 MoTrip - Embryo
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08.03.2012 12:27 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.408
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
2. März 2012
Label:
Urban | Universal Music
Single:
Kennen
Bestellen:
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Wertung: (4 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Kennen
02. King
03. Feder Im Wind
04. Schreiben, Schreiben
05. Triptheorie / Meine Rhymes & Ich - (feat. Marsimoto)
06. Die Frage Ist Wann
07. Alles Was Ich Wollte
08. Tagebuch
09. Kanacke Mit Grips
10. Gorilla - (feat. El Moussaoui)
11. Kunst
12. Albtraum
13. Wir
14. Kettenreaktion - (feat. Joka & Silla)
15. Wie Die Zeit Verrennt
16. Embryo
17. Intro / Ich Fang Am Ende An
Review:
Eigene Songs waren für MoTrip in den letzten Jahren eher rar gesät und so wurde es für den Aachener auch so langsam Zeit für ein eigenes Album. Dies konnte relativ gut mit dem Deal bei Universal Records verbunden werden, den man einige Monate zuvor geklärt hatte und so durfte die Hip Hop Szene in Deutschland bereits vorab ein Album erwarten, das zu mindestens die Qualität der bisherigen Gastbeiträge, die MoTrip bei verschiedensten Kollegen zahlreich platzierte, halten sollte. Persönlich gesehen konnte ich den Hype um den Aachener bis zum Album nicht so ganz nachvollziehen, jedoch verstehe ich zumindest nach der Veröffentlichung des Albums, weshalb man MoTrip zu feiern hat.
Wortwitz, ein gewisser Streetflavour, gute Reime und ein Händchen für gute Beats kann man MoTrip schon seit geraumer Zeit nachsagen, aber ob dies auch für das Album zu gelten hat? Nach dem ersten Durchlauf ist man sich noch etwas unsicher in diesem Punkt, da „Embyro“ wesentlich persönlicher geworden ist, als man es von MoTrip erwartet hätte. Jedoch verfängt man sich relativ schnell im Sound des Albums, der frisch und modern wirkt – und eben diesen typischen Paul NZA Aufdruck wiedergibt. Wer seine Produktionen kennt, weiß, in welchem Gefüge sich dieses Werk befindet. Musikalisch setzt MoTrip aber nicht komplett auf ihn, da Illthinker, Devlef, Beatzarre & Djorkaeff und die Kollegen um Paul NZA dazu kommen und einige gute Produktionen verzeichnen. Kritik an den Produktionen gibt es von meiner Seite nicht viel, jedoch sollte man schon erwarten, dass bei einem Major-Produkt der Mix und das Mastering auch vernünftig über die Bühne geht, was bei einigen Songs auf „Embryo“ nicht unbedingt der Fall ist. Bestes Beispiel dafür dürfte „Albtraum“ sein, bei dem man es am ehesten raus hört, dass etwas schief gegangen sein muss.
Wie bereits angedeutet ist „Embryo“ wesentlich persönlicher ausgefallen als man es bisher von MoTrip gewohnt war. Interessante Erfahrungen, die Mo bisher erlebt hat, gibt er auf seinem Album wieder und dazu zählen eben auch negative Erfahrungen, die einen Künstler in seinem Musikschaffungsprozess am meisten beeinflussen und explizit formen. Themen wie Abtreibungen („Embryo“), der Selbstfindungsprozess im eigenen Leben („Feder Im Wind“ und „Tagebuch“), die Karriere, die vielleicht zum Scheitern verurteilt ist („Die Frage Ist Wann“) und das Älterwerden sowie die wachsende Verantwortung („Wie Die Zeit Verrennt“). Dabei tritt MoTrip stets ehrlich auf und so wirken seine Texte auch häufig so, als wären sie frei und direkt aus dem Bauch heraus geschrieben. Das gefällt zumindest mir und ein spontanes Festhalten des Moments gehört auch häufig zu guten Texten dazu.
Mit „Embryo“ hat MoTrip ein sehr gutes Debütalbum abgeliefert, das zwar nicht innovativ oder besonders speziell ist, sondern einfach seine Persönlichkeit und die dazugehörende Ehrlichkeit hervorhebt. Feine Technik mit guter Lyrik und dazu passenden Produktionen machen dieses Album aus, das man problemlos durchhören kann und gern auf Repeat hält. Wer auf modernen deutschen Hip Hop steht, sollte unbedingt reinhören, denn MoTrip gehört zu der besseren, neuen Reimgeneration, die im Moment ihren Weg zu finden versucht.
Anspieltipps:
Feder Im Wind
Die Frage Ist Wann
Kettenreaktion - (feat. Joka & Silla)
Wie Die Zeit Verrennt
Embryo
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08.03.2012 16:25 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

