Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
26. Juli 2011
Label:
E1 Music
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Wertung: (3 Mics von 5)
  
Tracklist:
01. Start The Show (Raekwon & RZA)
02. Laced Cheeba (Ghostface Killah, Sean Price & Trife Diesel)
03. Diesel Fluid (Method Man, Trife Diesel & Cappadonna)
04. Played By The Game
05. The Black Diamonds (Ghostface Killah, Roc Marciano & Killa Sin)
06. Legendary Weapons (Ghostface Killah, AZ & M.O.P.)
07. Never Feel This Pain (Inspectah Deck, U-God & Tre Williams)
08. Angels Got Wings
09. Drunk Tongue (Killa Sin)
10. 225 Rounds (U-God, Cappadonna, Bronze Nazareth & RZA)
11. Meteor Hammer (Ghostface Killah, Action Bronson & Termanology)
12. Live Through Death
13. Only the Rugged Survive (RZA)
14. Outro
Review:
Nachdem einige Mitglieder des Clans mit dem Produkt „8 Diagramms“ stark unzufrieden waren, rief man das Projekt „Chamber Music“ auf den Plan, das eher der Vision des heutigen Wu-Tang Clans entsprechen sollte. Das Werk war recht erfolgreich, immerhin war es musikalisch viel näher am alten Sound des Clans orientiert und konnte so wesentlich mehr positive Kritiken ernten als „8 Diagramms“, was meiner Meinung nach stark unterschätzt wurde. Nun folgt mit „Legendary Weapons“ jedoch der Nachfolger der „Chamber Music“ und vereint den Clan bis auf wenige Mitglieder mal wieder und lässt ganze 14 Tracks auf den Hörer zurollen.
Mit von der Partie sind altbekannte Herrschaften wie Raekwon, Ghostface Killah, Method Man, Inspectah Deck, RZA, U-God und Cappadonna – sozusagen die outputfreudigsten Mitglieder des Clans im Jahre 2011. Dazu kommen einige Affiliates wie Trife Diesel , Bronze Nazareth und Killa Sin. Dann gesellen sich noch bekannte Gäste wie AZ, Sean Price, Roc Marciano, Termanology, M.O.P. und Action Bronson hinzu und komplettieren derweil die Auftrittsliste.
Präsentiert wird das ganze Spektakel auf die Art und Weise wie auch schon „Chamber Music“ präsentiert wurde – klassische Beats für die Wu-Tang Garde und roher Inhalt wie schon 15 Jahre zuvor. Ob es dabei um „Diesel Fluid“ geht oder „225 Rounds“ – irgendwie findet man sich doch zwischen Hoodweisheiten, Battlerap und dem typischen Wu-Tang Lexikon der „Legendary Weapons“ wieder, was zumindest vom inhaltlichen Aspekt nicht sonderlich durchdringend ist. Immerhin bekommt der Hörer hier das zu hören, was man auch vom Clan erwartet. So werden keine Experimente eingegangen, sondern ausschließlich die Erwartungen bedient und abserviert. Dass dabei nicht sonderlich viel rumkommen kann, bezeugt die Scheibe mit einem überdurchschnittlichen bis fast schon guten Ergebnis, das insgesamt wenige Diskrepanzen in der Qualität aufweisen kann, aber eben auch nicht mit allzu großen Highlights glänzt. Wer klassischen Wu-Tang Sound mag, darf hier blind zugreifen und erhält ein Werk, das sicherlich die ein oder andere Stunde den Hörer gut unterhalten kann.
Anspieltipps:
Laced Cheeba (Ghostface Killah, Sean Price & Trife Diesel)
The Black Diamonds (Ghostface Killah, Roc Marciano & Killa Sin)
225 Rounds (U-God, Cappadonna, Bronze Nazareth & RZA)
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