleine Anekdote zu dem Track: „Schreiben, Schreiben“ ist auch einer meiner Lieblingsbeats auf dem Album. Ich hab den aber erst digital vorgespielt bekommen und habe da aber gar nichts bei gefühlt. Es war zwar nur eine Skizze, das sollte ich dazu sagen, aber alle so: „Glaub mir man, das ist ein krasser Beat.“ Ich hab auch ganz früher Jay-Z nicht verstanden, was für Beats der manchmal gepickt hat. Das musste ich erst mal verstehen. Und bei „Schreiben, Schreiben“ hab ich den Beat, wie gesagt, erst nicht gefühlt, selbst nicht wirklich als er mir dann nochmal ganz laut vorgespielt wurde. Aber dann hat Paul mir gesagt: „Digger, wir können, wenn du willst, auch alles mit echten Instrumenten aufnehmen.“ Und das Ergebnis war dann echt ein Unterschied wie Tag und Nacht! Da hab ich echt gelernt, was so möglich ist. Wir bauen auch gerade eine Band zusammen und werden auch bald mit Band auf Tour gehen.


Die Tour im Mai wird auch schon mit Band sein?

Ich kann noch nicht sagen ab welchem Gig die Band zum ersten Mal dabei sein wird, aber in zwei Tagen beginnen die Proben. Wir haben uns also gerade erst zusammen getan, wollen aber möglichst schnell auf der Bühne stehen.


Du bist jetzt anscheinend also echt auf den Geschmack gekommen.

Auf jeden Fall! Ich brauche am liebsten zwei Drummer, einen Gitarristen, einen Bassisten, einen Pianisten und zwei Sängerinnen oder einen Sänger und dann… [klatscht in die Hände] ab dafür! JokA noch im Petto und dann kann uns keiner mehr aufhalten!


Macht es dir also auffallend mehr Spaß mit einer Band zu spielen, anstatt über Beats zu rappen, die komplett am PC entstanden sind?

Nein, ich stehe manchmal voll auf Minimalismus und ich brauche auch manchmal nur so eine ekelhafte 808-Kick und eine Drecks-Snare. Es gibt auch Beats, die nur mit Fruity Loops gemacht wurden, aber mich voll vom Hocker reißen. Da gibt es also nicht die einzige Theorie für.


Super Überleitung, denn der nächste Track ist „Triptheorie / Meine Rhymes und Ich“ mit Marsimoto [lacht]. Wie ist die Idee mit der „Triptheorie“ zu Stande gekommen?

Ich habe geguckt: Was machste? Rappen, Stimme, Technik, Flows, Skills, du hast kein Image, du wurdest nicht angeschossen und rappst nicht über Nutten. Sonst würd ich wahrscheinlich rappen: „Deine Narben, deine Nutten und so weiter…“ Ich habe also geguckt, was ich mache und warum ich funktioniere und habe gedacht: Gib das den Leuten doch mal weiter. Hier Leute: Trip-Theorie, fertig, ab!


Im aktuellen Interview mit der Juice sagst du auch: „Ich habe ja hautnah mitbekommen, dass Rap, der Wert auf Skills legt, nicht das große Geld bringt. Aber ich wusste, dass die Leute das irgendwann wieder hören wollen.“ Ich muss allerdings sagen: Ich find eher du bist da die Ausnahme, denn es ist jetzt nicht so, als würde im Allgemeinen wieder auffallend besonders viel Wert auf Skills gelegt werden. Findest du nicht auch?

