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HipHop-Jam.net » HHJ | Magazin » Reviews » Jay-Z & Kanye West - Watch The Throne » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Jay-Z & Kanye West - Watch The Throne

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Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
14.08.2011 11:20 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
Keci [m]
HHJ Admin


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Dabei seit: 11.02.2004
Beiträge: 48.368

Cover:


Release-Date:
8. August 2011

Label:
Def Jam | Universal Music

Single:
Otis - (feat. Otis Redding)

Bestellen:
Amazon.de (CD)
iTunes (MP4)

Wertung: (4 Mics von 5)


Tracklist:
01. No Church In The Wild - (feat. Frank Ocean)
02. Lift Off - (feat. Beyoncé)
03. Niggas In Paris
04. Otis - (feat. Otis Redding)
05. Gotta Have It
06. New Day
07. That's My Bitch
08. Who Gon' Stop Me
09. Murder To Excellence
10. Welcome To The Jungle
11. Made In America - (feat. Frank Ocean)
12. Why I Love You - (feat. Mr Hudson)

Bonus Tracks:
13. Illest Motherfucker Alive
14. H.A.M
15. Primetime
16. The Joy - (feat. Curtis Mayfield)

Review:
» Review von Free (3.5 Mics):
"Watch The Throne" wächst nach jedem Hördurchgang. Nachdem die Kollaborations-LP von Mr. West und Carter anfänglich für ordentlich Skepsis sorgte, wandeln sich nach und nach die zuerst als negativ geahndeten Punkte zu positiven um. Ob es die langgezogenen Instrumentals am Ende einiger Songs sind, die vielen, sich immer wiederholenden Vocal-Samples oder die wechselnden Beats in mitten eines Tracks. Wie schon auf seinem letzten Soloalbum hat Kanye auch auf "Watch The Throne" nichts unversucht gelassen, um mit seiner mehr als zehnköpfigen Produzenten-Truppe die Perfektion beinahe zu erzwingen und dabei ein epochales Soundbild zu erzeugen. Anlaufpunkte wie "No Church In The Wild", "Who Gon Stop Me" oder "Why I Love You" sind einfach nur hervorragendes Kino und spätestens wenn das soulig stampfende "Otis" ertönt oder "Murder To Excellence" von einer Swizzy-Sause zum größten Moment der Platte umswitcht (produziert von S1) und Jay-Z endgültig die Hütte abbrennt, dann ist jedes Genick kurz vorm Bruch. Warum sich trotz allem eine nervige Swizz Beatz-Nummer sowie der ein oder andere Langweiler eingeschlichen haben, bleibt mir ein Rätsel. Obendrein geht Ye auch nach dem hundertsten Durchlauf mit seinen Gesangs-Versuchen ordentlich auf die Nüsse. Die enormen Erwartungen konnten am Ende des Tages zwar nicht komplett erfüllt werden, Spaß macht das vorliegende Projekt nichtsdestotrotz.

» Review von Mr. BH (3.5 Mics):
Nachdem die dunklen Fantasien des Mr. West im letzten Jahr vor hochmutig-epischen Melodien schon geradezu überkochten, sprudelt das Pathos auf "Watch The Throne" nun endgültig aus dem Topfe: 16 Oden an den Materialismus, die nur so vor Schaustellen der eigenen Erhabenheit sprossen und es an keiner Stelle auslassen, white America die Erfolgsgeschichte zweier schwarzer Männer mitten in die Fresse zu klatschen. Und auch wenn man sich an einigen Stellen etwas mehr lyrischen Tiefgang als pure Steinreichen-Rhetorik gewünscht hätte, kann man Jay und Kanye nur pure textliche Realness zusprechen: Denn wer die Forbes-Liste anführt, der lebt nun mal genau so! Viel mehr über- als untermalt wird das große Angeben dabei allerdings oft von geradezu großkotzigen Produktionen, bei denen manchmal doch etwas zuviel experimentiert wurde. Das nervtötende Elektro-Gejammer auf dem ansonsten überraschend deepen "New Day" sei da mal als Beispiel genannt. Abseits davon gibt's im Thronsaal weitgehend unvergleichbare Beats, die zum größten Teil mit royalen Elektro-Outros ausgestattet sind und sich an modernem Dubstep ("Who Gon Stop Me") genauso bedienen wie an Soul aus den 60igern ("Otis"). Kanye beherrscht ihn halt, den Spagat zwischen Alt und Neu. Genauso wie der gute Jigga die hochnäsigen Wortspiele. Der Klassiker, den man vielleicht hätte erwarten können, ist "Watch The Throne" aber trotzdem bei weitem nicht geworden. Solch einzigartig-arrogante Einlauf-Mucke ist allerdings auch was Feines.

