Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
11. Januar 2008
Label:
Disturbing Tha Peace / Def Jam / Universal
Single:
Fly Like Me - (feat. Amerie)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Intro
02. Hate It Or Love It
03. Check My Swag
04. Fly Like Me - (feat. Amerie)
05. Kick Drum
06. Gimmie Dat - (feat. Ludacris & Bobby Valentino)
07. All Aboard (Ride It) - (feat. Steph Jones)
08. Trickin' Off Skit
09. Spend Some $ - (feat. Trey Songz)
10. 2 Kool 2 Dance
11. Lovely Ladies
12.How We Feel - (feat. Anthony Hamilton)
13. Roll On 'Em - (feat. Rick Ross)
14. Blockstar
Review:
Eine gewisse Geschichte birgt jedes Album mit sich – bei manchen aus der Vergangenheit, bei manchen aus der Zukunft und bei manchen dreht es sich einfach nur um das hier und jetzt. Chingy kann eigentlich aus allen Zeiten seine Geschichte zusammensetzen, denn der aus St. Louis, Missouri stammende 28-jährige kann auf die letzten 5 Jahre mit einem Wechselbad der Gefühle antworten. 2003 gab’s das erfolgreiche Debüt auf Ludacris‘ Distrurbing Tha Peace, 2004 und 2006 dann die minder erfolgreichen Alben, die auf dem eigenen Label erschienen, nachdem man sich mit Ludacris stritt und letztendlich 2007 wieder vertrug; Das Resultat nennt sich „Hate It Or Love It“.
Skippt man die 14 Anspielstationen so durch, bekommt man einen leichten Einblick in die aktuelle Welt von Chingy. Den Hörer erwarten moderne Tunes aus dem Hause DTP, die sich vom typischen Chingy Sound nicht allzu unterscheiden. Das Soundgerüst bilden seichte Synthiegebilde, die Hand in Hand mit den inhaltlich recht schwachen Raps gehen. Das größte Problem der Scheibe ist, dass kein so richtiges Highlight dabei ist und die Stücke meist so gehaltlos sind, dass nichts im Ohr bleibt, nachdem man die Scheibe aus dem Player nimmt. Zwar zeigen der Titeltrack „Hate It Or Love It“ und weitere Songs wie „How We Feel“ mit Anthony Hamilton und das letzte Stück auf dem Album „Blockstar“ gute Ansätze, aber über das gesamte Album hin entwickelt sich kein richtiger Hit zum Dauerbrenner. Reimtechnisch hat sich Chingy zwar weiterentwickelt, aber er nutzt diesen Fortschritt nicht wirklich und so schaut es halt aus, dass es inhaltlich eben das übliche Chingy Gelaber ist (Geld, Swagger, Frauen usw.) und man keine großartigen lyrischen Ausflüge oder sondergleichen mitbekommt.
Relativ durchschnittliches Material bekommt man hier vom Rapper aus St.Lous, wobei es wirklich Ansätze ins Gute gibt und man sich „Hate It Or Love It“ sicherlich zu legen kann, um ein wenig Musik fürs Auto zu haben, obwohl ich denke, dass die Scheibe im Sommer besser zündet als im aktuell recht kalten Frühling.
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