Ich befürchte sogar eher, wenn du die Wahrheit wissen willst, dass das Einfache immer noch besser funktioniert. Das Leichtverdauliche, der Haus-Maus-Reim kommt bei Klaus eben auch besser an, der keine Ahnung von Rap hat. Aber ich mache einfach keine Musik für jedermann. Es wäre besser vermarktbar, es wäre besser zu verkaufen, aber ich mache keine Musik, damit sie jeder hören kann. Bei der Musik, die ich mache, bin ich ohnehin schon erstaunt darüber, wie viele das anscheinend hören können. Aber ich habe mich nie verändert, um mehr Hörer zu bekommen. Glaub mir, es wäre mit meiner Stimme wirklich ein Kinderspiel gewesen, ein Gangsterrap-Album zu machen. Ich schreib dir das in drei Tagen, ich schwöre es dir. Aber das werde ich nicht tun, da könnte ich nicht dahinter stehen. Ich müsste mich verstellen, müsste in eine Rolle schlüpfen. Dieses Technik-Ding, du hast schon Recht, das bin ich. Und ich erwarte irgendwo von meinen Hörern, dass sie das auch so wollen. Denn wenn du zum Beispiel gehasst hast, wie Savas rappt oder wie Samy rappt, dann wirst du meine Sachen auch nicht feiern. Aber ich will den anderen auf jeden Fall keinen Respekt wegnehmen. Ich weiß, dass du auch mit einsilbigen Reimen viele Leute erreichen kannst. Es muss nicht immer der Doublerhyme sein.


Also kannst du Cro und Haftbefehl zum Beispiel auch feiern? Die zieren ja mit dir das aktuelle Juice-Cover als Deutschrap-Durchstarter 2012.

Also von Cro kenn ich nur „Easy“, weil das auch die ganze Zeit im Radio läuft, wenn ich in meinem Auto unterwegs bin. Deswegen hab ich den Song also schon oft gehört und ich kann da sehr gut zu nicken. Ich kenn aber nicht genug von ihm. Meine Kumpel sagen mir aber, der hat fünf gute und fünf schlechte Songs. Das darfst du halt nicht haben. Von RAF [3.0], der ja auch auf dem Cover ist, habe ich gerade das Album gehört und ich sage das jetzt nicht, weil ich mit ihm befreundet bin, aber das ist ein Hit-nach-Hit-Album. Er könnte jeden Song verfilmen! Und das neue Haftbefehl-Album - ich fand das erste von ihm zwar krasser, aber das zweite ist auch immer noch cool. Es ist halt Haft und ich feiere Haft. Ich kann mir das auf jeden Fall auch gut geben.

MoTrip

Weiter mit den Songs deines Albums. Nach „Triptheorie / Meine Rhymes und Ich“ kommt dann „Die Frage ist Wann“. Die Hook von deinem Free-Track „Was mein Auto angeht“ besteht ja aus Teilen von diesem Song und von „Albtraum“.

Genau, ursprünglich wollte ich bei „Was mein Auto angeht“ in der Hook einen Teil aus „Die Frage ist Wann“ und „Albtraum“ scratchen lassen. Das Problem war nur, dass ich nur „Albtraum“ aufgenommen hatte. [lacht] Ich dachte anscheinend, ich hätte auch „Die Frage ist Wann“ schon aufgenommen. Dann dachte ich mir einfach: Komm, dann sagst du beides neu auf. Aber ursprünglich war es echt so gedacht, dass man „Die Frage ist Wann“ schon längst kennt, „Albtraum“ schon lange draußen ist und „Was mein Auto angeht“ dann erst kommt. Aber „Was mein Auto angeht“ hat es gar nicht mehr aufs Album geschafft, deswegen dachte ich: Komm, den haust du den jetzt einfach so raus.


Ich finde auch, dass er gar nicht auf das Album gepasst hätte.

Ja, das hätte sich nicht richtig angefühlt. Immer aus dem Bauch heraus! Und der Track hat sich falsch angefühlt. „Die Frage ist Wann“ ist zwar kein Song, der mich jetzt von der Technik komplett weg hält, aber da habe ich einfach versucht, nur über das zu erzählen, wie das in Aachen so anfing. Der Song wurde auch von ILLthinker aus Aachen produziert, ist also ein richtiger Aachen-Song.


