Keci [m]
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Cover:

Release-Date:
8. September 2006
Label:
Island Def Jam (Universal Music)
Single:
I Call It Love
Wertung: (3,5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. I Call It Love
02. Sweet Vacation
03. Why
04. What You Are
05. Up All Night
06. I'm Coming Home
07. All Around The World
08. Out Of My Head
09. Reason To Believe
10. Stand Down
11. I Love You
12. I Apologize
Review:
Lionel Richie, einer der größten Musikern unserer Zeit, der bereits vor gut 30 Jahren mit den legendären Commodores erfolgreich Musik gemacht hat und bereits auf 8 Solo-Alben plus 2 Best-Of Alben zurückgreifen kann, veröffentlicht heutzutage Album Nummer 9. "Coming Home", wie sich der neue Longplayer tauft, soll den für Lionel Richie altbekannten Old-School-Sound mit den Elementen des heute angesagten R'n'B und Souls kombinieren. Ob dies gelungen ist, wird man sehen...
Doch auf welchem Label lässt sich so ein Experiment besser machen, als auf Def Jam? - Wo es schon die Isley Brothers vor einigen Monaten mit ihrem neuen Album ähnlich vorgemacht haben. Somit sieht auch das Line-Up der mitwirkenden Künstlern bei Lionel Richie ähnlich aus. Neben LA Reid (Def Jam CEO), der hier als Executive Producer fungiert, hatten unter anderem auch Jermaine Dupri, Manuel Seal, Raphael Saadiq, Chuckii Booker, Sean Garrett, Rodney Jerkins, Dallas Austin und Wyclef Jean ihre Finger im Spiel. Ein Aufgebot also, das aus renommierten und klassischen sowie auch durch neuen und innovativen Sound angesagten Producern besteht. Und ganz den Produktionen entsprechend zeigen sich natürlich auch die Titel selbst von einer guten und vielfältigen Seite, die man auf dem 12-Track-starken Album - ganz ohne nervigen Skits oder gekürzten Songs - zu hören bekommt.
Die erste Single "I Call It Love" ist beispielsweise ein durch Streichinstrumente geprägter Slow Jam der Extraklasse mit eingängiger Hook, auch der Titel "Why", welcher über das Verblassen der Liebe in einer Beziehung erzählt, geht in eine ähnliche Richtung, während "Sweet Vacation" beispielsweise auf soulige und funkige Einflüsse zurückgreift, "Stand Down" einen starken Hauch an Reggae verspürt oder das emotionale "Reason To Believe" auf kein bestimmtes Genre begrenzt ist. Auch ruhigere Balladen wie "What You Are" oder "Out Of My Head" wissen auf jeden Fall zu gefallen und bringen die nötige Abwechslung für flippigere Titel wie dem clubbigen "Up All Night" mit Oriental-Einflüssen oder dem durch lateinamerikanische Klängen begleitenden "All Around The World", auf welchem sich Lionel Richie durch das Original von Lisa Stansfield inspirieren hat lassen.
"Coming Home" ist auf jeden Fall wieder ein Beweis dafür, dass auch altsässige Künstler nach all den Jahren in der heutigen Zeit immer noch das gewisse Rezept für musikalische Ohrenschmause parat haben. Lionel Richie weiß auf seinem neuesten Werk vor allem durch eine große Abwechslung zu übrzeugen, die seinen Stil perfekt mit heute angesagten Elementen der Black Music verschmelzen lässt.
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