 Nas & Damian Marley - Distant Relatives
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08.06.2010 12:36 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.404
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
14. Mai 2010
Label:
Def Jam | Universal Republic
Single:
As We Enter
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Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. As We Enter
02. Tribes At War - (feat. K'Naan)
03. Strong Will Continue
04. Leaders - (feat. Stephen Marley)
05. Friends
06. Count Your Blessings
07. Dispear
08. Land Of Promise - (feat. Dennis Brown)
09. In His Own Words - (feat. Stephen Marley)
10. Nah Mean
11. Patience
12. My Generation - (feat. Lil Wayne)
13. Africa Must Wake Up - (Feat. K’Naan)
Review:
Mit hohen Erwartungen wurde dem Nas & Damian Marley Album entgegengesehnt, sodass bereits durch die Verkündung einer Kollaboration die Messlatte für ein gemeinsames Album sehr weit hoch gesetzt wurde. Die "Distant Relatives" sehen sich einerseits durch die afrikanischen Wurzeln verbunden, aber andererseits sollte ihnen eine ähnliche musikalische Qualität angerechnet werden, die bereits auf Damian Marleys Album "Welcome To Jamrock" mit der Kollaboration "Road To Zion" auf hohem Level stattfand. Letztendlich ist "Distant Relatives" nur eine logische Konsequenz der bisherigen Zusammenarbeit.
"It's a journey, some will get left behind / 'cause in life you can not press rewind."
Genauso logisch ist wohl auch, dass nicht nur der Titel auf das Thema Afrika abzielt, sondern auch der Inhalt der Platte entsprechend ausfällt. Im "Land Of Promise" wird hoffnungsvoll auf die zu verrichtende Arbeit verwiesen, die Afrika zu einem strahlenden Stern der Kontinente machen soll, das es in der Vergangenheit war und nun endlich aufzuwachen hat ("Africa Must Wake Up"). Dabei wird auf die entsprechende musikalische Untermalung nicht verzichtet – samplelastige Reggae-Klänge machen sich auf dem Album breit, größtenteils melodiöse Nummern, die die Gitarre oftmals als instrumentale Basis vorzuweisen haben. Dabei rutscht die Produktion ab und an jedoch ins Kitschige ab, wie es beispielsweise auf dem schwächsten Song der Scheibe "My Generation" passiert, der mit Kinderchorus und simplen R&B-Rhythmen aufwartet. Der Gast Lil Wayne macht es zwar nicht besser, aber wirklichen Einfluss haben die Gäste auf "Distant Relatives" ohnehin nicht. Dafür ist die positive Grundstimmung zu sehr von Nas und Damian Marley geprägt, die sich gegenseitig genügend Platz zur Entfaltung ihrer jeweiligen Parts lassen – Nas schafft genügend Raum für melodiöse Raps und Damian Marley fängt seine Patois-Ansprachen in gemäßigter Breite, sodass hier ein Werk entstanden ist, das nicht nur Fans der jeweiligen beiden Künstler zufriedenstellen dürfte, sondern auch ein drittes Feld von Hörern aufschließen könnte, das mit diesem zuteilen poppigen Album etwas anfangen.
Mit "Distant Relatives" haben Nas und Damian Marley ein von Grund auf positives Album geschaffen, das sich mit zwischenmenschlichen Gefühlen, Gedanken und der Geschichte Afrikas auseinandersetzt. Dabei nutzen die beiden Herrschaften nicht ihr ganzes Können aus und driften oftmals in platte Phrasen ab, vertonen ihre Texte über zuteilen poppige Beats und schaffen es nicht wirklich, die hohen Erwartungen an die Platte zu erfüllen. Natürlich ist nicht alles schlecht an der Scheibe, jedoch hat man an solch ein großes Projekt auch größere Erwartungen, da hier zwei gestandene Namen aufeinandertreffen und mehr als nur ein überdurchschnittliches bis zu teilen gutes Album abliefern, das sich super als Sommer-Soundtrack eignet und sicherlich auch als eine atmosphärische Untermalung der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika dienen könnte. Gut ist das Album dafür allemal, aber auch nicht mehr.
Anspieltipps:
As We Enter
Strong Will Continue
Land Of Promises
Africa Must Wake Up
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08.06.2010 14:11 |
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Salis unregistriert
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Für mich ist das Album nicht nur das genialste Crossover zwischen Raggae und HipHop, sondern auch definitiv der bisherige Anwärter für DAS Album 2010: Kaum ein anderes Duo hat es geschafft ein Album zu produzieren, dessen durchgängiger Sound sich ohne Skip-Taste perfekt zum entspannen, nachdenken oder auch zum abgehen (siehe kommende Festivals
) eignet. Tracks wie "Africa Must Wake Up", "Leaders", "Friends" oder auch "Strong Will Continue" wissen an den Vorgänger auf Damians "Welcome To Jamrock" (welcher übringens "Road to Zion" heißt) anzuknüpfen und auch poppigere Tunes wie "In His Own Words" oder "My Generation" können durch den perfekten Flow der beiden Ausnahmetalente überzeugen. Letztlich dienen energischere Songs wie "As We Enter" oder "Nah Mean" als passendste Abrundung, wobei der Gesamteindruck eines sommertauglichen und entspannten Albums nicht durchbrochen wird.
Naja, bin geflasht.
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20.06.2010 16:23 |
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enexy [m]
Member
  
Dabei seit: 26.12.2006
Beiträge: 64
Fav. Artist: Nas, T.I., Fabolous, Sentino, Vega
Fav. Crew: Mobb Deep
Fav. Producer: Desue, Beatlefield & Animalsons
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ich kann mit reggae eigentlich wenig anfangen, von daher hab ich gedacht, dass mir das album eh nicht so gefallen wird. aber ich muss sagen, dass die scheibe echt klasse geworden ist, bin begeistert, hätt ich so nie erwartet. gefällt mir echt gut
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