 Lupe Fiasco - Lasers
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04.03.2011 19:07 |
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LaRon
HHJ Team
   
Dabei seit: 10.11.2006
Beiträge: 5.657
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Cover:

Release-Date:
08. März 2011
Label:
Atlantic Records | Warner Music
Single:
The Show Goes On
Words I Never Said - (feat. Skylar Grey)
Bestellen:
amazon.de
iTunes
Wertung: (2.5 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Letting Go - (feat. Sarah Green)
02. Words I Never Said - (feat. Skylar Grey)
03. Till I Get There
04. I Don’t Wanna Care Right Now - (feat. MDMA)
05. Out Of My Head - (feat. Trey Songz)
06. The Show Goes On
07. Beautiful Lasers (Two Ways) - (feat. MDMA)
08. Coming up - (feat. MDMA)
09. State Run Radio - (feat. Matt Mahaffey)
10. Break The Chain - (feat. Eric Turner & Sway)
11. All Black Everything
12. Never Forget You - (feat. John Legend)
Review:
„Love Always Shines, Everytime Remember 2 Smile“ – dieses Backronym beschreibt Lupe Fiasco’s neuestes Werk „Lasers“, welches uns nach einer mehr als dreijährigen Dürreperiode sowie etlichen Titeländerungen via Atlantic Records erreicht. Seit geraumer Zeit ist das zerrüttete Verhältnis zwischen Lupe Fiasco und dessen Label kein Geheimnis mehr, doch mit Hilfe der Findung von Kompromissen, wie es laut Fiasco unter anderem die erste Single „The Show Goes On“ ist, welche von Kane Beatz produziert wurde und ein „Float On“ Sample von Modest Mouse beinhaltet, konnte man die Veröffentlichung von „Lasers“ vorantreiben.
Die erste größere Duftmarke wurde mit der zweiten Single gesetzt. In „Words I Never Said“ spricht Lupe die Feigheit der Menschen vor dem Aussprechen fürchterlicher Wahrheiten an und wird von der Sängerin Skylar Grey mit großartigen Vocals sowie einem meisterlichen Instrumental aus den Reglern von Alex Da Kid unterstützt. Das Erreichen dieser Sphären tritt jedoch viel zu selten auf und verpasst der gesamten Platte einen faden Beigeschmack. Zu den großen Lichtblicken wäre zum einen noch „All Black Everything“ zu zählen, welches mit politischen Thesen inhaltlich einiges zu bieten hat, zum anderen präsentierte sich auch der Opener „Letting Go“ mit Sängerin Sarah Green sehr eingängig und bleibt im Ohr. Der Chorus mag dabei vielleicht zu weichgespült klingen, im Vergleich zum Großteil der restlichen Songs, die „Lasers“ zu bieten hat, siedelt man sich jedoch im vorderen Feld an. Das Instrumental gibt dabei schon grob die Marschrichtung des Longplayers vor, der das aktuell sehr angesagte Soundbild mit starken Electro-Einflüssen sein Eigen nennt.
Somit wären wir auch schon bei einem der Hauptgründe die es zu kritisieren gibt. Die Soundnische, in der sich „Lasers“ niederlässt, hat mit einem Lupe Fiasco wie man in zu „Food & Liquor“-Zeiten kannte, nur noch minimal etwas gemein. Vorbei sind die Zeiten der mühsam aufbereiteten Soul Samples, nun wird auf brechende Synthesizer und elektronische Klänge gesetzt, die die Discos dieser Welt beglücken werden, den Lupe-Fans der früheren Tage wird jedoch das Herz bluten. Skip-Kandidaten wie „I Don’t Wanna Care Right Now“ sind in keinster Weise zu entschuldigen, ebenso wenig wie die Anzahl von drei MDMA Auftritten, von welchen kein einziger überzeugen konnte und Entsetzen auslöst. Höchstens „Beautiful Lasers (2Ways)“ muss man die überaus düstere Atmosphäre zu Gute halten, jedoch trägt Fiasco seine Verses mit zu wenig Energie vor und fährt gedrosselt ins Niemandsland. Ein weiteres großes Manko sind die zu austauschbaren Hooks. Außer Skylar Grey hinterlässt niemand einen bleibenden, positiven Eindruck, weder der sonst so erfolgreiche Trey Songz, welcher in der Kombination mit Lupe Fiasco auf „Out Of My Head“ zunächst recht ungewöhnlich klingt, noch Matt Mahaffey, dessen Chorus eine rockige Basis veredeln soll, aber im Sande verläuft und einfach nur aneckt („State Run Radio“).
Seine technische Finesse, welche man von früheren Releases kannte, spielt er mit Doubletime Parts auf „Break The Chain“ aus, das Instrumental klingt allerdings zu austauschbar und hievt sich dadurch nur ins Mittelfeld, wo sich auch „Coming Up“ dank seinem Back-In-The-Days Feeling wiederfindet. “Till I Get There”, welches mit einer feinen Nottz Produktion vergoldet wurde, erinnert noch am stärksten an die glorreichen alten Tage der künstlerischen Freiheit und verkörpert die gewohnte Lupe-Kost. Viel zu aufgesetzt und erzwungen wirkt jedoch der Großteil des Portfolios, welches von „Lasers“ angeboten wird, womit die Entwicklung vom Conscious Rapper zum Club Rapper festgehalten wird. Wie stark man hier die Schuld bei Lupe Fiasco suchen soll, lässt man lieber außen vor, die Enttäuschung wird jedoch bei den eingefleischten Anhängern sehr tief sitzen, wenn man dabei zusehen muss, wie dieses Talent verheizt wird.
Vor ein paar Jahren war er noch als Common’s Nachfolger im Gespräch, mit „Lasers“ katapultiert sich Lupe Fiasco jedoch hoch in die Liga eines Flo-Rida’s und versucht die Massen mit einem extrem poppigen, elektronischen Club-Sound zu begeistern. Dabei sind sowohl lyrische als auch technische Einbußen zu vermerken, während ein Wandel vollzogen wird, welcher nicht jedermanns Sache sein wird. Wer sich damit anfreunden kann, der darf zugreifen, wer sich jedoch einen Lupe Fiasco ohne Soul nicht vorstellen kann, sollte einen weiten Bogen um „Lasers“ machen!
Anspieltipps:
Words I Never Said - (feat. Skylar Grey)
Till I Get There
All Black Everything
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04.03.2011 20:36 |
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9th Wonder
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Echt so schlecht ? Werd's mir wohl holen, wenns ein bisschen billiger ist!
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| R.I.P. Nate Dogg |
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04.03.2011 20:41 |
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LaRon
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Themenstarter
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| Zitat: |
Original von 9th Wonder
Echt so schlecht ? Werd's mir wohl holen, wenns ein bisschen billiger ist! |
wenn dir nicht mal die singles gefallen haben, wirst du vermutlich noch weniger geben.
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11.03.2011 15:49 |
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planlos [m]
Ghetto Fame
  

