Keci [m]
HHJ Admin
    

Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 48.348
|
Cover:

Release-Date:
6. Juni 2006
Label:
Buddy Buiz Music
Wertung: (2,5 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Intro
02. Superstar
03. B.O.W.
04. Who is Who
05. Süsse
06. Morgen Morgen
07. Bring Back The Rucksack
08. Baby - (feat. Anna)
09. So Heiss
10. Hässliche Biatch
11. Kleiner Hater
12. No No No
13. Der Shit
14. Keep It Pimpin'
15. Lass Uns Weitergehen
16. Gefangen
17. Chi Chi Chi Chill
18. Wutprobe
19. Urlaub
20. Quit This
Review:
Nach diversen Samplerbeiträgen, Alben in Selbstherstellung und einer Internet EP veröffentlicht der Bielefelder Rapper Al Bow nun mit dem simplen Titel "Heilige Scheisse" sein erstes Solo-Album. Was man davon erwarten darf, wollen wir nun erklären.
Denn gleich die ersten Titel "Superstar" und "B.O.W." spiegeln Al Bow's Style ganz gut wieder, den er hier auf der "Heiligen Scheisse" zum Großteil fährt: Eine ehrliche Art, seinen Inhalt rüberzubringen auf hauptsächlich bouncig oder flippigen Beats von Buddy Buiz Hausproduzent Lexsta. Zwei Ausnahmen gibt es jedoch, denn auch Erfolgs-Newcomer Screwaholic saß bei zwei Nummern an den Reglern, welche ganz klar zu den Highlights auf dem Longplayer zählen. Sei es der romantische und liebevolle Inhalt auf "Süsse" oder die Struggle-Story über Rap mit Gesangshook auf "Gefangen" - beide Titel können sehr gut überzeugen und zählen mit Abstand zu den gelungensten Tracks auf der heiligen Scheisse. Doch auch weitere Facetten versucht Al Bow auf seinem ersten Album wiederzuspiegeln. Storytelling gibt es auf "Morgen Morgen", typischer Club-Sound mit Frauenhook von Anna auf "Baby" und die Beschreibung der Klischees des Backpack-Raps auf "Bring Back The Rucksack". Doch nicht jeder Track ist hier auch gelungen, oft fehlt leider das altbekannte gewisse Etwas, der letzte Feinschliff, der bestimmte Flavour.
Doch das muss man Al Bow auch nicht unbedingt übel nehmen, denn seine Rap-Karriere ist noch jung und ohne Frage ausbaufähig, denn Potential ist auf jeden Fall da. Das beweisen auch weitere ruhige Titel wie "Lass Uns Weitergehen" oder "Urlaub" sowie auch ruffere oder düstere Battle-Tracks wie "Kleiner Hater" oder "Der Shit". Reinhören sei dem Bielefelder Rapper somit auf jeden Fall gegönnt, und auch auf Zukünfitges darf man auch schon mal gespannt sein.
|
| HHJ @ Facebook | HHJ @ Twitter | HHJ @ MySpace |
|