 Potluck - Pipe Dreams
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18.02.2009 18:00 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
Herkunft: Bad Zwischenahn
Fav. Artist: Taktloss, Tech N9ne, Kano, Slug, Canibus, Wiley, Necro
Fav. Crew: Non Phixion, Beatfabrik, ICP, Atmosphere
Fav. Producer: Necro, Madlib, MF Doom, RJD2, El-P, Snowgoons, Ant, Stoupe
Fav. CD: Non Phixion - The Future is Now
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Cover:

Release-Date:
10. Februar 2009
Label:
Suburban Noize Records
Bestellen:
Amazon.de
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Welcome 2 The Movement
02. Stoner Bitch - (feat. Kottonmouth Kings)
03. No Disrespect
04. I Can Do Anything
05. Real Love
06. Meet Joe Brown
07. Shut the Fuck Up!!!
08. Hot Box Anthem
09. I Gotta A Problem
10. Funny Shit
11. The Struggle
12. She Don’t Wanna Fuck Wit Me - (feat. Big Krizz Kaliko)
13. Classroom
14. I Say YES To Drugs
15. Computer Love
16. Be Easy - (feat. Big Krizz Kaliko)
17. Smoke The Pain Away - (feat. Twiztid)
18. News Broadcast
19. There’s No Limit
20. My Dad
21. 2 Minute Drill
Review:
Laut des Pressetextes ist Potluck ein ungleiches Duo. Der gigantische Afro-Amerikaner und der kleine weiße Jude ergeben zumindest äußerlich keine gewohnte Kombination ab, aber musikalisch treffen die beiden Herren 1 Ton und UnderRated den gleichen Nenner. Bereits mit ihren independent veröffentlichten Alben „Humboldt County High“ und „Harvest Time“ konnten sie auf sich aufmerksam machen und mit dem 2006er Album „Straight Outta Humboldt“ einen Deal bei Suburban Noize Records ergattern. Natürlich musste nach dem erfolgreichen Einstieg der Kalifornier ein nächstes Album folgen – „Pipe Dreams“.
Auf dem aktuellen Werk bündelt das Duo 21 Songs, die insgesamt eine Spiellaufzeit von 72+ Minuten aufweisen können. Sie heißen die neuen Fans im Intro („Welcome 2 The Movement“) direkt mal Willkommen und legen auf den folgenden 20 Songs gut los. Auf dem Wunschfrauen-Track („Stoner Bitch“) helfen dabei die Kottonmouth Kings und auf vielen weiteren Songs geht es um Frauen, Liebe und Marihuana. Weitere Themen gibt es eigentlich nicht, außer noch ein paar positiven Worten über das Leben. Laut dem Duo ist das Leben eben auch das, was ihre unerschöpfliche Quelle darstellt. So begehen die Jungs auch keinen Loyalitätsbruch mit ihrer Vergangenheit und laden regionale Gäste auf ihre Platte. Trotz der relativen Themeneinschränkung, zeigen sich die beiden gut bestückt am Mic - wechselnde Flows und Doubletime inklusive. Musikalisch gesehen zeigen sich viele Synthis, E-Gitarren und so einiges an Samples verantwortlich für die Untermalung. Auch hier wird klar, dass sich die Jungs an alten Werten orientieren und somit Instrumentale ähnlich derer von Cypress Hill und der Insane Clown Posse genutzt werden. Dies trägt auch zur recht homogenen Stimmung bei und lässt die leicht dunkle Atmosphäre die Schwäche bei der thematischen Vielfalt kaschieren.
Potluck definieren Hip Hop keinesfalls neu, aber das, was sie machen, machen sie solide und stellenweise ziemlich gut. Würde es an der Themenvielfalt nicht scheitern, könnte man den Jungs sicherlich ein sehr gutes Album attestieren, aber soweit bleiben die Herren nur über der soliden Marke, haben ein paar Highlights auf dem Werk, sodass mit „Pipe Dreams“ im letzten Effekt ein grundsolides respektive gutes Album geschaffen wurde.
Anspieltipps:
Welcome 2 The Movement
Hot Box Anthem
Funny Shit
Be Easy - (feat. Big Krizz Kaliko)
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18.02.2009 18:15 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

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