Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.408
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
30. September 2008
Label:
Geffen Records / Universal
Single:
Buzzin'
Corona and Lime
Bestellen:
Amazon.de
HHV.de
Wertung: (2.5 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Roamin'
02. Lazy Days
03. Corona and Lime
04. Buzzin'
05. Don't Be Shy
06. Hollywood
07. Polaroid
08. James Brown Is Dead
09. Lost My Mind
10. Mary Jane
11. Lazy Susan
12. Flashlight
Review:
1986 in Malibu wurde Shwayze geboren und wuchs bei seinen Großeltern auf, mit Nebenjobs verdiente er sich sein Taschengeld und interessierte sich schon in jungen Jahren für Musik. Als er bei einem Konzert eines Kollegen kurz auf die Bühne zum Freestylen kam, gefiel es dem Produzenten Cisco Adler der befreundeten Band anscheinend so sehr, dass er Shwayze unter seine Fittiche nahm und gemeinsam mit ihm sein selbstbetiteltes Album „Shwayze“ aufnahm.
2008 war es dann soweit und der Kalifornier Shwayze veröffentlicht mit dem Album sein erstes Werk und begründet somit den Einstieg in die musikalische Welt. Als „California Chill, Stoner Music“ wird der Stil auf dem Album von den beiden Protagonisten bezeichnet und so klingt es auch wirklich. Roots Rock mischt sich hier mit entspanntem Hip Hop, der wirklich viel Wert auf Trägheit und Entspannung legt. Wobei wir hier auch schon beim Problem der Platte legen – man bekommt nichts anderes zu hören. „Shwayze“ ist für den Sommer sicherlich ein gutes Werk, das man bei Grillpartys skipfrei durchhören kann, aber für den Genuss in den eigenen Wänden ist es zu monoton und beschränkt sich thematisch viel zu sehr. Die Beschränkung beruft sich auf Dope, Bier und Frauen, womit wir schon wieder bei leckeren Grillpartys wären, da dürfen diese Zutaten nämlich auch nicht fehlen. Aber die warmen Gitarrentöne und der lockere Rap vom Kalifornier sind insgesamt eine recht solide Basis für ein sehr, wenn auch viel zu streng, homogenes Album.
Mainstream Musik darf man trotz Majordeals nicht erwarten, denn „Shwayze“ klingt schon frei von jeglichen Zwängen, beschränkt sich aber aufgrund von Soundgerüst und der Themenschwerpunkte viel zu stark selber. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen, immerhin ist Shwayze selber ein recht entspannter Geselle, der es vermutlich schaffen könnte neue Thematiken für sich zu erschließen und diese auch passend umzusetzen. Beim Produzenten sehe ich für eine neue Platte allerdings schwarz, denn Cisco Adler hat zwar ein bemerkenswerte Art Beats zu gestalten, aber die ist viel zu eintönig, um eine komplette Scheibe zu produzieren.
Anspieltipps:
Corona and Lime
Buzzin'
Hollywood
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