 Eko Fresh - Was Kostet Die Welt?
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05.07.2010 20:53 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
25. Juni 2010
Label:
German Dream Entertainment | 313jwp | Sony Music
Single:
Königin Der Nacht / Arschloch
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Intro
02. Der Don III
03. Microphone Checker - (feat. G-Style)
04. 1 Mann Orchester
05. Arschloch
06. Ich komm krass - (feat. Stefan Lust)
07. GD Anthem - (feat. Farid Bang)
08. Der Ghostwriter - (feat. Sentino)
09. Serious vs. Crispy (Skit)
10. Heb ab - (feat. CJ Taylor)
11. Antigaranti 4Life 2020 - (feat. Summer Cem)
12. Wieder fresh (v.B.z.P.z)
13. Ek lass nach
14. Was kostet die Welt?
15. Königin der Nacht - (feat. Cetin)
16. Widerstand - (feat. Summer Cem, Farid Bang & Bass Sultan Hengzt)
17. Happy End (Ende gut, alles gut) - (feat. Ado)
Bonus Track:
18. Frei wie ein Vogel
Review:
Seit der Vertrag mit Sony Music und dem Label 313 Music steht, hat sich Ekos German Dream zu einem Label gemausert, das in Zeiten von Label-Schließungen eine solide Fanbase aufbauen konnte und sich mit konstanten Verkäufen über dem Wasser hält. Dies verdankt Eko insbesondere seiner Künstler-Politik, die nicht nur ihn als Zugpferd des German Dreams sieht, sondern alle Künstler einspannt. Egal ob Eko, Farid oder Summer Cem, beim German Dream könnte jeder gut verkaufen, da die Herrschaften zahlreiche Eigenschaften erfüllen, um gut bei den Fans anzukommen. Jedenfalls steht nun Ekos neues Album „Was kostet die Welt?“ an und mit Spannung ist die kommerzielle Entwicklung des Labels zu erwarten. Musikalisch war bereits seit der letzten EP „Jetzt kommen wir wieder auf die Sachen“ ein klarer musikalischer Richtungswechsel zu beobachten und dieser dürfte sich auf dem vorliegenden Album auch bemerkbar machen.
Fraglich ist definitiv der Einsatz von Kingsize, der sich auf diesem Album exakt kein einziges Mal blicken lässt – nicht einmal die Mische stammt von ihm, was sich auch am Albumsound bemerkbar macht. Die Produktionen stammen größtenteils aus den Händen Serious Sams und Phat Crispys, die einen recht Synthi-lastigen Sound bevorzugen und auch recht gern bekannte Melodien neu einspielen. So geschieht das beispielsweise auf der Sentino-Kollabo „Der Ghostwriter“, dessen Melodie zwar einem Rocky Film entstammt, aber sicherlich in der Hip Hop Szene eher als Kollabo zwischen Biggie und Puff Daddy geläufig ist unter dem Namen „Victory“. Das ist auch nicht weiter schlimm, immerhin gehört der Song zu den besseren auf dem Album, das sehr stark an einem Qualitätsgefälle leidet. Einerseits haben wir puristische Rapnummern wie „Der Don III“ und „Wieder Fresh (V.B.Z.P.Z.)“ die bei Eko wunderbar funktionieren, dann die poppigen Singles „Arschloch“ und „Königin der Nacht“ und selbstverständlich die wenigen tiefsinnigen Songs wie „Heb ab“ und „Happy End (Ende gut, alles gut)“, die jeweils von CJ Taylor und Ado unterstützt werden. Dann sind da aber auch völlige Ausfälle wie „Frei wie ein Vogel“ oder „Ich komm krass“ mit dem wirklich unlustigen Stefan Lust, die man sich wohl beide hätte sparen können. Weitere gute Nummern sind die German Dream Kollabo „Widerstand“ und „Antigaranti 4 Life 2020“ mit Summer Cem. Wenn die Raps straight sind, ist man bei Eko auch meist gut bedient, dies lässt der gute Herr aber häufig vermissen und probiert abwegige Nummern aus, die sich auf dem Album einfach nicht gut machen. Beispiele sind zur Genüge mit den Singles und den bereits genannten Ausfällen vorhanden.
An sich ist „Was kostet die Welt?“ ein gutes Album, das von der Präsenz und den guten Produktionen lebt, jedoch fragt man sich nach einiger Zeit was auf dem Album eigentlich an inhaltlichen Vorzügen zu finden ist. Hier haben wir dann auch das Problem, dass Eko zwar freshen Rap machen kann, wie es eben auf „Wieder Fresh“ gezeigt wird, er auch inhaltlich tiefgreifend werden kann wie auf „Heb ab“, aber dies nicht über die gesamte Dauer eines Albums schafft. Das wiederum ist das große Problem des Ekrem Boras, der mit „Was kostet die Welt?“ letztendlich doch nur ein überdurchschnittliches Album geschaffen hat – ein Album voller Songs, die sich nicht ganz gehörig fühlen und somit auch keine wirkliche Atmosphäre während der 64-minütigen Spielzeit schaffen können.
Anspieltipps:
Der Don III
Der Ghostwriter - (feat. Sentino)
Wieder fresh (v.B.z.P.z)
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05.07.2010 21:08 |
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texaco
HHJ G.O.D
   
Dabei seit: 09.08.2004
Beiträge: 13.329
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ja finde auch das die qualität der songs sehr sehr stark schwankt. "Microphone Checker" feier ich ganz gut ab, dieses Oldschoolflavour ist zu geil.
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06.07.2010 09:54 |
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Keci [m]
HHJ Admin
    

Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 48.378
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06.07.2010 12:37 |
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Steve Anorizz [m]
HHJ Team
   

Dabei seit: 07.03.2009
Beiträge: 502
Herkunft: Salzburg
Fav. Artist: Tua, F.R., Weekend
Fav. Crew: Die Orsons
Fav. Producer: Whizz Vienna, Peet
Fav. CD: Stille (Tua)
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| Zitat: |
Original von texaco
ja finde auch das die qualität der songs sehr sehr stark schwankt. "Microphone Checker" feier ich ganz gut ab, dieses Oldschoolflavour ist zu geil. |
Find ich zwar auch, aber um es richtig super zu finden fehlen mir gute Reime irgendwie. Auch die Vokale werden da oft unprofessionell gezogen.
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