Den Song hast du dann sicher auch zum Deal bereits mitgebracht. Welche Songs sind eigentlich die anderen, die du schon vor Unterschreiben des Major-Deals bei Universal hattest?

Auswendig weiß ich das gar nicht. Das sind auch oft gar keine ganzen Songs, bei mir ist das so geisteskrank: Dann ist das ein Part, den ich schon ewig mit mir herum schleppe, der aber nie ein Song geworden ist und dann schreibe ich plötzlich in zehn Minuten den zweiten Part und die Hook. Oder ich hab die ganze Zeit zwei Verse und dann fehlen nur die letzten vier Bars. Ich schreibe manchmal so irre! Ich schreibe erst die letzte Zeile, dann die vierzehnte, dann die achte, dann die erste. Ich fühle, wenn ich eine Line habe, ob die in der ersten Hälfte des Songs oder später vorkommen sollte. Und dann platziere ich die da auch schon da und baue dann darum. Das macht sehr viel Spaß.


Ist es auch mal so gewesen, dass du einen schon komplett fertigen Song zum Deal mitgebracht hast, der Beat dann aber im Nachhinein noch ein bisschen verfeinert wurde?

Ja, zum Beispiel bei „Kunst“ war das so. Da ist der Beat genau geblieben wie er ist, von Paul und Marek wurde er dann nur noch mal gemixt und gemastert. Aber den Song hatte ich schon so, das hatte ich mit RAF schon länger vor. Deswegen kam er dann auch ins Studio und hat die Hook dann noch eingerappt, obwohl er jetzt das 3.0-Projekt macht. Das ist nämlich wirklich eine voll gerappte Hook und das ist auch eigentlich der einzige Grund, warum er nicht hinten als Feature mit draufsteht. Wir wollten ihm komplett das 3.0-Ding lassen.


„Die Frage ist Wann“ wird ja dann gefolgt von „Alles, Was Ich Wollte“: Der Track klingt ein bisschen wie ein Drake-Track, finde ich.

Ja, das habe ich in letzter Zeit oft gehört. Das kann gut sein, ich mache da auch kein Geheimnis raus.


Feierst du also, was Drake macht?

Ja, sehr, er ist ein cooler Typ. Ich mag sehr, wie er zwischendurch einfach singt. Im vorletzten Jahr kam mit Nicki Minaj und Drake für mich eine wunderschöne neue Farbe in das echt tote Rapgame. Und das nach „hang it up / flatscreen“ dann auch von mir immer mehr One-Word-Punches gefallen sind, ist kein Wunder und auch da mache ich kein Geheimnis raus. Nur dass es dann alle in Deutschland plötzlich machen und nicht zugeben, dass ich das wenigstens hier her gebracht habe, find ich scheiße. Aber naja.


Mit diesen Hashtag-Rhymes muss man aber sehr vorsichtig sein. Da kann man sehr schnell richtige Kack-Lines fabrizieren.

Stimmt, aber wenn ich sage: „Du wirst zur Ratte, wenn’s um Kröten geht / Meister Splinter“, dann find ich das sehr cool. Aber es gibt da draußen auf jeden Fall ein paar Leute, die das nicht beherrschen und trotzdem machen.


„Alles, Was Ich Wollte“ ist für mich auf jeden Fall mit einer der überraschendsten Nummern auf dem Album. Es folgen „Tagebuch“ und „Kanacke mit Grips, über den du ja im Vorhinein schon viel geredet hast. Bereust du es eigentlich inzwischen mit diesem „Kanacke Mit Grips“-Ding angefangen zu haben? Denn du wirst ja wirklich sehr oft darauf angesprochen.

Ich bereue es nicht, aber ich habe echt sehr gemerkt, dass ich oft darauf reduziert werde, das stimmt. Sowas brauchen die aber auch, das muss man denen lassen.


Der nächste Track ist „Gorilla“. Da war ich auch sehr überrascht, ein sehr durchgeknallter Track, der glaube ich live sehr gut funktionieren wird, aber auch im Club sehr gut abgehen könnte.

