Keci [m]
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Cover:

Release-Date:
3. Dezember 2010
Label:
Gilla House | Def Jam | Universal Music
Single:
Def Jammable
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
iTunes (MP4)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Reggie (Intro)
02. That's Where I B - (feat. DJ Kool)
03. Def Jammable
04. Full Nelson - (feat. Ready Roc, Runt Dawg & Saukrates)
05. Lift It Up
06. All I Do - (feat. Faith Evans)
07. Lemme Get 2 - (feat. Saukrates)
08. Mic, Lights, Camera, Action
09. Cheerz - (feat. Ready Roc & Melanie Rutherford)
10. Rockin' Wit Da Best - (feat. Kool Moe Dee)
11. Lite 1 Witcha Boi - (feat. Method Man & Bun B)
12. Whn The Lights Go Off - (feat. Poo Bear)
13. Tiger Style Crane
Review:
Eigentlich als Mixtape unter dem Titel "Reggie Noble 9 1/2" geplant, hat Redman seinem altbekannten Alter-Ego "Reggie" nun ein komplettes Album gewidmet. All zu sehr unterscheiden sich Redman und Reggie auf diesem Album aber nicht - zumindest nicht so sehr, wie es im Vorhinein angekündigt wurde. Man bekommt wie gewohnt humorvolle und tighte Raps präsentiert, lediglich auf musikalischer Ebene merkt man auf Teilen des Albums einen leicht experimentellen Ansatz.
Redman war aber ohnehin nie jemand, der sich davor gesträubt hat, mal auf etwas bouncigere oder verrücktere Beats zurückzugreifen. In der Vergangenheit hat er diesbezüglich aber ein durchaus besseres Händchen bewiesen, denn das Hauptmanko auf "Reggie" sind ganz klar die Produktionen. Auf "Lift It Up" bekommt man halbherzigen und herkömmlichen Dirty South-Sound geboten und auf "Full Nelson" sind nicht nur die jaulenden Hintergrund-Sirenen, sondern auch die schwachen Gäste am Mic sowie die Reggae-Hook nicht wirklich erträglich. Glücklicherweise stellen sich diesen Totalausfällen auch einige Lichtblicke gegenüber. Wenn Redman auf "All I Do" mit Faith Evans auf sentimentale Weise seine Liebe zur Musik erklärt oder auf "Mic, Lights, Camera, Action" sowie auf "Tiger Style Crane" rau und straight über die simpel gehaltenen Beats rappt, stellt er den Hörer ganz und gar zufrieden, auch wenn auf diesem Album trotzdem die richtigen Hits fehlen. Selbst die Kollaboration mit den hochkarätigen Gästen Method Man und Bun B auf der Raucher-Hymne "Lite 1 Witcha Boi" geht zwar gut ins Ohr, aber schöpft bei weitem nicht das aus, was möglich wäre.
Manchmal sind es die Hooks, manchmal die Beats und manchmal die schlecht ausgewählten Gäste, die dieses Album nur durchschnittlich machen. Am höchsten ist der Hit-Faktor wohl noch auf der Single "Def Jammable", welche bouncig, fresh, humorvoll und auf technisch hohem Nivaeu zugleich ist - genau so, wie man es eigentlich von Redman gewohnt ist und erwarten würde.
Anspieltipps:
Def Jammable
All I Do - (feat. Faith Evans)
Mic, Lights, Camera, Action
Tiger Style Crane
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