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Das ist wohl eher die Hipster-Ecke, die du meinst, aber zu einer Generation gehören nun mal auch andere.
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08.03.2012 16:28 |
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pokusa
Wannabe
 

Dabei seit: 23.01.2012
Beiträge: 25
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Nein, ich meine schon diese neue Reimgeneration, als da bei Falk diese ganzen Gestalten rumsaßen. Diese neue Generation die auf Teufel komm raus von irgendwelchen Leuten heraufbeschworen werden will.
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08.03.2012 17:30 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

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Ach, das ist halt diese hausgemachte, neue Reimgeneration. Für mich zählt da Cro, Rock usw genauso dazu wie auch MoTrip. Ich seh das ganze nicht so eng..aber ich versteh, was du zu sagen veruschst!
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08.03.2012 18:29 |
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pokusa
Wannabe
 

Dabei seit: 23.01.2012
Beiträge: 25
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| Zitat: |
Original von Predator
..aber ich versteh, was du zu sagen veruschst! |
Dann ist ja gut ^^
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10.03.2012 12:23 |
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Keci [m]
HHJ Admin
    

Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 48.397
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Sehr gutes Album und für mich auch definitiv mindestens 4 Mics wert. MoTrip ist eben auch ein sehr kompletter Künstler, der von Stimme, Skills, Technik bis hin zu Lyrics alles sehr gut drauf hat. Ich hoffe, dass er sich mit diesem Album gut etablieren kann und in Zukunft dann viele weitere Studioalben von ihm folgen.
Meine Fav. Tracks vom Album sind:
- Feder Im Wind
- Schreiben, Schreiben
- Die Frage Ist Wann
- Wir
- Wie Die Zeit Verrennt
- Embryo
- Intro / Ich Fang Am Ende An
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10.03.2012 19:16 |
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pokusa
Wannabe
 

Dabei seit: 23.01.2012
Beiträge: 25
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Muss sagen, dass ich das Album schon totgehört habe und das auch verhältnismäßig schnell ging, ich habe da andere Releases deutlich länger pumpen können. Aber es wächst und wird nach einigen Tagen oder Wochen Pause sicher bei einem weiteren Hördurchgang erneut gewachsen sein, das ist wirklich sehr herausragend für ein Debütalbum.
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11.03.2012 21:42 |
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Mr. BH [m]
HHJ Team
   

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Das"Intro kein Anspieltipp?
Das ist doch DIE Bombe auf dem Album!
Sehr abwechslungsreiches Debut und Trip hat den Dreh mit dem Rappen einfach von vorne bis hinten drauf! Feier fast jeden Song sehr, meine Favoriten sind das schon angesprochene Intro, die Live-Band Bombe "Schreiben, Schreiben" und die "Triptheorie" mit Marsi, dem Meister der Personifikation
Von mir würde es jetzt 4,5 Mics geben, ich bin gespannt wie sich das Album im Laufe der nächsten Wochen bei mir hält
Eine Sache aber auf jeden Fall noch zu der Review:
"Kritik an den Produktionen gibt es von meiner Seite nicht viel, jedoch sollte man schon erwarten, dass bei einem Major-Produkt der Mix und das Mastering auch vernünftig über die Bühne geht, was bei einigen Songs auf „Embryo“ nicht unbedingt der Fall ist. Bestes Beispiel dafür dürfte „Albtraum“ sein, bei dem man es am ehesten raus hört, dass etwas schief gegangen sein muss." <-- An "Alptraum" wurde ja extra nichts verändert, aber bei allen anderen Songs würd ich niemals auf die Idee kommen zu sagen, dass da mit dem Mastering und Mix was nicht sauber gelaufen ist. Das klingt doch alles erste Sahne.
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12.03.2012 20:32 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

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Themenstarter
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Hör den Kram mal über Kopfhörer, dann fällt das am meisten auf. Ist ganz häufig so, dass Drums/Bass/Vocals nicht richtig aufeinander abgestimmt sind. Hörste bei "King" auch beispielsweise.
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12.03.2012 22:31 |
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Keci [m]
HHJ Admin
    

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