Wobei es auf jeden Fall ein Anti-Clubbanger ist, ich bin ja nicht so der Clubgänger. „Was mein Auto angeht“ lief komischerweise auch sehr oft im Club. Wobei, was heißt komischerweise, ich will den Beat ja gar nicht schlecht reden, aber wir haben halt einfach nur gemacht, ohne nachzudenken.


Warst du bei dem Beat zu „Gorilla“ nicht am Anfang etwas skeptisch?

Also den Beat, den hatte Paul NZA schon, als ich zum ersten Mal ins Studio kam. Den hat er nicht für mich gebaut, aber ich habe ihn sofort gewollt! Er hat gesagt: „Digger, den haben schon so viele gehört und nicht verstanden.“ Der wurde ursprünglich mal für Busta Rhymes gebaut! Die haben ja sehr krasse Ami-Connections. Der wurde dann aber nicht gepickt und lag dann im Studio rum. Als ich reinkam, war es glaube ich der dritte Beat, den ich gehört habe. Danach dachte ich nur noch: „Ihr müsst mein Album machen! Was ist das denn für ein Beat?!“ Aber ich muss zugeben, es hat sich dann als ziemlich schwer zu gestaltender Song erwiesen. Ich habe lange überlegt: Was soll ich überhaupt darauf erzählen? Ein Zoo-Song wegen „Gorilla“ oder was? Dieser Gorilla-Shout war von Anfang an drin und ich wollte ihn auch unbedingt drin behalten. Ich habe alles wieder Mal drum herum aufgebaut und letztendlich geht es auf dem Song nun darum, kein Außenseiter zu sein. Mach einfach dein Ding, setz dich durch, im Affenzirkus musst du der Gorilla sein, Hauptsache auf die Kacke hauen.


MoTrip Und Hauptsache da ist dann dein Bruder dabei. Wenn man mal an eure letzte Kollabo „Ein Bruder Bleibt“ denkt, ist das hier völliges Kontrastprogramm.

[lacht] Ja, ist so! Wir sind immer wieder für Überraschungen gut.


Nach „Gorilla“ kommt dann der einzige Song, den ich noch nicht hören durfte: „Kunst“ mit RAF Camora / RAF 3.0, den du bereits vorher angesprochen hast. Wurde er auch auch von Raf produziert?

Nein, von Def Lev, der ja auch „Albtraum“ produziert hat. Von RAF ist sowieso kein Beat drauf, er hat nur im Nachhinein bei den Breaks und dem Mixing mitgeredet. Er war leider mit seinem eigenen Album sehr beschäftigt.


„Albtraum“ ist der nächste Song. Es war denke ich noch sehr wichtig für dich, dass der trotz seiner Veröffentlichung vor einem Jahr noch drauf kommt.

Ja, sehr wichtig. Der Song hat mir sehr viel ermöglicht und deswegen musste der aufs Album. Ich habe ihn auch nicht neu aufgenommen.


Hast du auch Mal drüber nachgedacht, „Albtraum“ nur als Bonus-Track auf das Album zu packen?

Ja, ich habe da oft drüber nachgedacht. Ich wollte ihn auch mal als Überraschung auf die Null packen, also dass man erst mal zurückspulen müsste, um den zu entdecken. Aber das war mir dann alles zu fake. Das Album erzählt meine Geschichte, der Song gehört dazu und irgendwie musste er nach „Kunst“ und vor „Wir“ kommen. Da habe ich ihn gehört. Der Song hat mir einfach so viel ermöglicht, ich wollte ihm den Respekt wirklich zollen.


Wenn „Albtraum“ nicht auf dem Album wäre, dann könnte man auch weniger deine Entwicklung nachvollziehen. Ich finde nämlich, das Album zeichnet deine Entwicklung vom Leben, das einem Albtraum gleicht, hin zu einem Leben, in dem du die meiste Zeit das machen kannst, was du wirklich liebst.

