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Zum Ende der Seite springen MC Bogy - Berlin Crime

Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
14.03.2012 12:54 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
Cagri [m]
Cagri Ürkmez


Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.672
Fav. Artist: Tech N9ne
Fav. Crew: Non Phixion
Fav. Producer: Madlib, El-P, Necro
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now

Cover:


Release-Date:
9. März 2012

Label:
Beatillz

Single:
Die Strasse Lässt Nicht Los - (feat. Fler)
Strassenmusik

Bestellen:
Amazon.de (CD)
Beatillz.de (CD)

Wertung: (2 Mics von 5)


Tracklist:
01. Intro - (feat. DJ Werd)
02. Strassenmusik
03. Die Strasse Lässt Nicht Los - (feat. Fler)
04. Immer Noch Hier - (feat. Jonesmann & Twin)
05. Versteinerte Herzen - (feat. Chakuza)
06. Blockstars - (feat. Isar)
07. Alles Wird Zu Staub - (feat. Ozan & Vero One)
08. Fels In Der Brandung - (feat. Basstard)
09. Gangsterparty - (feat. MOK, Orgi 69 & Frauenarzt)
10. Punisher Style - (feat. Kaisaschnitt)
11. Hebt Die Hände - (feat. MOK & Frauenarzt)
12. Bruderschaft - (feat. Mastino)
13. Sie Sprechen Von Mir

Review:
Bogy der Atzenkeeper veröffentlicht mit „Berlin Crime“ nicht nur eine Hommage an alte Tage, sondern vergrößert weiterhin mit diesem Werk wohl die größte Diskografie deutscher Rapper. Dafür hat der Berliner Rapper 13 Tracks aufgenommen und auf CD gebannt, die nach dem typischen Bogy Schema aufgebaut sind – Synthisizer-Produktionen, diesmal von Woroc & Buaka und natürlich die Battlerap-Phrasen, die den Atzencharme entfachen sollen.

„Noch Mehr Ketten ist das Label, Westberlin ist der Ort…“

Stimmungsvolles Gescratche von DJ Werd leitet das Album ein und lässt den Hörer direkt in den nächsten Song „Strassenmusik“ einsteigen. Die folgenden Titel könnte man wohl bestenfalls in die Straßenmelancholie/Hooddrama Ecke kategorisieren, die man schon häufiger gehört hat. Was Bogy nun von den bereits gehörten Hoodtales so unterscheidet, lässt sich recht einfach auf seine authentische Art und Weise zurückführen, die jedoch nicht immer seine altbackene und monotone Art wett machen kann. Dieses Mal ist es eben wieder das gleiche Spiel, denn man hat Songs wie „Die Straße Lässt Nicht Los“ mit Fler bereits totgehört. Schade ist es in diesem Fall auch, dass keine Produktion von B-Lash oder 187 stammt, da diese zuletzt bei ihrem Kollabo-Album für die gute Instrumentalisierung sorgten, die neben Abwechslung, auch einiges zur Atmosphäre beitragen konnte, die auf „Berlin Crime“ zwar homogen und düster wirkt, aber weitaus weniger Groove und Progression zu bieten hat. Die gute Ozan Hook und der dazu passende Vero Part auf „Alles Wird Zu Staub“ können zwar vom schwachen Beat nicht ganz ablenken, aber immerhin finden sich auch vereinzelte Highlights auf „Berlin Crime“. Die erhoffte „Gangsterparty“ mit den alten Kumpanen von BC darf dann auch endlich wiederbelebt werden, wobei man hier ebenfalls keine Innovation erwarten darf, sondern nur altbekannte Protagonisten, die ihre Reminiszenz feiern.

Folglich lässt sich aus „Berlin Crime“ schließen, dass Kreativität nicht unbedingt die Basis dieses Albums war, da man auf zahlreiche Aufgüsse bereits bekannter Schemen gesetzt hat. Einfallslosigkeit könnte man Bogy in diesem Fall vorwerfen, aber da Bogy nun mal den Atzenshit seit Jahren authentisch an den Hörer bringt, ist es dies wohl weniger der Fall. Viel mehr ist die Schwäche von „Berlin Crime“ die Produktion, die zu sehr nach Synthis klingt und weniger die Atmosphäre in den Vordergrund rückt, die Bogy für seine relativ einfachen Texte benötigt, um auf Platte so zu wirken, wie man es sich eigentlich erhofft und von Bogy aus den letzten Jahren gewohnt ist. Für den einfachen Raphörer ohne großartige Erwartungen wohl zufriedenstellend, ist „Berlin Crime“ im Gesamtpaket aber zu schwach auf der Brust und wirkt an viel zu vielen Stellen zu unterdurchschnittlich.

Anspieltipps:
Versteinerte Herzen - (feat. Chakuza)
Alles Wird Zu Staub - (feat. Ozan & Vero One)
Fels In Der Brandung - (feat. Basstard)


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14.03.2012 13:26 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
pokusa
Member


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Dabei seit: 23.01.2012
Beiträge: 53

Ja, war ja irgendwie zu erahnen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht - das ist im Jahre 2012 immer noch genauso wie zur goldenen Aggro-Ära. Ich glaube, dass dieses Release ein gutes Beispiel dafür ist.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von pokusa am 14.03.2012 13:26.




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