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El-P im Interview (Audio)
El-P
Der aus Brooklyn, New York kommende MC und Produzent El-P hat mit "Cancer 4 Cure" im Mai 2012 sein viertes Solo-Album veröffentlicht. Im selben Monat erschien auch "R.A.P. Music", ein Kollabo-Album mit Südstaaten-Rapper Killer Mike. Grund genug für ein Interview.

Links:
www.facebook.com/THEREALELP

Reviews:
"Cancer 4 Cure" Review
"R.A.P. Music" Review
Videos:
"The Full Retard"
"Stay Down"
"Big Beast" (Killer Mike feat. El-P)
"Untitled" (Killer Mike)
"Reagan" (Killer Mike)

Interview - Audio Stream

Interview

Lass uns als erstes darüber reden, wie der Titel deines neuen Albums genau zu verstehen ist. Das Album heißt „Cancer 4 Cure“. Alternative Titel könnten sein: „Zerstörerischer Erlöser“ oder „Unruhestifter, der Frieden bringt“. Würdest du da zustimmen?

Ja, das ist eine coole Weise den Titel anders auszulegen. Klingt gut.


Was genau macht dich zum „Cancer 4 Cure“?

Ich weiß gar nicht, ob nur ich es bin. In dem Titel stecken ganz unterschiedliche Bedeutungen. Eine Idee ist, dass wir selbst das Hindernis für unseren Frieden sind. Wir sind unser eigenes Krebsgeschwür. Alle Probleme dieser Welt haben ihren Ursprung in uns selbst. Jeder Krieg, jedes gesellschaftliche Problem, entwickelt sich aus unserer Psyche. Diese inneren Konflikte weiten wir dann auf unsere Umgebung aus. Eine andere Idee hinter dem Titel ist, dass die Wahrheit oft als schädlich angesehen wird. Leute wie du und ich, normale Leute, die einfach ihr verdammtes Leben leben wollen, werden von [wohlhabenderen, mächtigeren] Leuten gerne als Problem angesehen, das beseitigt werden muss. Das war ein Schlachtruf für mich. Das war ein Grund zu sagen: Okay, dann bin ich halt das Krebsgeschwür für eure perfekte Welt. Aber deine Idee zum Titel finde ich auch gut.


Eine mögliche Erklärung für den Titel lieferst du ja auch in dem letzten Song auf dem Album.

Ja, das stimmt. Eine Erklärung kommt aber auch schon etwas früher, auf dem Song „True Story“. Weißt du, Titel wie „Sleep When You’re Dead“ [Anm. d. Rdk: El-Ps letztes Album] oder „Cancer 4 Cure“ fliegen mir erst einfach so zu. Auf meinen Alben fülle ich die Titel dann mit mehr und mehr Bedeutungen. Titel sind am besten, wenn mehrere Ideen hinter ihnen stecken. Das erlaubt dir verschiedene Aspekte von einem Konzept anzugehen. Für „Cancer 4 Cure“ gibt es also viele verschiedene Bedeutungen. Und ich habe versucht viele verschiedene Bedeutungen anzureißen. Es ist aber auch viel Raum für Eigeninterpretation. Deine Interpretation fühlt sich ja auch nicht falsch an. Es wirkt, als wäre dir die Idee gekommen, weil du dich wirklich mit der Musik befasst hast. Ich will die Bedeutung für den Titel also auch für jeden offen lassen.


In einem Interview hast du mal gesagt: „Wenn du gezwungen bist, dich mit dem Tod auseinanderzusetzten, dann realisierst du, wie unbedingt du am Leben bleiben möchtest. Das zeige ich auf dem Album." Wenn du das so sagst, könnte man vermuten, dass das Album voller Songs ist, die ausdrücken, wie sehr du das Leben auf der Erde schätzt. Stattdessen aber beschreibst du die Hölle auf Erden…

Ich bin nicht hier, um eine Dauerwerbesendung für die positiven Seiten des Lebens zu senden. Das ist nicht mein Ding. Man kann zwar auch hoffen und möglichst positiv denken. Aber wenn du strugglest, dann zeigt das doch am meisten, wie sehr du am Leben bleiben willst. Aufzugeben ist die negativste Einstellung, die zu zum Leben haben kannst. Was du auf dem Album hörst, das ist mein Struggle. Das klingt zwar nicht positiv, aber es ist positiv. Unter großem Protest zu kämpfen zeigt eine positive Einstellung zum Leben, auch wenn es nicht so wirkt. Das ist mein künstlerischer Standpunkt. Ich fühl mich nicht bewogen einen Song darüber zu machen, wie großartig alles ist. Denn offen gesagt ist das nichts, worüber man reden bräuchte. Ist ja schön und gut, wenn alles okay ist. Für mich ist die Musik dazu da, um meine inneren Konflikte zu verarbeiten. Dafür ist Kunst da, zumindest für mich. I don’t think that you need to say: „Hey everybody, keep your fucking head up. Let’s walk with pride and you’re going to be okay”.


