LaRon
HHJ Team
   

Dabei seit: 10.11.2006
Beiträge: 5.993
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Cover:

Release-Date:
14. Oktober 2011
Label:
Free Download
Bestellen:
Download (via cityonmyback.com)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Something Gotta Give - (feat. Hush)
02. Early
03. Me And My Girl
04. Rollin' - (feat. R.O.Z.)
05. Sufferin' - (feat. Sizzla)
06. You Got It Good
07. Till I Get It
08. Stay A While - (feat. Jeremy Thurber)
09. I Wanna Know
10. Monsters In My Head - (feat. Yikes)
11. Let It Go - (feat. R.O.Z.)
Review:
Nach etwa eineinhalb Jahren kehrt Big Lean mit neuem Material zurück. Bereits sein Debüt Mixtape „I’m Here Now“ war mit großen kanadischen Namen bestückt, wirkten doch Belly, Boi-1da oder Burd & Keyz mit. „Something Gotta Give“ versucht sich nun daran, den Vorgänger zu toppen und greift dabei auf ein großes Maß an Boi-1da Produktionen zurück, welche dem Gesamtwerk durchaus einen einheitlichen Anstrich verleihen.
Allgemein wird viel auf Synthesizer gesetzt, doch auch atmosphärische Piano-Lines fanden vermehrt ihre Position. Banger mit tiefen, kraftvollen Bässen prägen nach wie vor einen Großteil der Platte, doch in puncto Abwechslung und Vielseitigkeit wird so einiges geboten. Beispielsweise findet man einen Reggae-Tune mit Sizzla vor („Sufferin“), ein atmosphärisches Chor-Sample bei „Rollin“ oder kurzen Appetizer wie „Early“. Prachtvolle Representer im Südstaaten-Brecher-Stil und eingängigen Hooks („Till I Get It“) sind ebenso mit von der Partie, wie ruhige, nachdenkliche Klavierklänge, wobei sich Lean selbst so einige Fragen stellt („I Wanna Know“). Ein Portion voll RnB darf ebenso nicht fehlen („Stay A While“) wie die Monster, die im eigenen Kopf festsitzen und dort ihr Unwesen treiben („Monsters In My Head“). Klar, ein überragender Lyriker wird Big Lean nicht werden, jedoch agiert er inzwischen viel durchdachter als auf vorigen Werken, welche hauptsächlich von Lifestyle, Frauen und Partys geprägt waren. Natürlich brüstet man sich immer noch mit den Mädels („Me And My Girls“), doch im Gesamtverhältnis wurden die Relationen besser abgemischt. Auch die eher kurze Spielzeit von 35 Minuten über elf Anspielstationen verteilt kann man kaum als überschwänglichen Kritikpunkt ankreiden.
Es ist erfreulich einen positiven Trend festhalten zu können. Big Lean hat sich im Vergleich zum Vorgänger in jedem Punkt gesteigert und bereitet Hoffnung, mit noch mehr musikalischem Material den Hörer zu überzeugen. „Something Gotta Give“ fungiert somit als nette Einlage für Zwischendurch und lässt sich leicht über dem Durchschnitt nieder.
Anspieltipps:
Till I Get It
Monsters In My Head - (feat. Yikes)
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