Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
30. Oktober 2009
Label:
Gold Dust Media / !k7 / Alive
Bestellen:
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HHV.de (CD)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Talib Kweli - Fly That Knot - (feat. DOOM)
02. Jay Dee, Ghostface Killah & DOOM - Sniper Elite
03. Scienz Of Life - Yikes - (feat. DOOM)
04. KMD - Sorcerers - (feat. Scienz Of Life)
05. Vast Aire - Da Superfriendz - (feat. DOOM)
06. Count Bass D - Quite Buttery - (feat. DOOM)
07. DOOM - ? - (feat. Kurious)
08. The Prof. - All Outta Ale - (feat. DOOM)
09. Masta Killa - E.N.Y. House
10. The Prof. - Bell Of Doom - (feat. DOOM)
11. DOOM - My Favorite Ladies
12. Masta Killa, Inspectah Deck & GZA - Street Corners (DOOM Remix)
13. DOOM & Ghostface Killah - Angelz
14. Jay Dee & DOOM - Fire Wood Drumstykx
15. DJ Babu - The Unexpected - (feat. DOOM & Sean Price)
16. Hell Razah - Project Jazz - (feat. Talib Kweli & Viktor Vaugn)
17. John Robinson - Black Gold
Bonus Track:
18. DOOM - I Hear Voices (Live)
Review:
Neues Material vom eisernen Maskenmann ist immer gut und daher erfreut sich wohl jeder Fan an einer neuen DOOM Veröffentlichung – jedoch haben jetzt wohl auch die Amerikaner die Möglichkeit entdeckt Alben mit Kollaborationen zu füllen – „Unexpected Guests“ ist so ein Werk und führt 17 Songs zusammen, die DOOM auf Werken anderer Künstler hinterlassen hat. Diese Compilation hat verschiedenste Ursprünge, beschränkt sich nicht nur auf die Gastverse sondern erstreckt sich auch über Produktionen DOOMs.
Abwechslungsreich könnte man die Compilation nennen oder man könnte sie auch unvorteilhaft angeordnet und schlecht zusammengewürfelt. Einerseits haben wir die Talib Kweli „Fly That Knot“ mit gesungener und typischer Kweli Hook – absolut untypisch aber für DOOM. Andererseits haben wir einen typischen DOOM Track – „Da Supafriendz“ mit Vast Aire, der vom Beat bis hin zu den Raps einfach nur passt. Aber einen weiteren Track mit Kweli hat DOOM auch auf den Rohling gezehrt und vereint zugleich noch Hell Razah sowie sein Alter-Ego Viktor Vaughn auf „Project Jazz“. Mag alles schön und gut klingen, aber für einen echten DOOM, der auf der gesamten Länge überzeugen muss, reicht „Unexpected Guests“ eben nicht aus – hier wurden wirklich nur die recht soliden Gastparts auf eine Platte gepresst, die das Genie eines DOOMs eben nicht ganz abzudecken bedarf. Dafür ist immer noch ein gesamtes und homogenes Album von Bedarf, das eben hier nicht vorliegt.
Mehr als solide ist das gelieferte Material im Endeffekt zwar nicht, aber es könnte viele Nicht-DOOM-Hörer von den Fähigkeiten des Herren überzeugen. Immerhin hat er so illustre Klassiker wie „Operation Doomsday“ oder die KMD Platten aus dem Boden gestampft. Trotz Dessen gilt auch wieder hier: netter Appetizer, aber nicht wirklich was Ganzes, um den DOOM-Hunger zu stillen.
Anspieltipps:
Jay Dee, Ghostface Killah & DOOM - Sniper Elite
KMD - Sorcerers - (feat. Scienz Of Life)
Vast Aire - Da Superfriendz - (feat. DOOM)
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