LaRon
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Cover:

Release-Date:
28. Juni 2011
Label:
The Foreign Exchange Music
Bestellen:
amazon.de (MP3)
iTunes
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Fight For Love
02. All Roads
03. Take Off The Blues
04. Lose Your Ways
05. House Of Cards
06. Greatest Weapon Of All Time
07. Something In The Way She Moves
08. Laughing At Your Plans
09. Daykeeper
10. I Wanna Know
11. Steal Away - (feat. Jeanne Jolly)
12. All The Kisses - (feat. Paris & Amber Strother of KING)
Review:
Auch wenn The Foreign Exchange zunächst nur ein Nebenprojekt war, so ist es inzwischen zu etwas ganz besonderem gereift. Dies ist für Phonte und Nicolay Anlass genug, ihren Freunden zu danken und sie mit einem exklusiven Abend zu belohnen, welches „Dear Friends: An Evening With The Foreign Exchange“ als logische Konsequenz nach sich zieht.
„Dear Friends ist als Double Disc CD/DVD Digipak erhältlich und beinhaltet dabei neben einer kompletten Akustik CD inklusive einer Band sowie Zo!, Sy Smith und Jeanne Jolly auch noch eine DVD, welche ein Konzert von letztem Februar in den SoundPure Studios in Durham, North Carolina, vor 40 zufällig ausgewählten Gästen zeigt. Dabei bedient man sich unter anderem auf „Leave It All Behind“, dessen Sound hauptsächlich aus Rhythm & Blues im Stile der 80er mit dezenten Synthie-Einflüssen sowie einem Mix mit progressiven Soul aus den 90ern basierte. Die Live-Version zu „Take Off The Blues“ besitzt im Vergleich zur Album-Version mehr Streicher, „House Of Cards“ wirkt viel musikalischer, „Daykeeper“ tritt gegen Ende sogar Live als chopped & screwed auf. Das letzte Werk, „Authenticity“, modifizierte bzw. vereinfachte dann diese Formel. Angeboten werden davon Songs wie „Laughing At Your Plans“, oder gleich zu Beginn „Fight For Love“ und „All Roads“. Ebenso vorzufinden sind „Greatest Weapon Of All Time“ von Zo!‘s Album „Sunstorm“ und das James Taylor Cover „Something In The Way She Moves“. Desweiteren bereichert man „Dear Friends“ mit zwei exklusiven Songs. „Steal Away“ verzaubert die Lauscher dabei mit seiner angenehmen, gelassenen Stimmung und lädt zum Entspannen mit Jeanne Jolly ein, das andere Exclusive kommt hingegen in flotterem, leicht funkigem Gewand aus der Box, ohne dabei den Gesamteindruck herabzustufen („All The Kisses“).
Auch bei „Dear Friends“ wird man erkennen, dass Phonte in manchen Phasen mit seiner limitierten Stimme zu kämpfen hat, sein unglaubliches Talent für exzellentes Songwriting sowie ein Ohr für eingängige Melodien ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Zieht man nach Ablauf der Spielzeit ein Fazit, so bleibt festzuhalten, dass Phonte und Nicolay mit „Dear Friends: An Evening With The Foreign Exchange“ ein rundes, gelungenes Werk präsentieren, welches vor allem für die, welche mit The Foreign Exchange noch nicht besonders vertraut sind, eine ideale Einstiegsmöglichkeit bietet.
Anspieltipps:
Greatest Weapon Of All Time
Daykeeper
Steal Away – (feat. Jeanne Jolly)
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