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 Pryzlezz - Death Of A Man, Rebirth Of A King
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20.02.2009 14:29 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
24. Februar 2009
Label:
King Ape / Lightyear / EMI Records
Single:
More Than a Love Song - (feat. Dwele)
Sideways - (feat. Jason Derulo & N.O.X.)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Reborn (Me)
02. More Than a Love Song - (feat. Dwele)
03. The Story - (feat. Soler Mesh)
04. Neva
05. Take You Home - (feat. Mando)
06. Silvaback Swag
07. Alive
08. Blockstar - (feat. Purple Popcorn)
09. Way Back - (feat. Raheem DeVaughn)
10. Bad Guy - (feat. N.O.X.)
11. Ice Castle
12. Sideways - (feat. Jason Derulo & N.O.X.)
13. Tango
14. Find A Way - (feat. Slum Village)
Review:
Als normaler Mensch gestorben und als König wiedergeboren. Klare und eindeutige Sache, nicht wahr? Im Rapgeschäft ist es heutzutage ja nichts unnormales als Größenwahnsinniger zu gelten, immerhin bringt’s manchmal ein paar Swagger-Punkte auf der Charisma-Leiste und die werden im Austausch mit den Skills gehandelt. Kleiner Spaß, es geht hier ja nicht um Jim Jones, sondern um Pryslezz, der mit seinem neuen Album, zahlreichen und namhaften Gästen seinen eigenen Wahnsinn präsentieren möchte.
Im Intro „Reborn (Me)“ stellt Pryslezz soweit auch klar, worum es auf dieser Platte geht – um ihn und seine Persönlichkeit. Mit Hinblick auf die Tracklist kann man auch die gewagte These aufstellen, dass es ab und an ganz gern in Richtung Liebe und Selbstbewusstsein geht. „More Than A Love Song“ mit Dwele bestätigt die erste Annahme und lässt leider an einigen Momenten zu viel Kitsch ins Spiel. Jedoch hat Pryslezz selber kein Problem mit seinen Emotionen und lässt diese gern zu, wie er in „The Story“ verrät. Mit Pianos und E-Gitarren unterlegt, schaufelt sich Pryzelezz gedanklich durch seine eigene Lebensgeschichte, haut den „Silvaback Swag“ raus und hat keine Blicke für vermeintliche Rockstars übrig – stattdessen wird auf dem rockigen „Blockstar“ die eigene Person inkl. Hood gefeiert. Mit den Anfangsthesen im Konsens steigert sich die Leistung Pryslezz‘ auch deutlich im Verlauf der Platte und zeigt dem Kitsch auch bezüglich der Frauen („Way Back“) lässig die kalte Schulter. Der rote Faden wird hier deutlich, denn Pryslezz entwickelt sich mit seinen Songs fortwährend weiter und lässt zuvor erwähnte Swagger-Lines logisch in seine nachfolgenden Tracks einfließen. Selbstbewusst geht es dann an die Höhepunkte und letzten beiden Tracks. „Tango“, das sehr einfühlsam und ruhig seine Wege schreitet, während der Slum Village Kollabo-Song „Find A Way“ eine Spur mehr Action aufweisen kann. Insbesondere die jazzige Instrumentalisierung verhilft hier zu guten Leistungen, die im vorigen Verlauf eher soliden Gesamteindrücken wichen.
Zwar sind der Flow und die Instrumentale variabel, aber Pryslezz bietet thematisch gesehen zu wenig, um „Death Of A Man, Rebirth Of A King“ wirklich interessant werden zu lassen. Teilweise spielen kitschige Momente eine wichtige Rolle, nämlich dann, wenn man angeekelt die Skip-Taste betätigt. Aber die soliden Momente sind zum großen Teil vertreten und werden in einigen Fällen von guten Augenblicken überschattet, die Pryslezz und der Platte selber ziemlich gut tun. Mehr als solide ist der Gesamteindruck aber trotzdessen nicht, denn das gewisse Etwas, der letzte Kick fehlen, um dieses Album wirklich gut nennen zu können.
Anspieltipps:
Reborn (Me)
Blockstar - (feat. Purple Popcorn)
Tango
Find A Way - (feat. Slum Village)
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20.02.2009 14:37 |
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Keci [m]
HHJ Admin
    

Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 48.378
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Nette Review. Ich persönlich würde 3.5 Mics geben. Das Album gefällt mir ziemlich gut und ich finde auch nicht, dass hier zu viel Kitsch vertreten. "More Than A Love Song" ist für mich sogar ein ziemlich genialer Song. Auch "Tango", "The Story", "Alive", "Find A Way" oder "Sideways" gefallen mir sehr gut. Gelungenes Album.
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