Ganz genau. Ich sag ja auch im Intro „Mein ganzes Leben war ein Albtraum, aber ich machte meine Augen auf“. Ich habe mich auch gefragt: Kannst du überhaupt auf diesem Album dann noch über einen Albtraum rappen, wenn du die ganze Zeit rappst, dass jetzt alles cool wird und du jetzt dafür kämpfst?! Aber das ist halt auch ein Teil vom Ganzen und man kann ja seine Augen aufmachen und erwachen.


Nach „Albtraum“ kommt dann „Wir“.

„Wir“ ist mit „Feder im Wind“ der krasseste Ausflug in Richtung Singen für mich gewesen. Die Hook aufzunehmen war zumindest für mich eine kleine Überwindung, aber ich feiere das. Ich habe von Anfang an darauf bestanden und dann meine Kritiker gedämpft.


Track Nummer 14: „Kettenreaktion“ mit JokA und Silla. Wäre der ursprünglich auf dem geplanten „Schnelles Geld“-Tape gelandet?

Ja, aber der Track ist eine Neuaufnahme. Nur die Idee gab es vorher schon. Der wäre auf dem „Schnelles Geld“-Tape auch komplett aus der Reihe getanzt. Der Track war von Anfang an mein Lieblingssong und als wir dann beschlossen haben, dass wir das mit dem „Schnelles Geld“-Tape doch nicht machen werden, habe ich mir die Rechte für den Song bei den Jungs geholt. Dann haben wir uns im Studio getroffen, alle noch mal an unsere Lyrics gesetzt und noch mal alles gegeben.


Wie sieht es mit den Bonus-Tracks mit Silla und JokA aus? Stammen die auch ursprünglich vom „Schnelles Geld“-Tape?

Ja, die wären auch „Schnelles Geld“-Material gewesen. Auf „Rap-Führerschein“ hatte JokA zum Beispiel einen halben Part, den er nie fertig gemacht hat und deswegen ist das so geblieben.


Wie habt ihr denn vor, eure restlichen zahlreichen gemeinsamen Songs noch irgendwie an die Leute zu bringen?

Ich glaube, ehrlich gesagt, gar nicht. Wir sind uns mittlerweile einig, dass uns das mittlerweile nicht mehr vertritt. Es tut uns leid, wenn irgendjemand deswegen enttäuscht ist, aber wir haben uns dadurch gefunden und sind alle stolz auf uns.


Auch „Kettenreaktion“ trägt für mich wieder ein bisschen zum Überraschungsfaktor bei. Ich hätte im Hinblick auf eure bisherigen Kollaborationen und den Tracktitel etwas in die Richtung „die anderen Rapper in einer Kettenreaktion abmurksen“ erwartet.

Aber nein, es ist genau das Gegenteil. „Wir entfachen eine Kettenreaktion“. Silla - die schönste Stimme der Welt.


„Wie die Zeit Verrennt“ ist dann der nächste Track. Die Produktion ist ja hier mit der immer schneller tickenden Uhr sehr clever. Hast du bei den Beats eigentlich auch deine eigenen Idee mitgebracht?

Auf jeden Fall. Alles, was ich zu sagen hatte und dachte, ist auf jeden Fall immer miteingeflossen. Und wenn es cool war, dann hat es auch überlebt. Auf jeden Fall konnte ich zu allem immer etwas sagen, aber die Jungs verstehen ihr Handwerk so gut, dass sie mir meistens Sachen vorgespielt haben, die einfach schon ultra-, ultra-, ultra-perfekt waren. Da konntest du nichts mehr sagen. Nach der ersten Hook zum zweiten Vers steigt der Beat bei „Wie die Zeit Verrennt“ dann richtig ein mit Kick und Snare. Das war am Anfang gar nicht so, da habe ich auf jeden Fall auch mitgeredet und gesagt, dass ich es sehr cool finden würde, wenn der Beat dann irgendwann noch mal richtig ausbricht. Die Zeit verrennt halt auch und sie verrinnt nicht, sie rennt förmlich vor mir weg. Im Hintergrund hört man die ganze Zeit auch Silvesterraketen, im Prinzip vergehen die ganze Zeit die Jahre.