Deswegen lässt du im Musikvideo zu „The Full Retard“ wohl auch das engelsgleiche Mädchen erschießen…

Ganz genau. Ich sehe das so: Auch wenn es grade super bei dir läuft, irgendwann wirst auch du mal große Schmerzen ertragen. Da führt kein Weg dran vorbei. Niemand schafft es sein ganzes Leben ohne Probleme auszukommen. Shit, nicht mal Buddah hat das geschafft. Für mich wäre es also unaufrichtig solch [glückliche] Musik zu machen. Für mich ist es positiv etwas Ehrliches über das Negative zu sagen. Meine Musik ist keine Anleitung zum glücklich sein. Sie ist aber dafür da, um Gedankenprozesse zu erforschen, die dazu führen können, glücklicher zu werden. Auf dem Album erlebst du also jemanden, der [durch seinen Struggle zeigt, dass er] unbedingt am Leben bleiben möchte.


Das Video zu „The Full Retard“ ist ja das bis jetzt einzige Video zu „Cancer 4 Cure“.

Tatsächlich kommt in ein paar Tagen ein neues Video zu „Stay Down“ heraus [Anm. d. Rdk. – Inzwischen wurde das neue Video veröffentlicht. Der Link befindet sich in der obigen Infoxbox].


“Stay Down“ hast du ja auch schon bei David Latterman‘s Late Show performt. Die Fans nennen dich einen „Pionier der Underground-Szene“. Wie ist es dann mal für einen Abend Teil der Massenmedien zu sein? Kamst du mit den Leuten vor Ort klar? Gab es ein paar ungemütliche Begegnungen?

Nein, weißt du, ich habe nie gesagt, dass ich nicht erfolgreich sein möchte. Ich möchte meine Musik so weit bringen, wie es möglich ist. Ich sehe den Auftritt bei Letterman als Triumph. Ich darf meinen abgefuckten, düsteren Scheiß bei Letterman bringen? Ist doch super. Und ich habe es soweit geschafft, ohne mich zu verstellen. I got there by just being me. Ich habe es mir verdient. Wenn mich jemand deswegen kritisieren möchte, dann nur zu. Ich würde denjenigen umgehend in seine Schranken weisen.


El-P Auf “Stay Down“ hast du Zeilen wie „telling you these fuckers are shameless / Obama to Reagan, look how they bent to their training”. Es ist großartig und verrückt so etwas bei Letterman zu hören.

Keine Frage. Und das Verrückte ist, dass nur ganz bestimmte Leute solche Lines bemerken und aufgreifen. That’s how ridiculous the world is. They fucked up letting me on Letterman. Aber wenn es mein Zeug in die Mainstream-Medien schafft, dann werde ich da sicher nicht gegensteuern.


Lass uns als nächstes ein wenig über deine Zusammenarbeit mit Killer Mike reden. Wie kann man sich das vorstellen, wenn sich ein Typ aus Brookyln und ein Pfundskerl aus Atlanta zum ersten Mal treffen?

Wir wurden sofort Freunde. Von der ersten Sekunde an. Wir sind gleich alt, haben sehr ähnliche Sichtweisen, sind mit derselben Musik groß geworden. Wir sind uns echt ziemlich ähnlich. Als wir uns das erste Mal gesehen haben, hat sich das angefühlt, als würden wir uns schon Jahre kennen oder als hätten wir jemanden wie den anderen für lange Zeit gesucht. Wir haben großartige, bereichernde Gespräche miteinander. Die Zusammenarbeit mit Killer Mike kam also sehr natürlich zustande. Ursprünglich wollte ich ja gar nicht sein ganzes Album produzieren. Aber es hat dann einfach so gut gepasst, dass wir uns entschieden haben die ganze Platte zusammen zu machen.