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finde das Album auch enttäuschend. klar konnte man nach den unzähligen verschiebungen und den kompromissen die er mit atlantic geschlossen hat kein album auf F&L niveau erwarten, man hat ihm fertige hooks gegeben, man sagte ihm nicht zu tiefgründig und zu komplex zu rappen etc.
einige tracks des albums, die er im laufe des letzten jahres auf konzerten gespielt hat, gefallen mir in der album version nicht so gut wie die live versionen.
z.B. beautiful lasers, ohne den autotune-effekt in der hook, vielllll besser:
http://www.youtube.com/watch?v=I8DTBiSUVhM
oder bspw. state run radio, lupes hook ist viel energiereicher und passender:
http://www.youtube.com/watch?v=N8doGpa8Yyg
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17.03.2011 11:27 |
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Keci [m]
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17.03.2011 18:10 |
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Free [m]
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dann hat sich das album immerhin für lupes tasche gelohnt und atlantic wird auch zufrieden sein.
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17.03.2011 18:16 |
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Young Flow [m]
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| Zitat: |
Original von Keci
Album ist auf Platz 1 der Billboard Charts eingestiegen! |
okay das is krass
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17.03.2011 20:00 |
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Keci [m]
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17.03.2011 22:12 |
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texaco
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allgemein wenn man die meinungen usw anschaut geht das album derbe ^^
aber ich hatte es ja im vorfeld oft genug angekündigt, mit der platte bekommt lupe endlich die aufmerksamkeit die ihm zusteht, egal ob sie jezz gut genug für ein fiasco album ist oder nicht.
zählen tut jetzt die nächsten scheiben, da muss er seinen kopf durchsetzen!
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13.04.2011 17:38 |
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Free [m]
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13.04.2011 21:52 |
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texaco
HHJ G.O.D
   
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wieso ihre? die songs wurden von einer dritten person geschrieben und produziert, da kann der "song" ja verkauft werden an wen auch immer ^^
aber finde sowas im grunde auch sehr interessant, da beide version eigen sind da sie jeweils von ausnahmekünstlern performed wird, immer interessant sowas zu hören.
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12.08.2011 20:01 |
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9th Wonder
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"Never Forget You" ist der Wahnsinn. Hat mich gleich beim ersten hören derbe gepackt
Gänsehaut!
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