Keci [m]
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Cover:

Release-Date:
2. Dezember 2011
Label:
Nappy Boy Entertainment | Konvict Muzik | RCA Records | Sony Music
Single:
5 O'Clock - (feat. Lily Allen & Wiz Khalifa)
Drowning Again - (feat. One Chance)
Bestellen:
Amazon.de (CD)
Amazon.de (MP3)
iTunes (MP4)
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Bang Bang Pow Pow - (feat. Lil Wayne)
02. Bottlez - (feat. Detail)
03. It's Not You (It's Me) - (T-Pain vs. Chucky feat. Pitbull)
04. Default Picture
05. 5 O'Clock - (feat. Lily Allen & Wiz Khalifa)
06. Sho-Time (Pleasure Thang)
07. Rock Bottom
08. Look At Her Go - (feat. Chris Brown)
09. Mix'd Girl
10. I Don't Give A F*k
11. Drowning Again - (feat. One Chance)
12. When I Come Home
13. Best Love Song - (feat. Chris Brown)
14. Turn All The Lights On - (feat. Ne-Yo)
Bonus Tracks (Deluxe Edition):
15. Center Of The Stage - (feat. R. Kelly & Bei Maejor)
16. Regular Girl
17. Nuthin' - (feat. E-40 & Detail)
Review:
Wenn T-Pain mit einem neuen Album um die Ecke kommt, ist die Rap- und R'n'B-Gemeinde gespaltener Meinung. Die einen ertragen seinen Auto Tune-Gesang schon lange nicht mehr, während sich die anderen auf eine Schar an neuen Hits freuen.
Mit seinem neuen und inzwischen vierten Studioalbum "rEVOLVEr" ist es nicht anders - denn sowohl die einen als auch die anderen werden mit ihren Argumentationen auf Zuspruch finden. So sorgt T-Pain auf "rEVOLVEr" für wenig Überraschungen, präsentiert gewohnte Kost und serviert mit dem Lil Wayne-assistierten "Bang Bang Pow Pow" und "Bottlez" mit Detail gleich zwei astreine Banger, bei denen man schwer dem mitnicken, mitwippen oder mitschnippen entkommt. Nummern wie diese sowie "Nuthin'" mit E-40 sind es, auf denen es T-Pain wunderbar gelingt, HipHop-Feeling mit bouncigen Hymnen und Melodien zu kombinieren, ohne dabei zu sehr in die Pop-Welt abzudriften. Anders sieht es leider auf einigen anderen Nummern des Albums aus. Zu glauben, dass ausgerechnet T-Pain dem Hype des Elektro-R'n'Bs ausweichen würde, wäre aber auch etwas zu naiv gewesen. So bekommt man mit "It's Not You (It's Me)" mit Pitbull oder "Turn All The Lights On" mit Ne-Yo die obligatorischn, elektronisch angehauchten, keinesfalls schlechten, aber dennoch nur kurzfristig amüsanten Partynummern geliefert, die nicht zu den Glanzseiten auf "rEVOLVEr" zu zählen sind. Denn viel mehr kann T-Pain überzeugen, wenn er es nicht ganz so energetisch angeht, sich auf dem gemütlichen "Default Picture" in eine Fremde im Internet verliebt, auf dem mittelschnellen "Mix'd Girl" auf der Suche nach einem weiblichen Mischling ist oder auf "Rock Bottom" seiner Liebe zu schönen Hinterteilen freien Lauf lässt. Auch "I Don't Give A F*k" sowie "When I Come", auf denen T-Pain mit Beziehungsproblemen zu kämpfen hat, gehen gut ins Ohr und zählen zu den Höhepunkten, während die größte Überraschung dieses Albums jedoch mit Sicherheit der Song "Drowning Again" darstellt, auf dem sich T-Pain von einer komplett neuen Seite zeigt und eine gefühlvolle und von Herzschmerz handelnde Ballade präsentiert, die unter die Haut geht. Großes Kino!
Mit "rEVOLVEr" präsentiert T-Pain ein Album, das nahtlos an seine Vorgänger anknüpfen kann und das hält, was es verspricht. Es ist gewohntes T-Pain Material mit definitiv mehr Höhepunkten als Ausfällen. Sollte man sich also mit seinem Auto Tune-Gesang anfreunden können, spricht absolut nichts gegen diese gelungene Scheibe.
Anspieltipps:
Bang Bang Pow Pow - (feat. Lil Wayne)
Rock Bottom
I Don't Give A F*k
Drowning Again - (feat. One Chance)
When I Come Home
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