Hast du dir bei einigen Beats, die du für „R.A.P Music“ produziert hast, auch mal gedacht: „Mist, ich wünschte den Beat hätte ich für mein eigenes Album gehabt“?

Oh ja [lacht]! „Untitled“ und „Big Beast“ habe ich zum Beispiel ursprünglich für mich selbst gemacht. Aber ich habe einfach versucht so selbstlos wie möglich zu sein. Ich wusste, dass das Album was Besonderes wird. Deswegen war ich nicht zögerlich und habe alles abgegeben. Es wäre ja auch nicht das Album geworden, das es geworden ist, wenn ich den heißesten Scheiß für mich aufbewahrt hätte. Ich wollte, dass es so gut wie möglich wird. Man darf ja auch keinen Schiss haben, dass man nicht mehr an seine vorherigen Werke herankommt, wenn man was Neues produziert. Deswegen sollte man seinen Kram nicht zurückhalten. So I was just like: Fuck it, imma give this dude everything I got.


In einem Interview, was Killer Mike HiphopDX gegeben hat, sagte er, dass ihr beide kaum Musik von euch kanntet, bevor ihr euch kennengelernt habt. Killer Mike kannte nur „Funcrusher Plus“, du nur „Monster [Anm. d. Rdk. El-P hat gemeinsam mit Big Juss unter dem Namen Company Flow seinen ersten Langspieler veröffentlicht. Der Titel: „Funcrusher Plus; „Monster“ ist Killer Mikes Debütalbum].

Eigentlich war mir die „Pledge“-Serie mehr bekannt. Aber ja, wir kannten nicht so viel voneinander. Wir kannten aber genug, um uns treffen zu wollen.


Es hätte wahrscheinlich auch eure Zusammenarbeit verkompliziert, wenn ihr viel mehr voneinander gekannt hättet.

Ja, das denke ich auch. Wir sind ohne spezielle Erwartungen an unsere Zusammenarbeit herangegangen. Es war wichtig, dass wir nicht zu voreingenommen von dem anderen waren. Nur hatten viele Leute vorgefasste Vorstellungen von uns. Als wir unser gemeinsames Album angekündigt hatten, haben deshalb viele gesagt: Das ist verrückt! Jetzt wird das keiner mehr sagen.


Ich hatte das Gefühl, dass Killer Mike vom Bomb-Squad-Vibe deiner Beats dazu animiert war, das bisher politischste und intellektuellste Album seiner Karriere zu schaffen.

Das stimmt. Ich war das, was er gesucht hat. Er hat nach einer Inspiration für dieses Album gesucht. Diese hat er in mir gefunden und es hat alles wunderbar geklappt.


Ich vermute mal, dass du durch Killer Mike auch Leute wie z.B. T.I. kennengelernt hast?

T.I. habe ich nicht getroffen. Aber dafür habe ich Big Boi kennengelernt. There has been some opening up of some worlds. Eine tolle Sache an unserem gemeinsamen Album ist auch, wie es Leute verschiedener Geschmäcker zusammengebracht hat. Es gab Leute, die nicht verstehen konnten, wie ich ein Album mit Killer Mike aufnehmen konnte. Gleiches gilt für die Fans von Killer Mike. Aber jetzt ist es, als würden alle zusammenkommen und sich in der Mitte treffen. Ich mag Projekte, die Barrieren aufbrechen und die Leute offener für Neues machen.


Killer Mike und du sind bekannt dafür, die Vorgänge in der Politik kritisch zu betrachten. Ihr macht es jedoch auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Du machst es, indem du Dystopien in deinen Texten kreierst.

Oh, ich kreiere keine Dystopien, ich sehe Dystopien. Sie wurden kreiert. Sie existieren. Ich bin mitten drin in diesen Dystopien. Ich denke mir sie nicht aus, das ist meine Sichtweise.


Die Dystopien sind also keine Übertreibungen im Dienste der Kunst?

