Cover:

Release-Date:
29. Februar 2008
Label:
Aggro Berlin | Universal Music
Wertung: (4 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Warum Bist Du So?
02. Warum Bist Du So? (Djorkaeff RMX)
03. Kopf Durch Die Wand
04. Meine Gegend
05. Warum Bist Du So? (Instrumental)
Review:
Im Jahr 2003 musste die Hip Hip Szene und Jugendkultur in Berlin, um Rap, Breaken und Sprühen, einen tragischen Verlust beklagen. Das Vorbild vieler Jugendliche aus Berlin Maxim wurde auf offener Straße von einem Rentner erstochen. Seither wurden unzählige Widmungen für den verstorbenen Maxim aufgenommen. Sogar ein ganzer "Memorial Sampler", auf dem Künstler wie u.a. Kool Savas, Caput, Amar, Eko Fresh, Killa Hakan, Dissput, Sido, B-Tight, Fler u.v.m. ihre Trauer zeigten oder Respekt zollten. Fünf Jahre nach Maxims tragischen Verlust, packt Fler das Thema ein weiteres mal aus und veröffentlicht mit "Warum Bist Du So?" die vielleicht großartigste Widmung von allen.
"Ich denk heute an früher, / du warst Breaker und Sprüher, / du warst für deine Brüder sowas wie ein Held, ein Führer. / Du warst ein Ghettostar, du warst da für die Jugend. / Wenn sie Probleme hatten, dann war klar wen sie rufen."
Auf einem von Gitarren und dunklen Streichern unterlegten Instrumental von den Goofiesmackerz, schwebt der Aggrostar zurück in die Vergangenheit, erzählt über Maxims gute Taten und den herben Verlust. Zwar sind persönliche Thematiken mittlerweile keine Seltenheit mehr bei Fler, doch wirkt "Warum Bist Du So?" um einiges glaubwürdiger und ernster. Passend dazu wurde ein schlicht in Schwarz/Weiß gehaltener Videoclip gedreht.
"Man sagt die Guten sterben früh, sag warum ist das so? / Du warst zu gut für diese Welt, sag warum bist du so?"
Neben der normalen Version von "Warum Bist Du So?", produzierte Djorkaeff einen passend düsteren Remix. Bonus Material gibt es wie üblich auf den Aggro Berlin Singles natürlich nicht zu wenig. So ist das Instrumental mit am Start, sowie mit "Kopf Durch Die Wand" (prod. von Djorkaeff) und "Meine Gegend" (prod. von Desue) zwei exklusive Anspielstationen, die sich von typischen Fler-Songs nicht sonderlich abheben.
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