» Review von 9th Wonder (4 Mics):
Wenn sich die zwei größten Rap-Mogule zusammenschließen, um ein gemeinsames Album aufzunehmen, horcht die Hip Hop Welt auf. Und das zu Recht! Die Produktionen auf "Watch The Throne" sind genial, detailverliebt und einzigartig, wirken aber nicht so episch wie bei Kanyes letztem Solo Album, was aber nicht unbedingt als negativ zu betrachten ist. Teilweise kommt an der ein oder anderen Stelle sogar leichtes "College Dropout" Feeling auf. Auch die Neptunes Produktion "Gotta Have It" sowie "Welcome To The Jungle" mit sehr präsentem Beat und Swizz Beatz an den Reglern passen überraschend gut ins Gesamtbild. Allerdings wird man nur mit den wenigsten Songs beim ersten Hördurchgang warm. Darunter fallen u.a. die beiden Tracks mit OFWGKTA Sänger Frank Ocean ("No Church In The Wild" und "Made In America"). Nach mehreren Durchläufen entfaltet sich jedoch eine Bombe nach der anderen, wie die Single "Otis", "Who Gon Stop Me", "Murder To Excellence" oder "Why I Love You". Kanye West und Jay-Z präsentieren sich als starkes Duo, das mit "Watch The Throne" ein wirklich gutes Album abgeliefert hat. Allerdings wird man das Gefühl nicht los, dass die beiden noch mehr aus dem Werk herausholen hätten können, auch wenn es keinen Ausfall zu verzeichnen gibt.

» Review von Keci (4.5 Mics):
Wenn zwei Ausnahmetalente wie Jay-Z und Kanye West mit einem gemeinsamen Album den Rapper-Thron für sich alleine beanspruchen, dann wird wenig lyrischer Tiefgang, hingegen aber umsomehr musikalische Freshness präsentiert. Auf eingängigen und hämmernden Produktionen, die von jeder Menge Voice-Samples leben und stellenweise - nicht jedoch zu viel - in experimentierfreudige Gebiete eintauchen, bekommt der Hörer scharfsinnige Zeilen und ausgefeilte Reime im Sekundentakt zu hören. Egal ob Synthie-Bretter wie "Why I Love You" oder minimalistische, aber theatralische Soul-Adaptionen wie "Otis" - Jay und Kanye transportieren auf "Watch The Throne" vor allem eines: eine unglaubliche Stimmung! Mit einer enormen Power und einer unverwechselbaren Leichtigkeit zerfetzen die beiden auf Bangern wie "Who Gon Stop Me" oder "Murder To Excellence" (auf beiden Parts des Songs!) jedes noch so geniale Instrumental und bescheren dem Hörer einen Ohrgasmus nach dem anderen. Die etwas tiefergehenden Nummern wie "New Day" oder "The Joy" passen somit schon beinahe nicht mehr ins Gesamtbild dieses überlebendigen Werkes, das zwar nicht unbedingt zu dem Album geworden ist, das man von den beiden hätte erwarten können, aber ganz klar demonstriert, warum gerade Jay-Z und Kanye West den Thron für sich beanspruchen dürfen.

» Review von Predator (4.5 Mics):
Vielleicht waren meine Erwartungen an "Watch The Throne" zu hoch, aber insgesamt bin ich doch durchaus zufrieden mit dem Ergebnis, das uns die beiden ehemaligen Roc-A-Fella Künstler auf den Sezierteller geworfen haben. Immerhin haben sie es geschafft, eine unglaublich epische Atmosphäre in einigen Songs zu entfachen, der man dementsprechend auch huldigen muss. Auf einzelne Songs einzugehen, würde hier zwar den Kommentarrahmen sprengen, jedoch sollte klar sein, dass zumindest auf dem Album der musikalische Rahmen von Jigga und ‘Ye ordentlich zersprengt wurde. Es ist einfach nur ein Fest für die Ohren, wenn man selbst einen hochgefeierten Künstler wie Seal als Background-Vocalist entdecken kann oder – typisch für den Kanye der Neuzeit – immer wieder Brüche in den Songs miterlebt, die die Spannung des Albums stets eisern aufrechterhalten. Zugegebenermaßen ist das Album nicht im Ganzen perfekt, dennoch fließt hier so viel Kreativität, Freude und Können zusammen, dass man angesichts der Erwartungen vor beiden Künstlern einfach nur den Hut ziehen sollte.


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18.08.2011 09:20 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
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Sind auf Platz 1 der US Billboard Charts eingestiegen. Mit 436.000 verkauften Einheiten.

Wobei 321.000 Einheiten digital verkauft wurden (290.000 davon nur über iTunes, neuer iTunes-Rekord btw.) und das Album nur zwei Tage physisch verkauft wurde, bevor die Zählung der letzten Verkaufswoche begann.


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24.08.2011 20:05 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
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In den USA ist das Album bereits Gold gegangen.


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08.09.2011 20:36 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
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Cover zur neuen Single "Niggas In Paris":




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01.05.2012 11:29 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
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Bald kommt ein Video zu "No Church In The Wild". Hier die Behind The Scenes vom Videodreh:




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12.05.2012 10:25 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
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Trailer zum Video zu "Made In America":



Gerüchten zu folge soll auch das neue Jay-Z Album "Made In America" heißen.


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21.05.2012 10:21 Auf diesen Beitrag antwortenZitatantwort auf diesen Beitrag erstellenDiesen Beitrag editieren/löschenDiesen Beitrag einem Moderator meldenZum Anfang der Seite springen
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Hier eine kleine Preview zu "No Church In The Wild":




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