Nein, das glaube ich nicht. Wir können alle dieselbe Literatur lesen, dieselben Fakten betrachten, dieselben Nachrichten schauen, aber es alle auf unterschiedliche Weise interpretieren. [Und ich interpretiere es eben so.] – Aber um fair mit dir zu sein: Ich übertreibe natürlich. Ich übertreibe, weil ich den Fokus setze und [auf meinen Alben viel] darüber rede. Ich renne ja nicht den ganzen Tag gestresst [und paranoid] herum. Das mache ich vielleicht zu 60 Prozent meiner Zeit [grinst]. Auf einem Album übertreibt ja jeder ein bisschen, allein weil man nur über bestimmte Sachen schreibt. Stell dir vor, jemand würde ein Buch schreiben und das Leben genau beschreiben wie es in echt es. Das Buch wäre verdammt lang und verdammt langweilig.

El-P

Welche dystopischen Filme oder Bücher haben dich inspiriert?

Als ich jung war, habe ich viele Filme von Terry Gilliam geguckt, Filme wie „Brasil“. Außerdem haben mich Filme wie „Flucht ins 23. Jahrhundert“ oder „THX 1138“ beeinflusst. Ich habe Romane wie „1984“ oder viel von [Kurt] Vonnegut gelesen. Kunst wie diese hat mich immer angezogen. Ideen wie diese hatten einen hohen Wahrheitsgehalt für mich. Sie haben mein Bewusstsein erweitert, mir geholfen Dinge auf eine bestimmte Weise zu sehen. Dinge, von denen ich glaube, dass sie wahr sind. Autoren wie Phillip K. Dick waren eine große Inspiration für mich und meine Kunst. Ich bin vom gleichen Schlag wie solche Künstler. There is just a certain type of artist, of writer, and I’m definitely their student. They helped shape the way I did my music. No question about it.


Trittst du heute eigentlich mit der Eichhörnchen-Puppe [aus dem „Full Retard“-Video] auf?

[lacht] Nein, Mr. Killums hat es leider nicht geschafft heute hier zu sein. Er ist gerade bei einem Videodreh.


Wie kam die Idee mit dieser Eichhörnchen-Puppe zustande?

Ich wollte einfach ein wahnsinniges, kokainziehendes, herumballerndes Eichhörnchen.


Warum grade ein Eichhörnchen?

Ich weiß nicht. Erschien mit irgendwie wie eine gute Idee. Erst haben wir überlegt, ob die Puppe ein Hase sein sollte. Aber Eichhörnchen sind ein ziemliches New-York-Ding, these dirty, fucking mischief’s creatures jumping around outside.


[lacht] So ein Bild habt ihr von Eichhörnchen in New York? In Deutschland findet die jeder süß.

Ja, die sind ja einerseits auch ganz süß. Wenn du also ein „süßes Eichhörnchen“ einen Engel erschießen lässt oder Sex mit einer Prostituierten haben lässt, dann weißt du nicht wie du fühlen sollst. One the one hand, he’s very adorable, on the other hand, he’s having sex with a prostitute. Das fand ich sehr witzig.


Auf dem Song „Oh Hail No“ betonst du ja wie sehr du Melodrama und künstliche Emotionen hasst. Es gibt viele Songs, in denen Leute über Liebesdramen reden, eigentlich aber in einer perfekten Beziehung sind.

Genau. Oder sie haben den Song gar nicht selber geschrieben. This heartfelt song about someone that they love, but don’t really love.


Ja, eines der größten Probleme von Pop-Musik. Ich glaube aber, dass jeder einen Lieblings-Schmachtfetzen hat, der ihm eigentlich sehr peinlich sein sollte. Welcher wäre das bei dir?

Erinnerst du dich an diesen beschissenen Film mit Robin Williams und Peter Pan, „Hook“? Oh Mann, diese Scheiße zieh ich mir mal wieder. Und heul auf Anhieb.


[lacht] Du solltest mal einen O-Ton von dem Film in einem deiner Songs samplen.

Werde ich machen, sobald ich dazu komme.


Dann bedank ich mich für das Interview. Ich bin schon gespannt auf die Show, auch wenn Mr. Killums nicht dabei ist. Ganz nebenbei: Stimmt es, dass Toonces the Driving Cat eine Inspiration für die Puppe war? [Anm. d. Rdk. – Toonces the Driving Cat ist Hauptcharakter einer Sketch-Serie der amerikanischen Saturday Night Live Show]

Ja, so sieht’s aus. Die Person, die Mr. Killums entworfen hat, war sogar an Toonces the Cat beteiligt.


Dann hoffe ich, fliegt Mr. Killums im nächsten Video auch eine Klippe herunter.

So in etwa.


Interview und Text von Gordon Wüllner aka Mr. BH
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