Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.416
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
7. November 2006
Label:
Dynasty Music
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Intro
02. Miss Info & Roscoe Umali Interlude
03. This Is Life
04. Street Shit Intro
05. Street Shit
06. Money Over Bitches - (feat. Young Droop)
07. Chan Interlude
08. All I Know
09. Jin & Illmind Interlude
10. Eye For An Eye
11. P.R. Prophecy & Ryan Banks Interlude
12. Saved
13. Rest In Peace
14. My Hood
15. Bomshot Interlude
16. What What - (feat. Young Joe & SK)
17. Don't Cry
18. Mr. Midas Interlude
19. Money Over Everything
20. Never Take It - (feat. Flex)
21. 7:30 Interlude
22. Trials and Tribulations - (feat. Mike T)
23. Kwik Interlude
24. Bang Bang - (feat. The Concrete)
25. Singapore Kane & Shogunna Interlude
26. Back When
27. Fallin'
28. Go Get It - (feat. Mr.Midas, Tuxx & Flex)
29. Everybody Struggles - (feat. The Concrete)
30. Akrobatik Interlude
31. Devilz Night - (feat. Flex & Young Joe)
32. In It 2 Win It - (feat. Chan & Natural)
33. Outro
Review:
Rookadamus ist ein Rapper mit asiatischen Wurzeln, der in Chicago geboren und aufgewachsen ist. Wie es typischen Rapkarrieren immer anfängt, kam auch Rook als Jugendlicher in Kontakt mit Hip Hop und konnte sich und sein Ego dafür begeistern Songs aufzunehmen. In jüngster Zeit hat es sich dann auf regionale Bekanntheit ausgeweitet und das neueste Werk titelt sich mit einem Shakespeare Zitat - „Hell Is Empty & All The Devilz Are Here“.
Mixtapes sind eigentlich in der heutigen Zeit dafür da, sich zu präsentieren, paar Punchlines zu droppen, auf irgendwelchen aktuellen Beats zu rappen und den Rest der Zeit mit inhaltlosem Müll zu stopfen. Rookadamus macht das ein wenig anders und das ist erstmal das besondere an ihm. Statt sich mit leerem Inhalt zu profilieren, werden persönliche Dinge angesprochen, der Glaube an Gott, die Gedanken an seinen Sohn und über alte Zeiten reflektiert. Weitestgehend auf bekannten Beats, die aber heutzutage immer noch super klingen, denn so manch ein Stoupe Beat („Back When“) ist halt zeitlos und auch Dr. Dre („This Life“) wusste es nach der Jahrtausendwende richtig scheppern zu lassen. Sonst lässt es Rook gern auf Streicher und Piano dominierten Instrumentalen krachen, wobei der Flow überdurchschnittlich ist, aber die Reimtechniken gerade mal solide sind. Um sein Camp auch ein wenig zu präsentieren, hat er einige Gäste aus den eigenen Reihen geladen (Flex, Tuxx, Mike T, die The Concrete bilden & Chan), sowie weitere Features wie Natural, Mr. Midas, Young Droop und Young Joe. Exklusive Produktionen von Herron Traxx, Kinesus Beats, Mass Pod, Cartel & DJ Quote sind nach dem bereits genannten Schema aufgebaut und tragen atmosphärische Elemente in das vorliegende Werk ein, jedoch überzeugt Cartels „Fallin‘“ am meisten und gilt wohl als eines der Highlights des Mixtapes. Über das gepitchte Sample, das glücklicherweise erträglich und nicht nervtötend eingesetzt wird, legen sich weiche Pianomelodien und butterweiche Drums, die Rookadamus bei seiner Ausführung unterstützen.
R.O.O.K. (Real Outlook On Knowledge) weiß sich zu präsentieren und schafft es mit solider Technik, guten und teilweise erstklassigen Beats, sowie persönlichem Inhalt sein Debüt-Mixtape eindrucksvoll zu gestalten. Auf der Homepage (www.rookadamus.com) kann man sich, wenn man noch nicht ganz überzeugt ist, ein paar Snippets anhören, die vielleicht zum Kauf bewegen könnten – beim aktuell schwachen Dollar und den 10$, die aufzubringen sind, gar nicht so schlecht angelegt.
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