LaRon
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Cover:

Release-Date:
12. Juni 2012
Label:
Tha Alumni Music Group
Single:
Time Of Your Life
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Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. No One Left
02. Is It You
03. Time Of Your Life
04. Act Like That (3-Some)
05. Walk In The Club
06. Drippin’
07. Lost In The Sauce
08. Roll Out
09. Rumpshaker
10. Carry On
11. Neva Gave A Fuck
12. Hell & Back
Review:
Nachdem man auf „Daydreamers“ durchaus eine Hand voll Hits bezeugen durfte (u.a. „Lowkey Poppin“) und der Herr aus Los Angeles zu einem der diesjährigen XXL Freshmen gewählt wurde, holt Kid Ink nun zum großen Wurf aus. Mit dem Debüt Album „Up & Away“ möchte man sich nun endgültig in der Riege der Schwergewichte etablieren und unternimmt dieses Vorhaben komplett ohne Hilfe von Gästen. Vom Indie-Label Tha Alumni Music Group wird diese Taktik unterstützt.
Auch wenn man auf Kollegen am Mikrofon verzichtet, so wurden zumindest talentierte Helfer an den Reglern verpflichtet. Neben Ned Cameron, welcher die Hit-Single „Time Of Your Life“ produzierte und mit Synthesizern sowie Adlips versehen hat, sind auch Jahlil Beats aus dem Hause Roc Nation sowie Cardiak am Start, der bereits auf „Daydreamers“ für zwei Instrumentals verantwortlich war. Größtenteils wurden die musikalischen Inszenierungen in einem Sumpf aus Synthesizern und Pads getränkt, welche zumeist mit druckvollen Drums versehen wurden. Doch auch dramatische Streicher wissen auf „Roll Out“ zu gefallen, wobei es „Drippin‘“ hingegen mit purem Minimalismus versucht und aufgrund einer nervenaufreibenden Melodie sowie durchwachsenen Vorträgen sein Ziel verfehlt. Viel besser funktioniert die altbewährte Formel der zweiten Single „Lost In The Sauce“ mit einer kräftigen Drumline sowie einem Hauch von Gesang. Inhaltlich versucht man sich stets treu zu bleiben („No One Left“), man umgarnt die Herzdame („Is It You“) und man feiert ebenso ausgiebig in den Clubs der Stadt („Walk In The Club“). Die Swag-Schiene wird ebenso bedient und Punchlines platziert man hier und dort, während auch die Hater ihr Fett abbekommen („Neva Gave A Fuck“), allerdings besitzt das nach geraumer Zeit durchaus Nerv tötende Voice Sample Skip-Potential. Zum Abschluss präsentiert man dem Hörer hingegen nochmal einen wahren Banger in Form von „Hell & Back“, welches musikalisch hervorragend umgesetzt wurde und thematisch den Struggle eines aufstrebenden Rappers dokumentiert.
Fällt man nach zwölf Anspielstationen ein Fazit, so ist festzuhalten, dass „Up & Away“ durchaus gute Ansätze besitzt und auch über catchige Stellen verfügt, jedoch der Mangel an Innovation und Kreativität ein besseres Ergebnis verwehrt. Kid Ink sollte man dennoch im Auge behalten, denn für Hits ist dieser junge Mann immer gut, ganz egal ob er lyrisch noch zulegen oder an der Konstanz arbeiten muss.
Anspieltipps:
Time Of Your Life
Walk In The Club
Carry On
Hell & Back
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