 Jedi Mind Tricks - A History of Violence
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02.01.2009 18:01 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

Dabei seit: 13.03.2004
Beiträge: 9.405
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Cover:

Release-Date:
12. Dezember 2008
Label:
Babygrande Records / Groove Attack
Single:
Monolith
Bestellen:
Amazon.de
HHV.de
Wertung: (3.5 Mics von 5)
   
Tracklist:
01. Intro
02. Deathbed Doctrine
03. Deadly Melody - (feat Block McCloud & Demoz)
04. Monolith
05. Those With No Eyes
06. Trail Of Lies
07. Heavy Artillery
08. Seance Of Shamans - (feat Outerspace & Doap Nixon)
09. Geometry In Static (interlude)
10. Godflesh - (feat Block McCloud & King Magnetic)
11. Terror - (feat Demoz)
12. Butcher Knife Bloodbath
13. The Sixth Gate Shines No More (Interlude)
14. Death Messiah
Review:
Durch die Ankündigung der Re-Union mit Jus Allah schnellten die Erwartungen an das neue Projekt namens „A History of Violence“ bei vielen Fans von Jedi Mind Tricks in die Höhe und erzeugten somit eine voraussehbare Enttäuschungswelle. „A History of Violence“ ist eben kein „Violent by Design“, kann aber dennoch trösten, denn JMT Alben haben gewisse Standards, die bisher eigentlich immer erfüllt wurden. Selbstverständlich wird das neue Album über Eastcoast-Koloss Babygrande veröffentlicht und wirkt mit knapp 45 Minuten spärlich ausgestattet.
Am Mic bleibt eigentlich fast alles beim Alten, denn Vinnie Paz verfolgt die gleiche monotone Ader der letzten Projekte, zeigt sich dabei gewohnt politisch, gesellschaftskritisch und rau wie eh und je. Als eingestreute Abwechslung gibt es glücklicherweise Jus Allah, der aber qualitativ und auch quantitativ deutliche Defizite zu früheren Werken zeigt. Wo bleiben Leistungen wie auf seinem Album „All Fates Have Changed“ und wohin ist der alte Reimstil, den Jus Allah so interessant machte? Immerhin kann man sich auf die dritte Konstante Stoupe verlassen, denn der werkelt mit seinen Instrumentalen immer noch auf hohem Level und zeigt in seiner Qualität bereits seit über zehn Jahren kaum Ausfälle nach unten. Bekannt orchestral gibt sich Stoupe und zehrt einige Voice-Samples in die Loops, die gern alleinunterhalten die Hook stellen. Dann gibt es aber auch Fälle in denen Sänger Block McCloud den Refrain übernimmt. Während das bei „Deadly Melody“ auch noch einigermaßen klappt, wobei es wirklich Geschmackssache bei diesem Song ist, reißen bei „Godflesh“ alle Fäden. Hier hat der Herr eigentlich nichts zu suchen und nervt mit seiner Darstellung.
Positives an der JMT Front ist natürlich der Rest der Scheibe, der mit „Monolith“, „Trail of Lies“ und „Butcher Knife Bloodbath“ auch klare Höhepunkte verzeichnen kann. Mal etwas sanfter und wiederum ein anderes Mal bekannt in Rage zeigt sich Vinnie, der hier das Mic selten aus der Hand legen muss. Letzten Endes ist aber klar, dass „A History of Violence“ die schwächste Station in der Diskografie des Trios bleibt. Für das nächste Album kann man nur hoffen, dass Jus Allah sein altes Können wieder annimmt und Vinnie einen Funken Abwechslung abbekommt, um weniger monoton zu wirken wie es eigentlich in den letzten paar Jahren immer so war.
Anspieltipps:
Monolith
Trail Of Lies
Butcher Knife Bloodbath
The Sixth Gate Shines No More (Interlude)
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02.01.2009 18:43 |
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Mr. BH [m]
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"Godflesh" so zu zerreissen finde ich eher unfair! Ist für mich ein Höhepunkt mit einer sehr eingängigen Hook!
Ansonsten würde bei meiner Anspieltipp-Liste auf jeden Fall "Deathbeed Doctrine" und "Trail of Lies" auftauchen.
Enttäuscht hat die Platte schon ziemlich, schließe mich da der gut gelungenen Review an. In Vergleich mit anderen heutigen Releases sind 3,5 Mics aber durchaus fair.
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02.01.2009 20:02 |
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ILL [m]
HHJ G.O.D
   

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gekonnt auf den punkt gebracht
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24.01.2009 13:52 |
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Predator [m]
Cagri Ürkmez
   

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Themenstarter
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Mit den Instrumentalen tendiere ich auch zu 4, aber die Raps sind mir doch nur überdurchschnittlich geraten und somit 3 = 3.5 Mics. Find's okay so.
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24.11.2009 18:25 |
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sheen [m]
Member
  
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Wie du bereits gesagt hast: "Es ist eben kein Violent By Design". Mehr ist dazu fast schon nicht zu sagen. Es ist gewohnt gut verglichen mit der restlichen HipHop Welt, aber für ein JMT Album doch eher mittelmaß.
Die Interludes...ich HASSE interludes und skits. Entweder, sie hören sich scheisse an, es is nur dummes gelaber oder ähnliches und zerstört somit den Flow eines Albums ODER sie sind so hammer geil wie z.B The Sith Gate Shines No More und ich kann mich nur drüber aufregen, dass das nich zu nem richtigen, längeren Track gemacht worden ist. Bah.
3,75 / 5
P.S: Godflesh find ich sogar ziemlich gut, wenn nicht sogar das Highlight des Albums, trotz Gesangs
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