Keci [m]
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Cover:

Release-Date:
12. Februar 2010
Label:
GOOD Music | Mercury Records | Universal Music
Single:
Supernova - (feat. Kanye West)
White Lies
Bestellen:
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hhv.de (CD)
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Supernova - (feat. Kanye West)
02. White Lies
03. Knew We Were Trouble
04. Straight No Chaser
05. Learning To Live
06. Instant Messenger
07. There Will Be Tears
08. Stiff Upper Lip
09. Central Park
10. Anyone But Him - (feat. Kanye West)
11. Everything Is Broken - (feat. Kid Cudi)
12. Lift Your Head
13. Time
Review:
Wenn Kanye West sein musikalisches Auge auf jemanden geworfen hat, dann muss derjenige wohl etwas können. Im Falle vom britischen Sänger und Songwriter Mr Hudson hat sich Kanye jüngst einen wahren Vollblutmusiker geangelt, der auf seinem inzwischen zweiten Album "Straight No Chaser" Welten aufeinander treffen lässt: Eingängige Pop-Hooks, schillernde Plastik-Synthesizerklänge, Vocoder-Gesang und gefühlvolle Inhalte über Liebe, Katastrophen, Herzschmerz und Hoffnung.
Die Musik auf Mr Hudsons zweitem Album bewegt sich zwischen Brit-Pop und Kanyes Heartbreak-Sound ("There Will Be Tears"), zwischen Rap-Features und alternativ angehauchten Stories über Beziehungen ("Stiff Upper Lip"), zwischen aufgebauschten, elektronischen Mitsing-Hymnen ("White Lies", "Knew We Were Trouble") und leider auch etwas einschläfernden, verträumten Klangbildern ("Instant Messenger"). Doch finden sich hier auch Stellen, wo man aus dem größtenteils elektronisch dominierten und teilweise ungewöhnlichen Beatteppich auf in ein gewisses Neuland tauchen kann. Auf "Central Park" lässt sich Mr Hudson so zum Beispiel auch mal seicht und sanft von der Gitarre begleiten, während er auf "Lift Your Head" sogar leicht in Richtung Gospel schweift. Wie auch die musikalische Kompenente aussieht, überzeugt der britische Sänger aber eher durch seine komplex aufgearbeiteten Inhalte als durch seinen - stellenweise digital verzerrten - Gesang.
Auf "Straight No Chaser" findet man Mr Hudson in einem Klangbild wider, das nicht so leicht einzuordnen ist. Mit einer Mischung aus britischer Pop-Musik, starker elektronischer Beeinflussung und einer Prise Kanye West ist es ihm jedenfalls gelungen, einige funktionierende Songs auf dieses Album zu platzieren - auch wenn dies hier nicht durchwegs der Fall ist.
Anspieltipps:
White Lies
Knew We Were Trouble
Learning To Live
Stiff Upper Lip
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