MoTrip Danach kommt der Titeltrack „Embryo“, über den du nichts sagen möchtest. Die Story soll sich wohl jeder für sich selbst anhören. Im Hinblick auf das eigentliche Albumkonzept aber auf jeden Fall wieder eine weitere Überraschung. Und zum Schluss dann „Intro / Ich Fang am Ende an“. Der Beat…

[lacht] Ja, der ist nicht mehr zu toppen, der Beat. Da haben sich Paul und Marek echt selbst übertroffen. Ich weiß auch nicht, was ich von dem Ding halten soll. Ich mein es ehrlich, ich habe noch nie so einen Beat gehört! Ganz ehrlich, kein anderer Beat der Welt wäre mir da lieber gewesen. Mir fällt kein anderer Beat ein, den ich für das Intro/Outro am Ende lieber gehabt hätte.


Ja, ein richtig majestätischer Beat könnte man sagen. Passt dann auch zu den Lyrics, in denen du dich selbst krönst. Aber natürlich auch unglaublich schwer mit dem Beat hier als Rapper mitzuhalten. Wie lange hat es gebraucht, den Song aufzunehmen? Ich meine, bis man sich da mal fühlt, als hätte man genug Power, um mit dem Beat mitzuhalten.

Ja, das war ein anstrengender Prozess. Den Song zu schreiben war schon nicht leicht, weil ich alle Songs mit einbeziehen musste. Ich musste gucken, was jetzt eigentlich passiert, damit ich bei der Wahrheit bleibe. Den Song habe ich tatsächlich über einen längeren Zeitraum hinweg geschrieben und das hört man, finde ich auch. Bei dem Song ist echt Blut in meiner Stimme und ich habe echt mit dem Beat gekämpft. Das war ein schöner Kampf, ein fairer Kampf. Er hat mich gut behandelt und danach sind wir essen gegangen. [lacht]


Wie kann das mit den Beats für nächste Projekte noch besser werden?

Ich freue mich jetzt schon darauf, mit den selben Produzenten das nächste Album anzugehen und gerne demnächst dann auch mit RAF-Beats und nicht nur mit RAF-Unterstützung.


Paul und Marek entwickeln sich ja auch immer sehr weiter. Wenn man mal an die Beats aus den Aggro-Zeiten denkt und jetzt diese Beats hier hört.

Ja, aber Paul sagt das auch zu mir. Wir hatten natürlich die Diskussion, ob ich im Endeffekt so ein Sido-Album vom Sound maßgeschneidert kriege, weil es im Prinzip das ist, was ich dachte, dass sie können. Aber die Jungs können alles! Die haben gesagt: „Digger, das ist auch wieder ein paar Jahre her! Auf dem Stand von jetzt waren wir damals noch nicht.“ Und nach oben hin ist definitiv noch Luft, wir hatten einen Monat oder sechs Wochen. Wenn man mich mit Marek, NZA und Cecil, den ich hier auch mal erwähnen muss, drei, vier bis sechs Monate ins Studio lässt, dann kommt da noch was ganz anderes bei heraus. Dann habe ich mehr Zeit für den Aufnahmeprozess an sich. Zwar hatte ich die Lyrics vorbereitet, aber ich musste ja alles in zwei Wochen aufnehmen. Ich arbeite jetzt auch wieder ein halbes Jahr vor, gehe mit denen ein halbes Jahr ins Studio und komme dann in einem Jahr mit einem Album von den beiden wieder. Wirklich. Und auf dem Album sind ja jetzt auch Produktionen von meinen Jungs, aber die sind einfach noch mal durch NZAs und Mareks Maschinen gegangen. Damit haben sie uns echt geholfen.


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