 Eins Zwo - Zwei
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18.04.2005 18:54 |
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j.i. [m]
HHJ G.O.D
   

Dabei seit: 09.11.2004
Beiträge: 4.251
Herkunft: Nienstädt
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Cover:

Release-Date:
September 2001
Label:
Yo Mama's Records
Single:
"Bombe / Undsoweiter"; "Diskjockeys"
Wertung: (4.5 Mics von 5)

Tracklist:
01. Intro
02. Bombe
03. Rechte Dritter
04. Undsoweiter
05. Ey Du
06. Dendelude I
07. Extrablatt
08. Unschuld Vom Lande
09. Der Eine & Der Andere
10. Altes Lied Von Und Mit Mutter Natur
11. Dendelude II
12. Aha
13. Vatertag
14. Discjockeys
15. Generation T
16. Dendelude III
17. Schon Unterwegs
18. Outro
Review:
Mit „Zwei“ brachte des brilliante Hamburger Duo Eins Zwo 2001 ihr zweites Album heraus. Mit dem Übertreffen ihres sehr gelungenen Debütalbums „Gefährliches Halbwissen“, das zwei Jahre zuvor herauskam, hatten sie sich keine leichte Aufgabe gemacht. Doch mit ihrer zweiten Platte haben sich die beiden Herren Dendemann und DJ Rabauke selbst weit übertroffen – ihre Kunst, Beats und Reime zu einem undurchdringlich elektrisiereden Geflecht zu verbinden, überzeugt auf ganzer Linie.
MC Dendemann zeigt auf „Zwei“ erneut, dass er in Sachen Storytelling und Lyrik richtig was draufhat und Rabauke hat diesmal erstaunlich sanft pumpende Beats mit vielen feinen Jazz-Samples und Soul-Einflüssen am Start, wühlt sich durch die gesamte Welt des Deutschraps und hat praktisch immer die musikalisch passende Antwort parat. Der Sound wirkt etwas komplexer als beim Debüt, doch das Duo scheint noch enger zusammengerückt. Dende’s genial pointierten Lebensweisheiten mit teilweise unspektakulären, fast zurückhaltenden Beats des DJs. „Cuts und Raps mit Wortwitz“.
Jeder Track behandelt ein Thema des aus dem alltäglichen Leben, so wird im Opener mit der „Bombe“ erstmal mit Wanabees abgerechnet, und Eins Zwo zeigen, warum sie keine Konkurrenz zu fürchten haben. Ähnlich intelligent bekommen alle Boulevard-Journalisten im HammerTrack "Extrablatt" ihr Maul gestopft und Dendemann erklimmt mit seinem einzigartigen, inspirierenden Flow wieder lyrische Höhen. Ähnlich auch im Track „Ey Du“, wo wieder alle Möchtegern-Gangster auseinander genommen werden und das auf ein sehr chilligen Beat und mit vielen genialen Cuts von Rabauke. Oder der Song „Vatertag“ in dem Dende auf eine sehr unterhaltsame Weise von seinen Eltern erzählt oder „Generation T“, der vom T-Shirt-Wahn unserer Zeit erzählt – eine ganzer Track dem T-förmigen Kleidungsstück gewidmet und das Zuhören macht einfach nur Spaß, zu mal alles was Dende zum Besten gibt, auf eine komische oder ironische Weise doch stimmt. Auch Hip Hop spezifische Themen wie das Sampling werden angesprochen im Song „Rechte Dritter“ oder der Song „Discjockeys“, in dem er auch mal die DJs ehrt und der übrigens Eins Zwo’s erfolgreichster Track ist, zeigen Dende von allen denkbaren Seiten.
So könnte ich jetzt noch über jeden der 18 Tracks des sehr vielseitigen Albums erzählen, doch zum Schluss möchte ich nur noch den sehr guten Song „Unschuld vom Lande“ berichten – ein Meilenstein des Deutschen Hip Hops, über einen relaxten, lockeren Beat, der mit einer leisen melancholischen Flöte untermalt ist, erzählt Dendemann von seinen Leben und von den Zugfahrten in seinem Heimatdorf, von alten Freunden und neuen Problemen, und von den drei Interludes, die hier auf dem Album „Dendelude“ heißen, hier geht der MC ganz aus sich heraus und erzählt auf eine sehr lustige Weise von sich und seinem Leben und das bei allen drei Malen auf einen sehr coolen Beat, vor allem bei zweiten, "Dendelude II", auf einen mit Saxophon untermalten Jazz-Beat, bei dem Dende am Ende sogar noch leicht zu singen anfängt und beim letzten, "Dendelude III" mit einem sehr coolen Flöten- oder Klarinetten-Beat.
Ein sehr gutes Album, schade, dass sich das Duo 2003 getrennt hat. Das Album überzeugt auf ganzer Linie, kein einziger Track fällt negativ auf und es macht durchgehend Spaß dem Rapper Dendemann zuzuhören. Deutscher Rap auf höchstem Niveau!
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"I wasn't going to rob her, or touch her, or rape her. I was just going to kill her."
[David Berkowitz] |
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18.04.2005 19:13 |
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Suki
HHJ L-Dawg

Dabei seit: 21.02.2005
Beiträge: 1.112
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hört sich sehr interesant an, hör auf jedem fall mal rein
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18.04.2005 20:49 |
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Daks
Member
  
Dabei seit: 11.05.2004
Beiträge: 52
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ich möchte anmerken das es einszweo seit 1-2 Jahrennicht mehr gibt.
nur noch dendemann solo.. bitte!
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18.04.2005 22:06 |
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Keci [m]
HHJ Admin
    

Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 48.358
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| Zitat: |
Original von Daks
ich möchte anmerken das es einszweo seit 1-2 Jahrennicht mehr gibt.
nur noch dendemann solo.. bitte! |
steht ja eh in der Review....
Album is auf jeden Fall kool...mag Dendemann....
gute Review
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18.04.2005 22:54 |
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Daks
Member
  
Dabei seit: 11.05.2004
Beiträge: 52
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achso... denn in der artist vorstellung da, stand es net
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19.04.2005 15:31 |
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TobiT [m]
HHJ G.O.D
   

Dabei seit: 14.03.2004
Beiträge: 2.785
Herkunft: Aalen
Fav. Artist: Samy, Savas, Plan B
Fav. Crew: Mäckes & Plan B
Fav. Producer: DJ Desue
Fav. CD: Dayz of the Championz
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Ja, find auch die Einz Zwo Sachen sind ziemlich tight
das Album mit eingeschlossen. Sehr sehr gelungen wie
schon gesagt Deutscher Hip Hop vom feinsten
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17.04.2007 21:10 |
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Cucumberchen [m]
Parttime-Pimp


Dabei seit: 27.05.2006
Beiträge: 150
Herkunft: Paderborn
Fav. Artist: Jan Delay,Dendemann,Mega
loh, Nas
Fav. Crew: Mongo Clikke
Fav. Producer: Tropf, Dynamite, KD Supier, Phre Quincy, Monroe
Fav. CD: Zur Zeit: Samy Deluxe LP
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9/10
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